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30.04.2021 - Kreis Borken


Pressemitteilung der niederländischen Waterschap Vechtstromen:

Beginn der Arbeiten für die Renaturierung der Dinkel Losser-Gronau/Raum für Wasser, Natur und Erholung im Dinkeltal

Losser/Gronau.


Das Bauunternehmen NEGAM aus Oldenzaal (Niederlande) wurde von der Waterschap Vechtstromen beauftragt, mit den Arbeiten am Umbauprojekt Dinkel in Losser-Gronau zu beginnen. Von der deutschen Grenze bei Gronau bis zur Ellermansbrug in Losser wird die Dinkel ihren natürlichen Charakter zurückerhalten. In den vergangenen Jahren hat die Waterschap in Absprache mit den Anwohnern und gemeinsam mit den deutschen Partnern an der Gestaltung gearbeitet. Jetzt ist es an der Zeit, die Pläne in die Praxis umzusetzen.

Was wird passieren?
In der Provinz Overijssel wurden 24 Naturschutzgebiete als Natura 2000-Gebiete ausgewiesen. Das Dinkeltal ist eines davon. Deshalb wird mit der Renaturierung der Dinkel zwischen Losser und Gronau begonnen. Neben der Wiederherstellung und Stärkung der gefährdeten Natur werden die Ufer naturnah gestaltet und der Fluss wird schmaler gemacht. Es werden auch neue Mäander (Kurven) und Sekundärauen mit Blänken angelegt. Zudem kann sich die Dinkel frei entwickeln. Auf diese Weise verändert sich der Flusslauf ständig, genau wie die angrenzende Landschaft. Dies schafft ein noch besseres Lebensumfeld für Pflanzen und Tiere.

Zusammenarbeit/ Finanzierung
Gemeinsam mit der Provinz Overijssel, arbeiten Waterschap Vechtstromen, Kreis Borken, die Gemeinde Losser und das Staatsbosbeheer auf der Grundlage der Natura 2000-Aufgaben und der europäischen Wasserrahmenrichtlinie an einem naturnahen und klimaresistenten Fluss. Nettie Aarnink, Vorstandsmitglied der Waterschap, sagte: „Die Dinkel ist ein einzigartiger grenzüberschreitender Fluss. Eine zentrale Herausforderung ist die Verbesserung der Wasserqualität in den Niederlanden und Deutschland. Deshalb arbeiten wir eng mit dem Kreis Borken und anderen deutschen Partnern zusammen." Hubert Grothues, Vorstandsmitglied des Kreises Borken, hebt hervor: „Flüsse und Bäche sind in unserem deutsch-niederländischen Grenzraum markante verbindende Elemente. Beidseits der Grenze ist es erklärter Wille, sie als wertvolle ökologische Systeme zu erhalten und weiterzuentwickeln. Deshalb arbeiten wir – die verantwortlichen deutschen und niederländischen Institutionen – in der Wasserwirtschaft seit vielen Jahren grenzüberschreitend zusammen.“

Die Gemeinde Losser verlegt den LAGA-Radweg, um Platz für Natur und Wasser zu schaffen. Darüber hinaus schafft dieser Plan die Möglichkeit einer verbesserten Fahrradroute bis ins Zentrum von Losser. Das Projekt erhält einen finanziellen Beitrag der Provinz Overijssel, des Kreises Borken, der Gemeinde Losser und des Interreg Va-Programms Niederlande-Deutschland im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts LIVING Vechte-Dinkel.

Planung
Der Bauunternehmer hat mit den Arbeiten im Bereich zwischen der Grenze bei Gronau und der Weertsbrug begonnen. Fast zur gleichen Zeit beginnen sie im Gebiet zwischen der Weertsbrug in Glane und der Zoekerbrug in Losser. Im Jahr 2022 beginnen die Arbeiten auf dem Gebiet zwischen der Zoekerbrug und der Hoofdstraat (N731) in Losser.



Pressekontakt: Ellen Bulten 02861 / 681-2427

Kontaktdaten:
Herausgeber: Kreis Borken
Pressestelle
Burloer Straße 93
46325 Borken

Telefon: (0 28 61) 681-2424 / -2427
E-Mail: pressestelle@kreis-borken.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Das Foto ist vor der Corona-Pandemie entstanden: Zur Besprechung der gemeinsamen Baumaßnahme trafen sich (v. li.): Peter van der Wiele (Strategischer Berater Waterschap Vechtstromen), Prof. Dr. Stefan Kuks (Watergraaf von Waterschap Vechtstromen), Kordula Blickmann (Leiterin des Fachbereichs Natur und Umwelt des Kreises Borken), Friedel Wielers (Fachbereich Natur und Umwelt Kreis Borken) und Hubert Grothues (Leitender Kreisbaudirektor Borken). Foto: Doris Vogt
©  - Das Foto ist vor der Corona-Pandemie entstanden: Zur Besprechung der gemeinsamen Baumaßnahme trafen sich (v. li.): Peter van der Wiele (Strategischer Berater Waterschap Vechtstromen), Prof. Dr. Stefan Kuks (Watergraaf von Waterschap Vechtstromen), Kordula Blickmann (Leiterin des Fachbereichs Natur und Umwelt des Kreises Borken), Friedel Wielers (Fachbereich Natur und Umwelt Kreis Borken) und Hubert Grothues (Leitender Kreisbaudirektor Borken). Foto: Doris Vogt Original herunterladen

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