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07.05.2021 - Landeshauptstadt Magdeburg


Keltisches Dorf nimmt Form an

Spielgerätemontage Spielplatz Fort II – Kirschweg/ SFM investiert 320.000 €


In der vergangenen Woche sind im Auftrag des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (SFM) die Spielgeräte auf dem Spielplatz Fort II – Kirschweg geliefert und aufgebaut worden. Getreu dem Motto „Keltisches Dorf“ entstehen derzeit im Bereich einer ehemaligen Freilichtbühne für rund 320.000 Euro mehrere Spielbereiche für verschiedene Altersgruppen.

 

In Vorbereitung des Spielplatzneubaus wurde die Freilichtbühne zurückgebaut, der gesamte Bereich aufgefüllt und damit das Gelände grundhaft neu modelliert. Der eigentliche Spielplatz mit seiner Gesamtfläche von 1.500 m² wird nun seit Anfang des Jahres gebaut. In Abhängigkeit der Witterungsverhältnisse soll der Spielplatz voraussichtlich im Sommer fertiggestellt werden.

 

Das keltische Dorf wird dann zwei Spielbereiche für verschieden Altersgruppen umfassen, die über einen Mittelweg verbunden sind. Im Kleinkindbereich für Kinder von 2 bis 5 Jahren bildet der Wehrturm „Twiete“ durch einen Netztunnel aus Edelstahl eine Verbindung zum Spielgerät „Torhaus“ und damit in den Spielbereich für etwas ältere Kinder. Zwei Pferde mit Wagen, Rampe und Edelstahlrutsche sollen die kindliche Fantasie anregen und zum freien Rollenspiel einladen. Ein Sandspieltisch mit Sandziehbrunnen, Sandaufzug und Sandrinne soll durch haptische Reize die Motorik der ganz Kleinen fördern. Für ein ordentliches Versteckspiel bietet sich das Pfahlhaus „Karl“ an. Dieses ist mit einer Leiter und einem Kleinkinder-Rutschbrett aus Edelstahl ausgestattet. Auch auf dem Drehkranz, der von einem „Keltenkrieger“ geziert wird, dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um die Kelten. Abgerundet wird der Kleinkindbereich durch ein Reck, drei Wipptiere in Form von „Gockel“, „Huhn“ und „Ziegenbock“ sowie eine Kleinkinderwiege namens „Wiege für kleine Kelten“.

 

Für Kinder bis 12 Jahre bildet die Spielgerätekombination „Torhaus“ mit Abgang über eine Edelstahlrutsche das Zentrum des Spielbereiches. Diese ist über einen Netztunnel zu erklimmen. Ein Wehrgang mit Rutschstange, Sprossenaufgang und Netzaufstieg lädt zum dynamischen Spiel auf verschiedenen Ebenen ein. Die „Keltenreuse“ mit Kletterlabyrinth verlangt Kindern einige grobmotorische Fähigkeiten ab. Der „Keltentreff“ besteht aus Sitz und Kletterstämmen. Als gestalterisches Element befindet sich in diesem Bereich ein Rammbock in Form eines Widders. Verschiedene Sitzgelegenheiten sowie Papierkörbe sollen für einen angenehmen Aufenthalt auf der Spiel- und Freizeitfläche sorgen.

 

Der Spielplatzneubau basiert auf der Prioritätenliste der Spielplatzflächenkonzeption 2015-2020 der Landeshauptstadt Magdeburg. Im Rahmen der Konzeption wurde für den Stadtteil Reform ein Fehlbedarf ermittelt. Dieser soll mit dem Neubau des Spielplatzes ausgeglichen werden. Das Bauprojekt zur Umgestaltung des Fort II – Kirschweg verfügt über ein Gesamtvolumen von 738.000 Euro und wird aus Mitteln des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ finanziert.

 

Hintergrund zum Keltenmotiv

Seit jeher ranken sich Mythen um die heldenhaften Abenteuer wilder, mutiger Siedlerinnen und Siedler aus dem Norden. Die Faszination der Kulte, die diesen Kulturen zugeschrieben werden, ist bis heute ungebrochen. Dies zeigt sich neben regelmäßigen keltisch inspirierten Veranstaltungen mit Musik und Tanz unter anderem in einer keltisch anmutenden Steinkreis-Kultstätte am Salbker See.

 

Über einstige keltische Siedlungen im heutigen Fort II ist zwar nichts bekannt, doch inspirieren die Vorstellungen darüber, wie ihr Alltag ausgesehen haben könnte, die Gestaltung des neuen Spielplatzes. Ob Fischfangreusen wie sie seit Jahrtausenden genutzt werden, über „Netze“ aus Eschen- und Haselästen bis hin zu Wehranlagen aus Wällen und Wehrgängen finden sich die Relikte jener Zeit in der Gestaltung des neuen Spielplatzes wieder. Sie lassen die Fantasie kleiner und größerer „Kelten“ aufblühen.

 




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