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17.07.2021 - Stadt Leverkusen


Städtische Gebäude: Erste Schadensbilanz


Der Fachbereich Gebäudewirtschaft hat sich einen ersten Überblick über die Lage an städtischen Gebäuden verschafft. Nach den vorläufigen Sichtungen hat das Hochwasser an folgenden städtischen Liegenschaften erhebliche Schäden verursacht: 

  • Freiherr-vom-Stein Gymnasium in Schlebusch

Mehrere Keller sind teils bis zur Unterkante der Kellerdecke vollgelaufen; Sporthallen geflutet; sämtliche Technik im Kellergeschoss wie Brandmeldezentrale, Lüftungen, Elektroanlagen etc. nicht mehr funktionsfähig, sodass das Gebäude aktuell nicht mehr nutzungsentsprechend betrieben werden kann. 

  • Theodor-Heuss Realschule in Opladen

Nach aktueller Einschätzung die am stärksten betroffene Schule: Kellergeschoss komplett geflutet; Erdgeschoss hüfthoch unter Wasser; Sporthalle, Werkräume und Mensabereich sowie die Dienstwohnung ebenfalls betroffen; erheblicher Sanierungsaufwand, um die Nutzung wieder zu ermöglichen. 

  • Remigiusschule in Opladen

Keller im Schulgebäude als auch der Sporthalle sind geflutet; sämtliche Technik im Kellergeschoss nicht mehr funktionsfähig, sodass das Gebäude aktuell nicht mehr nutzungsentsprechend betrieben werden kann. 

  • Kita Adalbert-Stifter Straße in Opladen

Kellergeschoss unter Wasser; EG bis Fußleiste unter Wasser; erheblicher Sanierungsaufwand; Nutzung nicht möglich 

  • Naturgut Ophoven: 

Über die Ufer getretener Wiembach hat die Liegenschaft flächendeckend überflutet; Wasserstand bis zu ca. 1,50 über dem Erdgeschossboden.

Darüber hinaus hat es an vielen städtischen Gebäuden weitere Schäden gegeben, wie z.B. Dachundichtigkeiten, Stromabschaltungen und Erosionsschäden in den Außengeländen. Um Gefahren abzuwenden hat der Fachbereich Gebäudewirtschaft ein Betretungsverbot für Einrichtungen, die schwer vom Hochwasser betroffen sind, erlassen. Konkret bedeutet dies, dass alle Einrichtungen, die Schäden aufweisen, da Wasser in größerer Menge eingedrungen ist, erst wieder nach Freigabe durch die Gebäudewirtschaft betreten werden dürfen. 

Die Gebäude dürfen somit aktuell nur von fachkundigen Personen wie Statikern, Architekten, technischen Planern und Handwerkern oder auch Bodengutachtern betreten werden. Sobald die Wassermassen durch die Feuerwehr bzw. Hilfskräfte abgepumpt werden können, werden die Begehungen durchgeführt, um eine erste Einschätzung der gesamten Schäden zu erhalten. 

Die Höhe der Schäden lässt sich aktuell nicht beziffern, da noch nicht alle Gebäude vollständig begehbar sind.




Kontaktdaten:
Stadt Leverkusen - Pressestelle
Friedrich-Ebert-Platz 1
51373 Leverkusen

Telefon: (0214) 406-8860
Telefax: (0214) 406-8862
Mail: presse@stadt.leverkusen.de

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