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13.01.2021 - documenta-Stadt Kassel


Trauerbuche in der Wilhelmshöher Allee muss gefällt werden


Eine nicht mehr standsichere Trauerbuche in der Wilhelmshöher Allee muss jetzt gefällt werden. Umfangreiche Untersuchungen haben ergeben, dass der über hundert Jahre alte Baum nicht mehr zu retten ist. Das Umwelt- und Gartenamt wird an seiner Stelle eine Linde nachpflanzen, um das Konzept der Lindenallee in der Wilhelmshöher Allee weiter zu verfolgen.

 

Das Naturdenkmal auf Höhe der Wilhelmshöher Allee 275 ist eine von insgesamt 94 Naturdenkmalen in der Stadt Kassel. Der Baum ist über hundert Jahre alt und hatte vor einigen Jahren noch ein Kronendurchmesser von zwölf Metern. Bereits im Jahr 2008 ist die Krone mit Haltebändern gesichert worden, um ein Ausbrechen von ganzen Kronenteilen zu verhindern. Totes Holz wurde seitdem regelmäßig aus der Krone entfernt, die Krone selbst musste eingekürzt werden.

 

Der zusehends schlechte Gesundheitszustand der Trauerbuche wirkte sich auf die Stand- und Bruchsicherheit aus. Seit 2017 wurde der Baum deshalb halbjährlich auf Schäden untersucht. In den letzten trockenen Jahren verschlechterte sich der Zustand weiter und ein Großteil der Krone starb ab. Den Baum weiter zurückzuschneiden ist jetzt keine Option mehr, da letztendlich nur noch der Stammtorso übrigbleiben würde. Anders als in naturnahen Bereichen, wo solche wertvollen Totholzhabitate nach Möglichkeit stehen gelassen werden, ist an der stark frequentierten Wilhelmshöher Allee eine Fällung der Buche aus Verkehrssicherungsgründen notwendig geworden.

 

Bäume in der Stadt Kassel werden in der Regel einmal jährlich von fachlich qualifizierten Baumkontrolleuren untersucht. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Baumgesundheit und die Stand- sowie Bruchsicherheit der einzelnen Bäume gelegt. Kann die Verkehrssicherheit im Rahmen der Inaugenscheinnahme nicht eindeutig geklärt werden, folgen eingehende Untersuchungen mit Geräten, die es ermöglichen, von außen nicht sichtbare Höhlungen oder abgestorbenes Holz im Inneren des Stammes zu erkennen.

 

Die Baumkontrolle, die eingehenden Untersuchungen durch das Umwelt- und Gartenamt und ein unabhängiges externes Gutachten haben nun den dramatisch schlechten Gesundheitszustand der Krone und die nicht mehr vorhandene Standsicherheit bestätigt. Schließlich hat auch die Untere Naturschutzbehörde den absterbenden Baum geprüft und der Fällung zugestimmt.

 

Grundsätzlich ist die Stadt Kassel natürlich sehr bemüht, alle Bäume möglichst lange in einem gesunden und vitalen Zustand zu erhalten. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind Bäume in jeder Hinsicht von erheblicher Bedeutung. Sie sehen nicht nur schön aus und prägen das Stadtbild, sondern spenden Schatten, reinigen die Luft und sind Lebensstätte für viele Tiere. Da die Stadt als Eigentümer dieses nicht mehr standsicheren Baumes für die Verkehrssicherheit verantwortlich ist, musste nun zeitnah gehandelt werden. Die Fällung der Trauerbuche wird in der dritten Kalenderwoche 2021 stattfinden.

 



Pressekontakt: Michael Schwab

Kontaktdaten:
Stadt Kassel
Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de

Pressesprecher Claas Michaelis
Pressesprecherin Simone Scharnke
Pressesprecher Michael Schwab

Kassel im Internet: www.kassel.de


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