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12.01.2022 - Kreis Borken


Pressemitteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe:

Kreis Borken: Mehr Menschen mit wesentlichen Behinderungen leben selbständig

Borken.


Immer mehr Menschen mit wesentlichen Behinderungen leben in ihren eigenen vier Wänden. Im Kreis Borken ermöglichte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) 1.398 Menschen im Jahr 2020, allein oder mit anderen in der eigenen Wohnung zu leben. Fünf Jahre zuvor waren es 956 Menschen.

„In Westfalen-Lippe lebten im Jahr 2020 rund 62 Prozent der insgesamt 57.000 Menschen mit wesentlichen Behinderungen in einer eigenen Wohnung. Fünf Jahre vorher waren es nur 56 Prozent, die außerhalb der sogenannten besonderen Wohnformen, also Heimen, lebten“, sagte der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Matthias Löb, in Münster. Die Ambulantisierungsquote im Kreis Borken lag 2020 bei 56 Prozent, 2015 waren es nur 46 Prozent.

Löb weiter: „Ein wichtiger Schlüssel für eine inklusive Gesellschaft sind selbstverständliche Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderungen. Das gelingt aber nur dann, wenn auch Menschen mit schwereren Beeinträchtigungen mitten im Dorf oder im Stadtteil in ihrer Wohnung leben können.“

LWL-Sozialdezernent Matthias Münning: „Zu einem selbstbestimmten Leben gehört auch die Art, wie ich wohne. Das wollen wir den Menschen mit wesentlichen Behinderungen nicht vorschreiben. Sie sollen möglichst selbst entscheiden, wo und mit wem sie leben möchten.“ Der LWL unterstütze die Menschen dabei, diese Forderung aus der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen und die sogenannte Ambulantisierungsquote (Anteil an Wohnen im eigenen Haushalt) weiter zu steigern.

Hintergrund:
Der LWL ist mit rund 2,6 Milliarden Euro jährlich einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit wesentlichen Behinderung. Mit einem zusätzlichen Programm („Selbständiges Wohnen“) fördert er mit zehn Millionen Euro in 15 Pilot-Wohnprojekten Konzepte für Technikunterstützung und Einbindung ins Stadtviertel oder in die Dorfgemeinschaft.

Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Pressekontakt: Ellen Bulten 02861 / 681-2427

Kontaktdaten:
Herausgeber: Kreis Borken
Pressestelle
Burloer Straße 93
46325 Borken

Telefon: (0 28 61) 681-2424 / -2427
E-Mail: pressestelle@kreis-borken.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Mutter Karin van Eyk, Tochter Hannah van Eyk und Betreuerin Svea-Maria Hielscher (v.l.) arbeiten eng zusammen.
© LWL - Mutter Karin van Eyk, Tochter Hannah van Eyk und Betreuerin Svea-Maria Hielscher (v.l.) arbeiten eng zusammen. © LWL

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