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18.10.2021 - Landeshauptstadt Magdeburg


Kurzdokumentation „Eine Zukunft für die Vergangenheit“

Über das Magdeburger Festungserbe im Rahmen des RFC-Projektes


Magdeburgs Festungsgeschichte wird demnächst mit einem neuer Kurzdokumentation noch besser erlebbar sein. Der 10-minütige Film ist in den vergangenen Monaten im Rahmen des „Recapture the Fortress Cities“-Projektes (kurz RFC) entstanden. Beim nächsten Studienbesuch dieses europäischen Netzwerkes am 20. und 21. Oktober in Rumänien soll er uraufgeführt werden. Im Nachgang wird der Film dann auch der interessierten Magdeburger Öffentlichkeit präsentiert.

 

Die Magdeburger Festungsanlagen gehören seit Anfang des 20. Jahrhunderts im Grunde der Vergangenheit an. 1912 wurde der Status als Festung aufgehoben. Doch die steinernen Zeitzeugen prägen das Stadtbild bis heute. Sie haben über Jahrhunderte auf die Identität der Landeshauptstadt gewirkt und sogar einen positiven Einfluss auf das heutige Klima. Einige Festungsreste suchen noch heute nach ihrer Zukunft. Seit 2019 ist die Landeshauptstadt Magdeburg Partnerin im Interreg Europe Projekt „Recapture the Fortress Cities“ (deutsch: Rückeroberung der Festungsstädte). Im Rahmen des Projektes ist nun eine Kurzdokumentation über die Festung Magdeburg entstanden.

 

Neue Dokumentation zur Festungsgeschichte Magdeburgs

Da leider aufgrund der Pandemiesituation der Studienbesuch der europäischen Partner in Magdeburg nicht persönlich stattfinden konnte, wurde durch die RFC-Geschäftsstelle im Stadtplanungsamt als Ergänzung zum digitalen Studienbesuch die Produktion einer kurzen Dokumentation über das Magdeburger Festungserbe und die damit verbundenen Projekte in Auftrag gegeben. Das Magdeburger „Filmkollektiv“ setzte den Film mit einem kreativen Konzept um. Die „Rückeroberung“ der Festungsanlagen im Sinne einer nachhaltigen Nutzungsfindung für die Zukunft zieht sich als Sujet durch den 10-minütigen Film. Unter Mitwirkung ausgewählter Akteur*innen im Bereich Festung, der Staatskanzlei und Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt sowie des Oberbürgermeisters ist ein sehenswerter Beitrag zur Sichtbarmachung des Themas geleistet worden.

 

Nach einer eindrucksvollen Einführung in die Festungsgeschichte der Stadt, werden ausgewählte aktuelle Projekte vorgestellt sowie Potentiale aufgezeigt. Die Kurzdokumentation wird englisch untertitelt. Den europäischen Projektpartnern wird der Film erstmals beim nächsten Studienbesuch am 20. Und 21. Oktober in Rumänien präsentiert. Doch auch über den ursprünglichen Zweck hinaus soll er zur allgemeinen Bewerbung der vielseitigen Angebote im Bereich der Festung Magdeburg regional und überregional genutzt werden. In und an den Magdeburger Festungsanlagen kann man Kultur genießen (Kaserne Mark), Geschichte „zum Anfassen“ erleben (Ravelin 2), sich auf die Spuren Otto von Guerickes begeben (Otto-von-Guericke-Zentrum), vorzüglich speisen (Leipziger Eisenbahntor), spazieren (Fürstenwall, Glacis-Parkanlagen), die Natur -und Tierwelt entdecken (Zwischenwerk 4a/ ÖZIM), wohnen (Kavalier I), Sport treiben (Fort VII), u.v.m.

 

Recapture the Fortress Cities

Das RFC-Projekt zielt auf eine nachhaltige Revitalisierung von denkmalgeschützten Festungsanlagen ab, indem die Koexistenz der Städte und ihres befestigten Kulturerbes verbessert werden soll. Hierbei konzentriert es sich auf einen innovativen Ansatz, indem intelligente Nutzungsmöglichkeiten für alte Festungen entwickelt werden. Ziel ist es, ihre Pflege zu erleichtern und die Festungen in das Leben der Stadt einzubeziehen, indem nachhaltige Strategien für die Pflege und Nutzung dieses Erbes entwickelt werden.

 

Die Landeshauptstadt Magdeburg steht als ehemalige stärkste preußische Festung ebenfalls vor diesen Herausforderungen. Die Projektstelle ist im Stadtplanungsamt angesiedelt. Sieben europäische Projektpartner entwickeln aus diesem Erfahrungsaustausch einen Aktionsplan für ihre Region, der anschließend umgesetzt werden soll. Im Fokus des Magdeburger Aktionsplans soll insbesondere die Entwicklung einer Gesamtvision für die Magdeburger Festungsanlagen stehen. 

 

Ansprechpartnerin

Josephine Kroneberg

Stadtplanungsamt

E-Mail: josephine.kroneberg@spa.magdeburg.de

Tel.: +49 391 540 5251




Kontaktdaten:

Landeshauptstadt Magdeburg
Büro des Oberbürgermeisters
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alter Markt 6 - 39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69 oder -2717
Telefax: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: http://www.magdeburg.de

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