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14.11.2023 - Stadt Winterberg


Thema Pflege stand im Mittelpunkt der Winterberger Sozialkonferenz

Winterberg.


Bei der diesjährigen Winterberger Sozialkonferenz stand das Thema Pflege und Angebote für pflegende Angehörige im Mittelpunkt. So hat Isabell Hiob, die Einrichtungsleiterin vom Landhaus Fernblick, über das Thema „Pflegende stärken – Atempause für pflegende Angehörige“ referiert. Das Landhaus Fernblick bietet für pflegende Angehörige ein besonderes Angebot an. So kann im Landhaus Fernblick die Kur gemeinsam mit einem pflegenden Angehörigen durchgeführt werden. Die Indikationen des Landhaus Fernblick liegen bei psychosomatisch/psychovegetative Erkrankungen, Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems und Diabetes Mellitus Typ II.

Im Landhaus Fernblick stehen den Pflegenden Angehörigen und deren pflegebedürftigen Angehörigen insgesamt 25 Zimmer zur Verfügung. Die beiden Personen teilen sich immer ein Zimmer, die individuell nach den Bedürfnisse der pflegebedürftigen Angehörigen zugeordnet werden. Während des Aufenthalts, der in der Regel 3 Wochen dauert, im Bedarfsfall auf Antrag bei der Krankenkasse nochmal verlängert werden kann, erhalten die pflegenden Angehörigen insgesamt 40-60 Therapien, ebenfalls individuell auf die Bedürfnisse angepasst. Während dieser Zeit (täglich von 9 – 16 Uhr) werden die pflegebedürftigen Angehörigen betreut. Nach 16 Uhr können die Pflegenden und die pflegebedürftigen Angehörigen dann gemeinsam etwas unternehmen.

„Das Landhaus Fernblick hat mit seinem Konzept der Kurangebote für pflegende Angehörigen ein Alleinstellungsmerkmal. Dieses Angebot ist für pflegende Angehörige so wichtig, da die Pflege viel Kraft und Zeit in Anspruch nimmt und nicht selten neben dem Beruf und der Kinderbetreuung übernommen wird. Diese engagierten Menschen benötigen auch einfach mal Zeit für sich und ihre gesundheitlichen Bedürfnisse“, so Bürgermeister Michael Beckmann, der zudem einen Dank an alle richtete, die dich in der Pflege engagieren.

Der Geschäftsführer Andreas Frank, der AW Kur GmbH als Trägerin der Einrichtung und Bürgermeister Beckmann haben im Jahr 2022 in einem persönlichen Gespräch mit dem Gesundheitsminister Laumann für eine finanzielle Unterstützung für diese in NRW einmalige Einrichtung im Rahmen einer einmaligen Billigkeitsleistung des Landes NRW in der Höhe des Hygienezuschlages, der Kindern,  im Rahmen einer Kur während des Pandemiezeitraumes zustand geworben und bekommen. Dieser Zuschlag wurde den pflegebedürftigen Begleitpersonen im Zuge eines Kuraufenthaltes durch die Kostenträger verwehrt, obwohl selbstverständlich auch in diesem Fall ein erhöhter Hygieneaufwand gegeben war. Dieses Ungleichgewicht zum Nachteil von Kurangeboten für pflegende Angehörige wurde durch die Billigkeitsleistung erfolgreich ausgeglichen, sodass sich auch das Landhaus Fernblick wieder in stabilere Fahrwasser befindet.

Hochsauerlandkreis bietet kostenfreie Beratung für Pflegende an

Im Hochsauerlandkreis sind immer mehr Menschen auf die Pflege anderer angewiesen. Darauf hat der Hochsauerlandkreis Anfang des Jahres 2023 reagiert und die trägerfreien und kostenfreien Beratungsangebote für Pflege, Alter und Behinderung neu aufgestellt. Bislang kannten die Bürgerinnen und Bürger im HSK die trägerunabhängige Pflege-, Wohn- und Behindertenberatung sowie das Beratungsangebot "ambulant vor stationär". Da bei vielen Ratsuchenden mehrere Themenkomplexe zusammenkommen, werden diese seit einigen Monaten in der Fachstelle Pflege, Alter, Behinderung gebündelt.

Ein Team von sechs Beraterinnen kümmert sich in den Kreishäusern Arnsberg, Meschede und Brilon um die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger aus der ganzen Region. Ute Freisen, zuständig für den Bezirk Winterberg hat diese kostenfreie Beratung bei der Winterberger Sozialkonferenz vorgestellt.

Die neutrale Beratung der Fachstelle ist an verschiedenen Orten möglich: am Telefon, zu Hause und im Gesundheitsamt Meschede

Am Ende stellten Walter Hofmann, der Vorsitzende des Seniorenbeirates, und Bürgermeister Beckmann fest, dass dies ein gelungener Neustart für die Sozialkonferenz gewesen sei. „Ich freu mich, dass Teilnehmenden uns dies auch so gespiegelt haben, so dass wir nun bereits in die Überlegungen für die Sozialkonferenz 2024 einsteigen können,“ so Walter Hofmann zum Schluss.

Faktenbox:

Die Fachstelle hilft:

* Menschen im Seniorenalter (u.a. individuelle Unterstützung bei einer Betreuungs- oder Pflegesituation - Betreutes Wohnen)

* Menschen mit Pflegebedarf (u.a. Beschaffung von Hilfsmitteln - barrierefreier Umbau zu Hause)

* Menschen mit körperlicher Behinderung - Mehrfach-Behinderung (u.a. Hilfen für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung)

* Menschen mit Sinnes-Beeinträchtigung (gehörlos oder sehbehindert)

* Menschen mit chronischen Krankheiten (beispielsweise Diabetes oder Herzkrankheiten)

Bei weiteren Fragen hilft die Fachstelle im HSK gerne weiter!

 




Kontaktdaten:

Stadt Winterberg
Öffentlichkeitsarbeit - V.i.S.d.P. Rabea Kappen
Fichtenweg 10 - 59955 Winterberg

Tel:. 02981-800 121
Fax: 02981-800-7-121
eMail: rabea.kappen@winterberg.de
Internet: www.rathaus-winterberg.de



Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

v.l.n.r. Bürgermeister Michael Beckmann, Walter Hoffmann (Vorsitzender Seniorenbeirat), Jobcenterleiterin Svenja Appelhans, Isabell Hiob und Ute Freisen
©  - v.l.n.r. Bürgermeister Michael Beckmann, Walter Hoffmann (Vorsitzender Seniorenbeirat), Jobcenterleiterin Svenja Appelhans, Isabell Hiob und Ute Freisen Original herunterladen

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