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11.01.2022 - Kreis Borken


Das Veranstaltungsprogramm „Frau und Beruf 2022“ ist veröffentlicht

Online-Angebote werden zunächst fortgesetzt / Broschüre steht unter www.kreis-borken.de/frau_und_beruf zur Verfügung / Auch als Printversion erhältlich

Kreis Borken.


Pünktlich zu Jahresbeginn liegt das neue Programmheft der Veranstaltungsreihe „Frau und Beruf 2022“ vor. Das teilt jetzt die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken mit. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen bedingt durch die Corona- Pandemie finden die Veranstaltungen bis zu den Osterferien ausschließlich im Online-Format statt. „Wir bedauern den Ausfall der Präsenzveranstaltungen sehr, doch angesichts der aktuellen Corona-Lage bleibt uns derzeit leider keine andere Möglichkeit“, erklärt Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken. Thematisch beinhaltet die neue Seminarreihe wieder eine Mischung aus Altbewährtem und Neuem: Angefangen vom Start ins Berufsleben, dem Wiedereinstieg nach einer Familienphase bis hin zur beruflichen Neuorientierung in der Lebensmitte werden unterschiedliche Lebensphasen in den Mittelpunkt gerückt, in denen Frauen beruflich vor ganz spezifischen Herausforderungen stehen.

„Das Programm 2022 enthält auch Angebote, die bei der Stressbewältigung helfen und vermitteln, wie Frauen im Berufsalltag mehr Selbstbewusstsein, Souveränität
und sicheres Auftreten erlangen. Natürlich kommen auch wichtige finanzielle Aspekte wie Gehaltsverhandlungen, sichere Geldanlagen und Altersvorsorge nicht zu kurz“, führt Edith Brefeld, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gronau, zum Programm aus.

Die nächsten Veranstaltungen im Überblick:

Los geht es am Mittwoch, 16. Februar 2022, um 19 Uhr mit einem Online-Seminar für weibliche Führungskräfte zum Thema „Virtuelles und hybrides Arbeiten“ mit der Referentin Anja Schröer, Diplom Kauffrau, Trainerin und Coachin. Die virtuelle Kommunikation hat durch die aktuelle Situation rasant an Bedeutung gewonnen. Es zeichnet sich ab, dass ein „hybrides“ Arbeitsleben der Weg in eine neue Zukunft sein wird – mit allen Vor- und Nachteilen. Die Teilnehmerinnen erfahren in diesem Vortrag, wie sie sich als Führungsfrau langfristig am besten auf diese Situation einstellen und wie sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal auf diesem Weg mitnehmen können. Sie bekommen praktische Tipps zur virtuellen Leitung eines Teams und den Umgang mit Homeoffice.

Weiter geht es am Mittwoch, 16. März 2022, um 19 Uhr mit einem Online-Seminar zum Thema. „Wie verhandle ich meinen (ersten) Arbeitsvertrag?“ Referentin ist die Dozentin für Arbeitsrecht Sina Alya Wunderlich.  „Einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben, ist nicht alltäglich. Woher also soll das Erfahrungswissen kommen? Bestandteil der Ausbildung oder des Studiums ist diese Thema leider oftmals nicht“, konstatiert die Referentin. In diesem Vortrag informiert Sina Alya Wunderlich über wichtige Bestandteile des Vertrages, zum Beispiel Entgelt, Mehrarbeit, Befristung, Urlaubsregelungen, Kündigungsfristen und -gründe, Probezeit und Zeugnis. Sie gibt außerdem wichtige Tipps, was in einem Arbeitsvertrag stehen darf und informiert die Teilnehmerinnen über rechtswidrige Klauseln. Schließlich wird sie darlegen, wann wichtige Bestandteile eines Arbeitsvertrages am besten verhandelt werden – bereits im Bewerbungsgespräch oder doch lieber später?

Das letzte Online-Seminar vor den Osterferien findet am Donnerstag, 7. April 2022, um 19 Uhr statt. „Mit Klischees brechen“ lautet der Titel dieser Veranstaltung. Die Sozialpädagogin, Familientherapeutin und systemische Therapeutin, Ilka Kuper, wird in diesem Workshop aufzeigen, wie Frauen Souveränität und sicheres Auftreten in der Arbeitswelt erlangen können. „Frauen haben es auch heute noch ungleich schwerer als Männer, die Karriereleiter hinaufzusteigen – trotz aller Quoten und Fördermaßnahmen in Unternehmen“, so die Referentin. „Ein Grund: Noch immer werden gleiche Eigenschaften und Fähigkeiten bei Frauen von der Außenwelt negativer beurteilt als bei Männer: Er ist ehrgeizig und sie ist verbissen. Er ist ein taffer Einzelkämpfer, sie ist eine Zicke…“, heißt es in der Veranstaltungsbeschreibung. Ein weiterer Grund: Beruflicher Erfolg basiert nur zu einem kleinen Prozentsatz auf Qualifikation und Kompetenz. Viel wichtiger sind das Image, ein sicheres Auftreten und ein breites Netzwerk. Auch hier punkten Männer eher und stärker als Frauen. Dieser Workshop soll den Teilnehmerinnen helfen, die eigenen Stolperfallen zu erkennen, und anhand praktischer Tipps und Übungen aufzeigen, wie Frauen ihren persönlichen Schlüssel zum beruflichen Erfolg finden.

