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11.06.2021 - Stadt Münster


Kaspertheater mit mahnendem Zeigefinger

Stadtmuseum zeigt historische Puppenbühne in der Ausstellung „Ans Licht geholt“


Münster (SMS) Sie sind die eigentlichen Stars des Handpuppentheaters der Ausstellung „Ans Licht geholt“ im Stadtmuseum Münster: Die handgeschnitzten Kasperlepuppen. Jeder kennt den ikonischen Kasper mit seiner roten Zipfelmütze, doch das Repertoire umfasst zahlreiche weitere Figuren. Die Prinzessin und die Großmutter, den Polizisten und den Professor sowie andere beliebte Charaktere. Bei den Antagonisten dürfen Hexe und Tod nicht fehlen. Und natürlich der Teufel, Kaspers ewiger Gegenspieler - der zwar oft verliert, doch auch manchmal gewinnt.

In früheren Zeiten standen in den Stücken mahnende Beispiele im Vordergrund. Der Kasper wird oft dargestellt als rauer Geselle, der den Teufel ärgert und dafür die bitteren Konsequenzen tragen muss. Schon auf dem Gestell des Theaters, dem sogenannten Bühnenprospekt, werden Geschichten dieser Art erzählt. Mal sind die Streiche des Kaspers zu derb, und er wird von Uniformierten festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Mal sitzt er verkehrt herum auf einem Esel und ist Symbol seiner eigenen Dummheit. Da sich der Kasper dem Esel bedenkenlos anvertraut, reitet er, ohne es zu bemerken, in den Abgrund.

Das vorgestellte Kasperletheater wurde dem Stadtmuseum Münster 2018 von der Familie Petermann aus Münster geschenkt. Es stammt aus dem Besitz ihrer Vorfahren aus den späten 1920er-Jahren. Es ist ein besonders ungewöhnliches Objekt, da es sich nicht um eine Herstellung „von der Stange“ handelt, sondern von einem Künstler der Zeit im neusachlichen Stil geschaffen wurde - abstrakt und doch klar im Ausdruck.

Das Theater wurde einst für die Kinder der Familie als individuell angefertigtes Einzelstück in Auftrag gegeben. Denn in den 1920er-Jahren war es vor allem für bürgerliche Familien in Münster typisch, jüngeren Kindern Handpuppentheater vorzuspielen. Wenn die Kinder älter wurden, haben sie häufig selbst mit den Figuren Stücke gespielt.

Die Ausstellung „Ans Licht geholt“ kann bis zum 1. August im Stadtmuseum Münster an der Salzstraße besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Foto: Ein rauer und nicht immer schlauer Geselle: Der Kasper aus Petermanns Puppenbühne, zu sehen im Stadtmuseum Münster. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.




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