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22.10.2021 - Landkreis Leer


Buchneuerscheinung “Joods leven in het grensgebied” auf niederländisch

Deutsche Version des Buches ist bereits im Frühjahr erschienen


Seit Juli 2018 läuft das Forschungsprojekt „Jüdisches Leben im grenznahen Raum. Die Wechselbeziehungen zwischen den jüdischen Gemeinden im Rheiderland und Groningerland“. Der Landkreis Leer führt das Forschungsprojekt gemeinsam mit der Stichting Folkingestraat Synagoge Groningen durch. Nachdem im Februar dieses Jahres das gleichnamige Buch zum Projekt erschienen ist, wird nun die niederländische Übersetzung vorgelegt: „Joods leven in het grensgebied. De onderlinge relaties tussen de Joodse gemeenten in Reiderland en Groningerland“. Auch dieses Buch ist bei der Ostfriesischen Landschaft Aurich erschienen.
Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 200.000 Euro gefördert. Die Provinz Groningen und das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung steuern jeweils 50.000 Euro bei.

In dem Buch werden Verbindungen zwischen den jüdischen Gemeinden Bunde, Jemgum, Weener, Bourtange, Winschoten und Groningen aufgezeigt. Dabei geht es um verschiedene Firmen- und Familiengeschichten. Vorgestellt werden die Firmen A. J. Polak in Groningen und Weener sowie G. Watermann in Bunde und Nieuweschans. Darüber hinaus wird auch ein Blick auf die Ostfriesische Konservenfabrik in Bunde und die Trikotage- und Bekleidungsfabrik von J. E. van Hasselt in Groningen geworfen. Sechs biografische Fiktionen zeichnen die Geschichten von jüdischen Familien im Grenzgebiet nach und illustrieren die Themen des ersten Buchteils: Grenze – Raum – Grenzraum, Migration und jüdische Emanzipationsgeschichte in Deutschland und den Niederlanden.

Über 30 zumeist historische Abbildungen und ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis runden die Studie ab. Die Übersetzung des Buchs ins Niederländische haben Dr. Monika Althaus und Joosje van Loen übernommen.

Das Buch „Joods leven in het grensgebied“ kann entweder über den Landschaftsladen der Ostfriesischen Landschaft oder an den Stationen der Wanderausstellung „Jüdisches Leben in der Grenzregion – Joods leven in de grensregio“ bezogen werden. Die Ausstellungsstationen sind bis zum 31.10.2021 das Cultuurhuis De Klinker in Winschoten, vom 01.11. bis zum 05.12.2021 die Synagoge Bourtange und ab dem 06.12.2021 die Synagoge Folkingestraat in Groningen.

Bibliographisch Angaben:
Juliane Irma Mihan, Jüdisches Leben im grenznahen Raum. Die Wechselbeziehungen zwischen den jüdischen Gemeinden im Rheiderland und Groningerland. Aurich: Ostfriesische Landschaft, 2021.
160 S., Preis: kostenlos (ggf. gegen Portokosten)

Weitere Informationen gibt es online unter www.ehem-jüdische-schule-leer.de sowie auf unserer Facebookseite www.facebook.com/EJSLeer. Ansprechpartnerin ist Dr. Juliane Irma Mihan, Tel. 0491 – 99 92 08 34 oder E-Mail an juliane.mihan@lkleer.de




Kontaktdaten:
Landkreis Leer
Bergmannstraße 37
D-26789 Leer


Telefon: +49 (0) 491 / 926-1254
Telefax: +49 (0) 491 / 926-1200
E-Mail: pressestelle@landkreis-leer.de

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