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15.08.2022 - Stadt Leverkusen


BIOBIN – das Maskottchen für die Biotonne


Leverkusen sucht BIOBIN – unter diesem Motto waren Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 14 Jahren in hiesigen Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen aufgerufen, ein Motiv zu finden, das als Maskottchen „BIOBIN“ zur Benutzung der Biotonne animiert. Gewonnen hat der Entwurf eines fröhlich winkenden Regenwurms, den die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b an der Hans-Christian-Andersen-Grundschule mit Hut und Schürze bekleidet im Beet wühlen lassen. Grafisch etwas reduziert, wird dieser Entwurf nun Flyer und Plakate zum Thema Bioabfall zieren.

„Küchenabfälle und Grünschnitt sind wertvoll. Das bringt dieser Entwurf gut zum Ausdruck“, lobt Umweltdezernent Alexander Lünenbach. „Mit dem Sammeln von Bioabfall kann jede Bürgerin und jeder Bürger einen wichtigen Beitrag leisten, damit zukünftig mehr Biostrom aus der Steckdose fließt und somit die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert wird – angesichts der drohenden Gasmangellage ein zukunftsweisender Schritt in der Energiewende.“

In der Vergärungsanlage der AVEA in Lindlar wird der gesammelte Bioabfall zu Biostrom umgewandelt, aus den Gärresten wird Bio-Kompost. Britta Trennheuser, Lehrerin für Sach- und Kunstunterricht an der Hans-Christian-Andersen-Grundschule, hat das Projekt BIOBIN fächerübergreifend im vergangenen Schuljahr in der heutigen Klasse 4b behandelt. Als „Schule der Zukunft“ gehört Bildung für nachhaltige Entwicklung zum festen Bestandteil der Unterrichts- und Schulentwicklung der Hitdorfer Grundschule. Lehrerin Britta Trennheuser beschreibt den Entstehungsprozess des BIOBIN-Maskottchens: „Wir haben erst überlegt, wie entsteht Kompost, wie wird er zersetzt, welche Tiere helfen dabei? Die Klasse hat sich intensiv mit dem Kreislauf auseinandergesetzt.“ Zuerst wollten ihre Schülerinnen und Schüler Bakterien malen, aber die seien sehr schwer zu zeichnen.

Als die Wahl schließlich auf den Regenwurm fiel, stellte sich die nächste Frage: Wie malt man den Wurm freundlich? Die Mädchen und Jungen entwarfen ihre Ideen in Skizzenbüchern. Bis alle Ideen zusammengetragen und der gärtnernde Wurm perfekt war, dauerte es gut anderthalb Monate. Dann waren alle zufrieden und der Entwurf wurde auf der Seite www.bioabfall-lev.de  eingereicht.

Jury hat gewählt

Eine Jury, bestehend aus Vertretern aus Politik (Sven Tahiri, Vorsitzender des Ausschusses für Bürgereingaben und Umwelt, und Gerd Wölwer, Vorsitzender des Schulausschusses), Verwaltung und der AVEA wählte den Entwurf der Schülerinnen und Schüler der Hans-Christian-Andersen-Schule aus. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich als Preis ein nachhaltiges Projekt für ihre Schule aussuchen. Die 4b wünschte sich einen Pflaumenbaum für den Schulgarten: „Bei der Aktion „gesunde Pause" bieten wir selbstgemachte Snacks aus unserem Schulgarten an. Ein Snack aus eigenen Pflaumen fehlt bisher.“

Der Pflaumenbaum wurde inzwischen vom Fachbereich Stadtgrün im Schulgarten gepflanzt. Damit er gut anwächst, sorgt ein Gießsack für regelmäßige Bewässerung. Die Schülerinnen und Schüler lernen derzeit wie sie den jungen Baum pflegen. Außerdem gibt es für die Klasse Freikarten für das CaLevornia, die vom Sportpark Leverkusen zur Verfügung gestellt wurden. 

Mit einer Fahrt ins Forschungs- und Innovationszentrum :metabolon nach Lindlar werden neben der Hans-Christian-Andersen-Grundschule zwei weitere Einrichtungen von der AVEA bedacht, die ebenfalls am BIOBIN-Wettbewerb teilgenommen haben: Die Sekundarschule Neukronenberger Straße und das Jugendhaus Lindenhof.



Pressekontakt: Heike Fritsch

Kontaktdaten:
Stadt Leverkusen - Pressestelle
Friedrich-Ebert-Platz 1
51373 Leverkusen

Telefon: (0214) 406-8860
Telefax: (0214) 406-8862
Mail: presse@stadt.leverkusen.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Maskottchen für die Biotonne
©  - Maskottchen für  die Biotonne Zwar können bislang noch keine Pflaumen geerntet werden. Die Mädchen und Jungen der Klasse 4b der Hans-Christian-Andersen Grundschule, die das BIOBIN-Maskottchen gestaltet haben, kümmern sich aber mit Hingabe um ihren Baum. (rechts im Hintergrund: Anika Hagt, AVEA, Umweltdezernent Alexander Lünenbach und Lehrerin Britta Trennheuser, v.l.)

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