Volltext in Meldungen suchen
Print Zurück


02.02.2024 - Kreis Soest


Kinderschutz als gemeinsame Aufgabe

Offene Kinder- und Jugendarbeit aller Jugendämter im Kreis beteiligt sich an Erarbeitung von Schutzkonzepten

Kreis Soest (kso.2024.02.02.048.sl). Im Mai 2022 ist das Landeskinderschutzgesetz NRW in Kraft getreten. Es regelt unter anderem, dass Träger von Einrichtungen oder Angeboten Kinderschutzkonzepte erarbeiten sollen. Ein erster Schritt ist hierbei eine Konzeptentwicklung einzuleiten und sich mit Inhalten zu befassen. Neben dem Bereich der hauptamtlich tätigen Einrichtungen im Feld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit betrifft dies zukünftig auch den Bereich des Ehrenamtes.


Wie dies gut, sicher und angesichts knapper personeller und zeitlicher Ressourcen möglich ist, dazu haben sich kreisweit alle Fachberatungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zusammengeschlossen. Brigitte Mehrfert, Stadt Soest, erklärt: „Ziel ist, kreisweit einheitlich zu agieren, Ressourcen zu bündeln und sich auszutauschen.“ Hierzu sind verschiedene Fachtagungen ins Leben gerufen worden, die alle hauptamtlich tätigen Fachkräfte mit Hintergrundinformationen versorgt und beim Prozess der Erstellung von Schutzkonzepten begleitet. Eine durch die Fachberatungsstelle des Landes NRW (www.psg.nrw) vermittelte Referentin unterstützt hierbei tatkräftig und zielsicher.

Die Konzepte sollen im Frühjahr fertig sein, aber sich stetig weiterentwickeln. Dazu ist eine regelmäßige Evaluation und Aufarbeitung notwendig, um die pädagogische Arbeit zu ergänzen. Auch das Ehrenamt ist zukünftig mit im Boot. „Das Ziel der Fachberatungen im Kreisgebiet ist es aber, hier möglichst niedrigschwellig zu verfahren und gleichzeitig Qualitätsstandards zu setzen“, ergänzt Bianca Middeldorf vom Kreis Soest. Die beiden Kirchen, wie auch bspw. die Pfadfinder, sind schon seit längerem auf dem Weg, und haben bereits Konzepte erstellt. Hier ist eine Erweiterung auf das Thema „Umgang mit Gewalt“ im gesamten Kontext notwendig.

All diese Regelungen und Vorgaben sollen jedoch keinesfalls verschrecken, sondern Wege aufzeigen und Hilfestellung bieten, dieses sensible Thema anzugehen. Kerstin Westermann, Stadt Warstein, und Frank Osinski, Stadt Lippstadt, machen deutlich: „Gemeinsam sollen Wege erarbeitet werden, die ein Hinsehen erwirken und handlungsfähig machen. Dazu ist es wichtig, Ansprechpartner zu kennen und sich Beratung zu holen.“

Alle Einrichtungen der offenen Jugendarbeit können sich mit Fragen zur Erstellung der Schutzkonzepte an die Jugendämter im Kreis Soest wenden. Die Fachberatungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreisgebiet geben Auskunft hierzu:

Kreis Soest:
bianca.middeldorf@kreis-soest.de, 02921 302744
michael.budde@kreis-soest.de, 02921 303422

Stadt Lippstadt:
frank.osinski@lippstadt.de, 02941 980703

Stadt Soest:
b.mehrfert@soest.de, 02921 1032330

Stadt Warstein:
k.westermann@warstein.de, 02902 81317



Dieser Meldung ist ein Foto zugeordnet!
Pressekontakt: Pressestelle, Birgit Kalle, Telefon 02921/302546

Kontaktdaten:
Kreis Soest
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressereferentin
Birgit Kalle (V.i.S.d.P.)
Hoher Weg 1-3
D-59494 Soest
Telefon +49 (02921) 303200
E-Mail pressestelle@kreis-soest.de
Internet www.kreis-soest.de


Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Kinderschutz
© Kreis Soest - Kinderschutz als gemeinsame Aufgabe: Die Fachberatungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit kreisweit haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Kinderschutzkonzepte zu erarbeiten. Foto: Kreis Soest Kinderschutz als gemeinsame Aufgabe: Die Fachberatungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit kreisweit haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Kinderschutzkonzepte zu erarbeiten. Foto: Kreis Soest

© Kreis Soest

Original herunterladen

Hier können Sie sich anmelden:

Freigeschaltete Meldungen im System: 392.407

Mittwoch, 28. Februar 2024

Mein
Presse-Service

Jederzeit komfortabel und bequem Ihre Einstellungen ändern:

Sie sind noch kein Abonnent? presse-service.de ist offen für jeden Internetnutzer und das kostenfrei. Lassen Sie sich Meldungen aus Ihrer Nähe oder zu den Sie interessierenden Themenbereichen direkt zusenden. Werden Sie Abonnent bei presse-service.de

Jetzt abonnieren!

Mitglied
werden

Unsere Vorteile erleichtern IHRE Arbeit!

Erfahren Sie, wie einfach Sie mit presse-service.de Ihre Meldungen einem hoch qualifizierten Publikum zugänglich machen. Flexibel, kostengünstig und reichweitenstark. Der Presse-Service ist das ideale Werkzeug beim News- und Meldungsmanagement für Pressesprecher, Redakteure, Journalisten und alle die schnell und effizient Neuigkeiten mit einem Klick streuen möchten.

Detaillierte Informationen

Die
Fakten

  • Über 200.000 Meldungen pro Jahr
  • Über 400.000 Empfänger deutschlandweit
  • Über 17.000 exklusive Redaktionen in Fachverteilern
  • Über 600 registrierte Pressestellen
  • Versandstatistik 2017 > 49 Mio. Emails
  • NEU! 7.500 neue Fachredaktionen im Gesundheitswesen

Sprechen Sie uns an!

Die Redaktionsoberfläche steht online zur Verfügung, um dezentrales Arbeiten zu ermöglichen.

Kurzübersicht
der Funktionen

  • Zentrale Nachrichtenerfassung
  • Zeitgesteuerte Freischaltung
  • Meldungsarchive
  • Komfortable Medienverwaltung
  • Gruppenverwaltung
  • Exakte Versand- und Aufrufstatistiken
  • Eigene Adressverteiler
  • Akkreditierungsbereich für Abonnenten
  • Eigene Meldungsfilter
  • Schnittstellen zur eigenen Internetseite
  • Eigene RSS-Feeds
  • Schnittstellen zu Facebook, Twitter etc.