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24.11.2022 - Stadt Mönchengladbach


Alle Schulstandorte sind am „VitusNet“ – Stadt schafft wichtige Grundlagen für Digitalisierung an Schulen


An 85 von der 86 Schulstandorte ist Breitbandkabel verlegt. Auch die Gebäude Karl-Barthold-Weg, das auf Grund von Brandschutzsanierungsmaßnahmen am Math. Nat. Gymnasium von diesem genutzt wird, und Wilhelm-Strauß-Straße, sind bereits an das stadteigene VitusNet angebunden. Beim Standort der katholischen Grundschule Anton-Heinen laufen aktuell Überprüfungen, inwiefern dort zumindest grundhafte Sanierungen oder sogar ein Neubau von Nöten sind. Dem entsprechend wurde ein Anschluss erst einmal zurückgestellt. Somit ist eine hundertprozentige Anbindung ans VitusNet erfolgt.

An 74 Schulstandorten kann das VitusNet auch bereits genutzt werden. Damit hat die Stadt eine stabile Grundlage für die digitale Infrastruktur an Schulen geschaffen.

Auch bei der Strukturierten Verkabelung an den Schulstandorten geht es voran: An 31 Standorten ist diese schon vorhanden. Weitere 27 Standorte befinden sich in der Umsetzung und sollen bis Ende Februar 2023 fertig sein. An den restlichen Standorten soll die strukturierte Verkabelung bis Ende 2023 erfolgen. An 24 Schulstandorten steht dabei auch schon flächendeckendes WLAN zur Verfügung. Dies ist an den Standorten möglich, wo die strukturierte Verkabelung bereits erfolgt ist und im Anschluss die nötigen „aktiven Netzwerkkomponenten“ bereits eingebaut werden konnten. Das Team Medien des Fachbereichs Schule und Sport prüft dabei zurzeit, inwieweit an allen Standorten zumindest provisorisches WLAN aufgebaut oder zumindest zwingend notwendige Räume darin eingebunden werden können, sodass digital gearbeitet werden kann.

Diese Fortschritte sind für Oberbürgermeister Felix Heinrichs auch wesentlich für die Umsetzung der städtischen Gesamtstrategie: „Ein Ziel der Strategie ist für uns Bildungserfolge in der Stadt zu verbessern. Als einen Schwerpunkt haben wir uns dabei gesetzt, den Infrastrukturausbau bei Schulen zu beschleunigen und somit die Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche in der Schule zu beschleunigen. Dies setzt solche wichtigen technischen Grundlagen voraus und ich bin froh, dass die Kolleginnen und Kollegen in den zuständigen Fachbereichen hier schon sehr gute Voraussetzungen geschaffen haben und alle Förderungen, die wir nutzen können, auch ausschöpfen. Durch die Schwerpunktsetzung und deren Maßnahmen im Zuge der Gesamtstrategie wollen wir neben der strukturierten Verkabelung von Schulräumen so zum Beispiel auch die ausgewählte OGS-Räume mit berücksichtigen.“ Hierfür sind für das Jahr 2023 insgesamt 1 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt.

Auch bei den digitalen Endgeräten ist diese Vorgehensweise der Fall. Im Rahmen des Digitalpakt NRW sind bis einschließlich 2024 Ausstattungskosten von rund 7 Millionen Euro durch die Bezirksregierung Düsseldorf bewilligt. Seit 2021 sind dies rund 1,75 Millionen Euro jährlich, die für alle Schulen zur Verfügung stehen. Bei so genannten Ausstattungsgesprächen wurden im Rahmen des Medienentwicklungsplans jeweils die Bedarfe der Schulen abgefragt.

Präsentationstechnik, die nicht durch die Förderung im Rahmen des Digitalpakt NRW abgedeckt werden konnte, wird nun durch die Schwerpunktsetzung der Gesamtstrategie über den städtischen Haushalt finanziert. Um das Bildungsangebot für 107 Klassenräume weiter verbessern zu können, wurden 300.000 Euro im Haushalt 2023 für Präsentationstechnik veranschlagt.

Eine weitere Maßnahme im Zuge des Schwerpunktes ist die Einrichtung und Finanzierung eines IT-Managementsystems, sagt die Beigeordnete Christiane Schüßler: „Dabei geht es darum, dass die Inbetriebnahme und Verwaltung von Programmen auf digitalen Endgeräten an Schulen einfach ermöglicht werden können. Das hat dann zum Beispiel den Vorteil, dass sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nur einmal auf einem Endgerät einloggen müssen und alles andere kann dann ohne eine weitere Anmeldung geöffnet werden. Das erspart Zeit und eine Passwortflut.“

In einem ersten Schritt kann dies für ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr umgesetzt werden. In 2024 soll das System dann auf alle Schulen ausgeweitet werden. Im Haushalt stehen dafür für 2023 22.610 Euro zur Verfügung und ab 2024 sind es dann jährlich rund 94.400 Euro.

„Neben diesen technischen Voraussetzungen, die wir als Schulträger leisten, braucht es für guten Unterricht aber auch die entsprechend ausgebildeten Lehrkräfte“, ergänzt Schüßler. „Hier gilt es, das auf Landesebene in den letzten Jahren hervorragende Engagement der entsprechenden Aus- und Fortbildung seitens der Lehrkräfte weiterhin zu nutzen.“

„Der Blick auf die vielen Dinge, die bereits in Sachen Digitalisierung von Schulen umgesetzt und die schon für die kommenden beiden Jahre angestoßen und geplant wurden, zeigt, dass wir hier wirklich viel leisten und auf einem guten Weg sind. Das zeigt auch der Vergleich mit vielen anderen Kommunen in NRW“, zieht Oberbürgermeister Heinrichs eine erste positive Zwischenbilanz.




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