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13.01.2022 - documenta-Stadt Kassel


Kassel sucht Impulse für freiheitliche, demokratische Gesellschaft: Bewerbungen für Auszeichnung noch bis zum 25. Februar

Noch bis zum 25. Februar 2022 können Bewerbungen für die Auszeichnung „Kasseler Demokratie-Impuls“ eingereicht werden. Die Stadt Kassel schreibt diesen Preis bundesweit zum dritten Mal aus.


Gewürdigt werden sollen herausragende wissenschaftliche Arbeiten sowie tiefgreifende, analytische journalistische Beiträge, welche Rassismus, Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in der Gesellschaft thematisieren und sich insbesondere mit Rechtsextremismus, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus auseinandersetzen.

 

Die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung ist verbunden mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), darunter der Kasseler Bürger Halit Yozgat, und soll jährlich verliehen werden.

 

„Es ist wichtig, genau hinzusehen, Geschehnisse aufzuarbeiten und aufzuklären, um gefährliche Entwicklungen zu erkennen und insbesondere weitere rechtsextremistische Gewalttaten möglichst zu verhindern“, betonte Oberbürgermeister Christian Geselle.

 

Bewerbungsfrist läuft bis 25. Februar 2022

Für die Auszeichnung „Kasseler Demokratie-Impuls“ werden veröffentlichte und unveröffentlichte wissenschaftliche und journalistische Arbeiten, Studien und Analysen, die nach dem 1. Januar 2020 abgeschlossen beziehungsweise veröffentlicht wurden, gesucht. Nähere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf www.kassel.de/kasselerimpulse.

 

Bewerbungen können bis zum 25. Februar 2022 eingereicht werden an:

Stadt Kassel

Büro des Oberbürgermeisters

Rathaus

34112 Kassel

E-Mail: kasselerimpulse@kassel.de

 

Fünfköpfige Jury

Über die Auszeichnung entscheidet eine unabhängige fünfköpfige Jury, ihr gehören an: Hans Eichel, ehemaliger Bundesfinanzminister, hessischer Ministerpräsident und Kasseler Oberbürgermeister; Prof. Barbara John, Ombudsfrau der Bundesregierung für die Opfer der rechtsextremistischen NSU-Terrorgruppe; ihr Mitarbeiter Taha Kahya; sowie die Politikwissenschaftler Privatdozent Dr. Steffen Kailitz Politikwissenschaftler und Extremismusforscher am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung; und Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Leiter des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel; an.

 

Hintergrund:

Preisträger waren im Jahr 2020 ein Redaktionsteam der Süddeutschen Zeitung, Annette Ramelsberger, Wiebke Ramm, Prof. Dr. Tanjev Schultz und Rainer Stadler für die protokollarische Aufzeichnung des NSU-Prozesses. Zudem vergab die Jury drei wissenschaftliche Förderpreise.

 

2021 wurden Spiegel-Redakteur Peter Maxwill für sein Reportagebuch „Die Reise zum Riss – Berichte aus einem gespaltenen Land“, die Redakteurin der Zeitung „Die Zeit“, Jana Simon, für ihre Reportage über einen ehemaligen NSU-Ermittler des Landeskriminalamtes Thüringen, und Dr. Peter Voegeli, Korrespondent des Schweizer Rundfunks, für einen Beitrag über das Attentat auf die Synagoge in Halle und Antisemitismus in Deutschland ausgezeichnet.



Pressekontakt: Sascha Stiebing

Kontaktdaten:
Stadt Kassel
Pressestelle
Rathaus / Obere Königsstraße 8 - 34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de

Pressesprecher Victor Deutsch
Pressesprecherin Simone Scharnke
Pressesprecher Michael Schwab
Pressesprecher Sascha Stiebing

Kassel im Internet: www.kassel.de

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