Volltext in Meldungen suchen
Print Zurück


01.12.2023 - Stadt Münster


Stadt Münster unterstützt pflegende Angehörige

Oberbürgermeister unterzeichnet Charta des Landesprogramms „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“ / Entlastung für städtische Mitarbeitende


Münster (SMS) Rund 8.000 Menschen arbeiten bei der Stadt Münster. Etwa zehn Prozent dieser Mitarbeitenden pflegen neben ihrer Berufstätigkeit zu Hause Eltern, Partner oder Partnerin, Kinder oder andere Angehörige. Vor diesem Hintergrund nimmt die Stadt Münster am Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege in Nordrhein-Westfalen“ teil. Sie verstärkt damit ihr Engagement für pflegende Mitarbeitende.

Pflegende Fachkräfte entlasten 

„Die Stadt Münster bekennt sich als gesundheitsbewusste und familienfreundliche Arbeitgeberin dazu, berufstätige pflegende Angehörige zu unterstützen. Mit der Teilnahme am Landesprogramm verstärken wir unser Engagement, um die Situation pflegender Mitarbeitender weiter zu verbessern“, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe. Er unterzeichnete die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege am Donnerstag, 30. November. Gemeinsam mit Personaldezernent Wolfgang Heuer sowie Kerstin Espenkotte von der Fachstelle Fortbildung und Betriebliches Gesundheitsmanagement im Personal- und Organisationsamt begrüßte er Georg Oberkötter und Petra Köster vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen. 

„Das Landesprogramm dient der Fachkräftebindung, stabilisiert die häusliche Pflege und entlastet erwerbstätige pflegende Angehörige. Es bietet konkrete Unterstützung für Unternehmen und Beschäftigte und ebnet den Weg zu regionalen Entlastungsangeboten“, erklärte Petra Köster, Leiterin der Gruppe Altenpolitik und Pflegerecht des MAGS. Sie überreichte die Charta zusammen mit Georg Oberkötter.

Pflege-Guide wird erste Ansprechperson 

Wichtiger Bestandteil des Landesprogrammes ist die Qualifizierung von Mitarbeitenden zu Pflege-Guides. Auch bei der Stadt Münster wird es künftig einen Pflege-Guide geben - als erste Ansprechperson für alle Mitarbeitenden, die Beruf und Pflege vereinbaren wollen. Außerdem hat die Stadt Münster Zugang zum Webportal und zum sogenannten betrieblichen Pflegekoffer des Landesprogramms. Über diese Wege gibt es aktuelle Informationen, die Mitarbeitenden helfen, Arbeit und Pflege besser zu vereinbaren. Dazu gehören regionale Beratungsangebote und eine Checkliste zur persönlichen Situation.

Über das Landesprogramm

Mit dem Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“ wollen das MAGS, die Landesverbände der Pflegekassen sowie der Verband der Privaten Krankenversicherung die Situation von Arbeitnehmenden mit Pflegeverantwortung verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur Fachkräftesicherung und -gewinnung leisten. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen und damit auch die Zahl der pflegenden Angehörigen nimmt kontinuierlich zu. Auch die Erwerbsquote steigt stetig. Entsprechend wächst die Gruppe der erwerbstätigen pflegenden Angehörigen. Zeitgleich verschärft sich der Fachkräftemangel.

Im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in Köln ist das Servicezentrum Pflegevereinbarkeit NRW eingerichtet. Es koordiniert das Landesprogramm, das zunächst über drei Jahre läuft. Weitere Informationen gibt es unter berufundpflege-nrw.de.

Foto: Georg Oberkötter vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen, Kerstin Espenkotte von der Fachstelle Fortbildung und Betriebliches Gesundheitsmanagement im Personal- und Organisationsamt, Oberbürgermeister Markus Lewe, Petra Köster (MAGS), Greta Ollertz, Projektleitung Servicezentrum des Landesprogramms, und Personaldezernent Wolfgang Heuer (v.l.) präsentieren die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, der sich die Stadt Münster als Arbeitgeberin verpflichtet. Foto: Stadt Münster / Reiners. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.




Kontaktdaten:

Stadt Münster - Amt für Kommunikation

Tel.: 0251 / 492 1301
Fax: 0251 / 492 7712
www.muenster.de/stadt/medien
kommunikation@stadt-muenster.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
© Stadt Münster/Meike Reiners - Georg Oberkötter vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen, Kerstin Espenkotte von der Fachstelle Fortbildung und Betriebliches Gesundheitsmanagement im Personal- und Organisationsamt, Oberbürgermeister Markus Lewe, Petra Köster (MAGS), Greta Ollertz, Projektleitung Servicezentrum des Landesprogramms, und Personaldezernent Wolfgang Heuer (v.l.) präsentieren die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, der sich die Stadt Münster als Arbeitgeberin verpflichtet Georg Oberkötter vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen, Kerstin Espenkotte von der Fachstelle Fortbildung und Betriebliches Gesundheitsmanagement im Personal- und Organisationsamt, Oberbürgermeister Markus Lewe, Petra Köster (MAGS), Greta Ollertz, Projektleitung Servicezentrum des Landesprogramms, und Personaldezernent Wolfgang Heuer (v.l.) präsentieren die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, der sich die Stadt Münster als Arbeitgeberin verpflichtet

© Stadt Münster/Meike Reiners

Original herunterladen

Hier können Sie sich anmelden:

Freigeschaltete Meldungen im System: 392.720

Montag, 04. März 2024

Mein
Presse-Service

Jederzeit komfortabel und bequem Ihre Einstellungen ändern:

Sie sind noch kein Abonnent? presse-service.de ist offen für jeden Internetnutzer und das kostenfrei. Lassen Sie sich Meldungen aus Ihrer Nähe oder zu den Sie interessierenden Themenbereichen direkt zusenden. Werden Sie Abonnent bei presse-service.de

Jetzt abonnieren!

Mitglied
werden

Unsere Vorteile erleichtern IHRE Arbeit!

Erfahren Sie, wie einfach Sie mit presse-service.de Ihre Meldungen einem hoch qualifizierten Publikum zugänglich machen. Flexibel, kostengünstig und reichweitenstark. Der Presse-Service ist das ideale Werkzeug beim News- und Meldungsmanagement für Pressesprecher, Redakteure, Journalisten und alle die schnell und effizient Neuigkeiten mit einem Klick streuen möchten.

Detaillierte Informationen

Die
Fakten

  • Über 200.000 Meldungen pro Jahr
  • Über 400.000 Empfänger deutschlandweit
  • Über 17.000 exklusive Redaktionen in Fachverteilern
  • Über 600 registrierte Pressestellen
  • Versandstatistik 2017 > 49 Mio. Emails
  • NEU! 7.500 neue Fachredaktionen im Gesundheitswesen

Sprechen Sie uns an!

Die Redaktionsoberfläche steht online zur Verfügung, um dezentrales Arbeiten zu ermöglichen.

Kurzübersicht
der Funktionen

  • Zentrale Nachrichtenerfassung
  • Zeitgesteuerte Freischaltung
  • Meldungsarchive
  • Komfortable Medienverwaltung
  • Gruppenverwaltung
  • Exakte Versand- und Aufrufstatistiken
  • Eigene Adressverteiler
  • Akkreditierungsbereich für Abonnenten
  • Eigene Meldungsfilter
  • Schnittstellen zur eigenen Internetseite
  • Eigene RSS-Feeds
  • Schnittstellen zu Facebook, Twitter etc.