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17.02.2021 - Stadt Osnabrück


Lieferverkehre in Osnabrück nachhaltig gestalten

Stadt startet Online-Umfrage zur Planung und Umsetzung von Mini-Warendepots


Wie können intelligente und nachhaltige Citylogistik-Prozesse dazu beitragen, den Marktplatz Innenstadt und somit die Lebensqualität in Osnabrück zu stärken? Durch eine Online-Umfrage erhofft sich die Stadt ein detailliertes Meinungsbild insbesondere von den Gewerbetreibenden aber auch von Osnabrücker Bürgerinnen und Bürgern. Die Umfrage ist ab sofort online und läuft bis zum 12. März.

Das vielschichtige Thema Citylogistik hatte im vergangenen Jahr enorm an Fahrt aufgenommen und entscheidende Akteure zusammengebracht: So hatte sich auf Initiative des Projektbüros „Mobile Zukunft“ der Runde Tisch „Nachhaltige Citylogistik“ im November 2020 zusammengefunden – bestehend aus mehreren Kurier-, Express- und Paketdienstleistern (kurz: KEP), regionalen Spediteuren sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt und des Handels. Das Ziel: gemeinsam an innovativen Warenumschlagskonzepten für Osnabrück zum Vorteil und Nutzen aller Beteiligten zu arbeiten. Dabei geht es z.B. um die Einrichtung intelligenter Ladezonen, den Aufbau sogenannter Mikrodepots als zentral gelegene, kleinteilige und gemeinsam nutzbare Warenumschlagsflächen und den Einsatz von E-Cargo-Bikes für die sogenannte „Letzte Meile“.

Meinungsbild abfragen

„Wir wollen den Dialog intensiveren und dazu weitere Akteure und Meinungen zusammenbringen“, erläutert „Mobile Zukunft“-Leiterin Brigitte Strathmann. Eingebettet ist dieser Dialog in eine Gesamtstrategie „Machtbarkeitsstudie Minidepots“ unter Beteiligung eines Beraternetzwerkes – das wiederum eine Online-Umfrage entwickelt hat, um die spezifischen und individuellen Bedarfe und Anforderungen an eine nachhaltige Citylogistik zu identifizieren. In den knapp 50 Fragen geht es im Wesentlichen zunächst um die Eingangslogistik zu den Händlern und den Kunden mit Fokus auf die KEP-Branche. Die Online-Umfrage nimmt circa 15 Minuten an Zeitaufwand in Anspruch und ist unter www.osnabrueck.de/umfragen erreichbar.

Machbarkeitsstudie erarbeiten

Die Daten und Ergebnisse der Umfrage sollen in der Folge in die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie mit dem Titel „Erstellung eines lokalen anbieterübergreifenden Mikrodepots“ einfließen. In dieser Studie soll es u.a. um die Fragen möglicher Standorte solcher Mikrodepots, um Umwelt- und Verkehrseffekte und um tragfähige Betreibermodelle gehen. Die Studie wird vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) gefördert und soll im dritten Quartal 2021 vorliegen. „Damit hätten wir belastbare Ergebnisse, mit denen wir unseren Prozess zur Entwicklung einer nachhaltigen Citylogistik in und für Osnabrück entscheidend voranbringen können“, betont Brigitte Strathmann. „Erste erfolgreiche Pilotprojekte wie der Einsatz des E-Cargobikes von UPS Deutschland inklusive Mikrodepot an der OPG-Vitihof-Garage zeigen uns die richtige Richtung auf.“

Partner unterstützen

Die Beteiligten hoffen daher auf eine rege Teilnehme an der Umfrage. Je mehr Gewerbetreibende und auch Privatpersonen daran teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Meinungsbild. Partner wie das Marketing Osnabrück (mO.) über die Plattform „Osnabrück bringt’s“ wirken dabei als Multiplikator. Auch die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO), der Einzelhandelsverband, die IHK und das Osnabrücker City-Marketing (OCM) unterstützen die Umfrage. „Genau dieser partnerschaftliche Ansatz zeichnet den begonnenen Dialogprozess aus für eine nachhaltige Citylogistik aus“, so Brigitte Strathmann.

Hintergrund: „Mobile Zukunft“

Ende 2016 hatten die Stadt und die Stadtwerke Osnabrück die übergreifende Initiative „Mobile Zukunft“ gestartet – als Impulsgeber, Ideenschmiede und Anlaufstelle für nachhaltige Mobilitätskonzepte wie z.B. eine intelligente Citylogistik. Herzstück von „Mobile Zukunft“ sind die Patenschaftsprojekte, bei denen Personen aus Politik, Wirtschaft oder Öffentlichkeit gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der Stadtwerke in Tandems an selbst ausgewählten Mobilitätsprojekten arbeiten. Weitere Infos zu „Mobile Zukunft“ gibt es unter www.mozu-os.info.

Die Umfrage ist bis zum 12. März unter www.osnabrueck.de/umfragen erreichbar.

 

 



Pressekontakt: Nina Hoss | Telefon: 0541/323-4681 | E-Mail: hoss.n@osnabrueck.de

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Referatsleiter: Dr. Sven Jürgensen

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Postfach 44 60 | 49034 Osnabrück

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