Das erste Seminar, welches zunächst einmal in Präsenzform geplant ist, findet am Dienstag, 26. April 2022, um 19 Uhr statt. „Sich selbst eine gute Freundin sein – Schluss mit dem schlechten Gewissen“, lautet der Titel dieser Veranstaltung. Referentin ist die Betriebswirtin und Coachin Magdalena Schürmann. „Das schlechte Gewissen begleitet Frauen in vielen Situationen, zum Beispiel, wenn sie erst später anfangen zu arbeiten als der Kollege oder sie am Wochenende Kuchen kaufen anstatt zu backen, weil sie vorher einen netten Abend mit Freundinnen verbracht haben“, so Magdalena Schürmann. An diesem Abend erfahren die Teilnehmerinnen, wie „schlechtes Gewissen“ entsteht und warum dieses zur Belastung wird. Sie erhalten Tipps für den Alltag im Berufs- und Privatleben, um sich von diesem unnötigen Ballast zu lösen und ihr „gutes Gewissen“ zurückzubekommen.

Alle darüberhinausgehenden Veranstaltungen für das Jahr 2022 sind in der neuen Broschüre zu finden. Diese steht auf www.kreis-borken.de/frau_und_beruf zur Verfügung. Die Printversion ist in Kürze in den Rathäusern der Städte und Gemeinden im Kreis erhältlich.

„Unser Ziel bleibt es, die Seminarreihe in den Städten und Gemeinden nach den Osterferien in Form von Präsenzveranstaltungen fortzusetzen. Ob das möglich ist, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab“, erklärt Carina Sienert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken. Bis  Präsenzveranstaltungen wieder stattfinden könnten, sei das Online-Angebot eine gute Alternative. „Die Resonanz auf die bisherigen Online-Veranstaltungen waren überwältigend“, ergänzt Astrid Schupp, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bocholt. „Bei vielen Veranstaltungen gab es mehr als 100 Anmeldungen.“

Fragen seitens der Teilnehmerinnen sind auch bei Online-Seminaren explizit gewünscht. Dies ist zum Beispiel über die Chat-Funktion möglich. Die Vorträge aus der Veranstaltungsreihe sind für die Teilnehmerinnen kostenlos und dauern in der Regel eineinhalb Stunden. Anmeldungen nehmen die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen im Kreis Borken entgegen. Diese leiten dann die Zugangsdaten für die Online-Vorträge der Referentinnen an die Teilnehmerinnen weiter. Bei Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerinnenzahl erfolgt die Anmeldung zentral über eine im Programmheft angegebene E-Mail-Adresse. Für Rückfragen stehen ebenfalls die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind in der Broschüre „Frau und Beruf 2022“ (Seiten 34 und 35) aufgelistet. Diese ist auf der Internetseite des Kreises Borken unter: www.kreis-borken.de/frau_und_beruf sowie auch auf den Internetseiten der Städte und Gemeinden im Kreisgebiet zu finden.



Pressekontakt: Anna-Maria Levers 02861/681-2429

Kontaktdaten:
Herausgeber: Kreis Borken
Pressestelle
Burloer Straße 93
46325 Borken

Telefon: (0 28 61) 681-2424 / -2427
E-Mail: pressestelle@kreis-borken.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

v. li.: Irmgard Paßerschroer (Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken) präsentierte nun gemeinsam mit ihren Kolleginnen Cordula Mauritz (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Stadtlohn), Christine Ameling (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Vreden) und Astrid Schupp (Gleichstellungsbeafutragte Stadt Bocholt) das neue Veranstaltungsprogramm "Frau und Beruf 2022".
©  - v. li.: Irmgard Paßerschroer (Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken) präsentierte nun gemeinsam mit ihren Kolleginnen Cordula Mauritz (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Stadtlohn), Christine Ameling (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Vreden) und Astrid Schupp (Gleichstellungsbeafutragte Stadt Bocholt) das neue Veranstaltungsprogramm "Frau und Beruf 2022". Original herunterladen

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