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12.01.2021 - documenta-Stadt Kassel


Behindertenbeirat wird neu gewählt


Knapp 40.000 Menschen in Kassel leben mit einer leichten oder einer schweren Behinderung – das macht gut ein Fünftel der Gesamtbevölkerung in der documenta-Stadt aus. Damit deren Interessen und Belange gegenüber der Verwaltung, der Öffentlichkeit und Institutionen vertreten werden, gibt es in Kassel seit 1994 einen Behindertenbeirat. Alle fünf Jahre wird über dessen Besetzung bei einer Delegiertenwahl neu entschieden, in diesem Jahr ist es am Donnerstag, 25. März, wieder soweit.

 

„Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte, brauchen aber auch die gleichen Möglichkeiten zur eigenständigen und selbstbestimmten Lebensgestaltung. Hier geht es um alle Lebensbereiche, von der behindertengerechten Wohnung über barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Einrichtungen bis hin zur bedarfsgerechten sozialen Infrastruktur. Der Behindertenbeirat ist ein sehr wichtiger sozialer Baustein für Beteiligung in unserer Stadt. Als Expertinnen und Experten in eigener Sache beraten sie die politischen Gremien und Stadtverwaltung in Sachen Teilhabe und Inklusion und vertreten die Menschen mit Behinderung in unserer Stadt. Für diese ehrenamtliche Arbeit bin ich sehr dankbar und kann nur alle ermutigen, sich für ihre Anliegen zu engagieren“, stellt die für das Gremium zuständige Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich heraus. Die Bürgermeisterin ruft dazu auf, dass sich möglichst viele der Wahlberechtigten an der Wahl beteiligen.

 

So habe sich der Behindertenbeirat zum Beispiel für den derzeit im Bau befindlichen Überweg am Karl-Marx-Platz stark gemacht, begleitet die Modellregion Inklusion und arbeitet in einer Arbeitsgruppe an Lösungen zum Thema „Blindenpfad“.

 

Seine Interessen kann der Behindertenbeirat auf vielfältige Weise vertreten: Er entsendet Vertreterinnen und Vertreter in die Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung und die Kommissionen des Magistrats sowie in eine Reihe weiterer politischer Gremien. Er hat auch ein Antragsrecht in der Stadtverordnetenversammlung.

 

 

 

Das Wahl-Verfahren

Das Verfahren ist in verschiedene zeitliche Etappen unterteilt: Bis Dienstag, 26. Januar, können Vereine, Verbände und Organisationen, in denen sich Menschen mit Behinderung organisieren und die in der Satzung des Behindertenbeirates stehen, Delegierte benennen. Wie viele es sind, hängt von der Zahl der Mitglieder der jeweiligen Organisation ab. Grundlage ist dabei die nach den mit Erstwohnsitz in Kassel gemeldeten Mitglieder.

 

Zusätzlich können auch die nicht in Gruppen organisierten Menschen mit Behinderung bis zu zehn Delegierte bestimmen. Die Versammlung dafür findet am Dienstag, 2. März, statt. Teilnehmen darf jeder, der vor dem 26. März 2003 geboren wurde, seinen Hauptwohnsitz in Kassel hat und Mensch mit einer anerkannten Schwerbehinderung oder Gleichgestelle bzw. Gleichgestellter nach § 2 Sozialgesetzbuch (SGB) IX oder deren gesetzliche Vertreterin bzw. gesetzlicher Vertreter ist.

 

Alle gewählten Delegierten kommen am Donnerstag, 25. März, zusammen, um aus ihrer Mitte heraus 15 Mitglieder zu wählen. Hinzu kommt die gleiche Anzahl an Nachrückerinnen und Nachrückern. Drei der gewählten Delegierten werden zum Vorstand bestimmt. Dieser trifft sich einmal monatlich, eine Vollversammlung aller Mitglieder gibt es im Abstand von vier bis acht Wochen. Die Mitglieder des Behindertenbeirates sind ehrenamtlich tätig.

 

Wahl unter Corona-Bedingungen

Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit noch nicht geklärt, wo die Wahl am 25. März stattfinden wird. Dieser Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben. Für die Versammlung am 2. März ist derzeit der Stadtverordneten-Saal im Rathaus vorgesehen.

 

Weitere Informationen wie die Satzung des Behindertenbeirates sind zu finden unter www.kassel.de/behindertenbeirat.




Kontaktdaten:
Stadt Kassel
Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8 - 34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de

Pressesprecher Claas Michaelis
Pressesprecherin Simone Scharnke
Pressesprecher Michael Schwab

Kassel im Internet: www.kassel.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Neue Fußgängerampel an der Haltestelle Friedenskirche am Karl-Marx-Platz
© Stadt Kassel; Fotograf: Michael Schwab - Zukünftig können alle Menschen mit und ohne #Behinderung sicher und #barrierefrei über die Elfbuchenstraße und die Friedrich-Ebert-Straße gehen. Dafür sorgt eine neue #Fußgängerampel an der Haltestelle Friedenskirche am Karl-Marx-Platz. Dass die Arbeiten jetzt beginnen, darüber freuen sich (von links) Helmut Ernst, Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Kassel, Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich und Verkehrsdezernent Dirk Stochla. Zukünftig können alle Menschen mit und ohne #Behinderung sicher und #barrierefrei über die Elfbuchenstraße und die Friedrich-Ebert-Straße gehen. Dafür sorgt eine neue #Fußgängerampel an der Haltestelle Friedenskirche am Karl-Marx-Platz. Dass die Arbeiten jetzt beginnen, darüber freuen sich (von links) Helmut Ernst, Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Kassel, Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich und Verkehrsdezernent Dirk Stochla.

© Stadt Kassel; Fotograf: Michael Schwab

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