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21.02.2024 - Stadt Braunschweig


Große Sonderausstellung: „Galka Scheyer und die Blaue Vier – Kandinsky, Feininger, Klee, Jawlensky“

- Haus am Löwenwall des Städtischen Museums Braunschweig

Braunschweig.


Das Städtische Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, zeigt von Freitag, 23. Februar bis zum 19. Mai eine große Sonderausstellung über die jüdische Kunstförderin Galka Scheyer und die revolutionäre Kunst der „Blauen Vier“. Rund 140 Werke, darunter Gemälde und Grafiken der „Blauen Vier“ und von Galka Scheyer selbst, werden präsentiert. Die gebürtige Braunschweigerin Galka Scheyer war als Kunstagentin eine Pionierin. 1924, vor 100 Jahren, gründete sie mit den Bauhaus-Visionären Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und Paul Klee sowie dem avantgardistischen Künstler Alexej von Jawlensky die Künstlergruppe „Die Blaue Vier“. Ziel der Gemeinschaft war es, die Werke der "Weltstars" in den USA zu vermarkten. Die Schau präsentiert Galka Scheyer erstmals in ihrer Geburtsstadt Braunschweig.

 

Galka Scheyer gehörte zu den ersten Kunstagentinnen überhaupt. Sie arbeitete in ihrer Wahlheimart Hollywood und entwickelte neuartige Marketingstrategien für "ihre" Künstler – vom Logo bis zur Ausstellungstournee. Ähnlich wie Peggy Guggenheim und Hilla von Rebay leistete sie wichtige Pionierarbeit für die Wahrnehmung moderner Kunst in den USA. Themen der Ausstellung sind u.a. die große Kunst der "Blauen Vier" und die Geschichte des Kunsthandels.

 

Die bemerkenswerte Bildsprache der Künstler der Blauen Vier wird in Themeninseln veranschaulicht. Das Kapitel „GESPIELT NAIV“ demonstriert, wie sich die Künstler von ausgereiften akademischen Darstellungsmustern lösten und bewusst naive Darstellungsmittel aus Kinderzeichnungen verwendeten. „GEOMETRIE DER WELT“ widmet sich dem Vokabular von geometrischen Grundformen, die die Künstler auch im Sinne des Bauhauses verwendeten. Die Themeninsel „SCHWANKENDES SCHWEBEN“ stellt Bildräume dar, die die klassische Perspektive durch darstellerische Freiheit ersetzen und eine schwebende Bildwelt zur Ausdrucksform immaterieller, etwa ‚spiritueller‘, Inhalte machen. Die Insel „TESTBILD“ zeigt, in welcher Weise die Künstler aktuelle, epochale Diskussionen aus dem Bereich der Psychologie und Wahrnehmungstheorie künstlerisch verwerteten und experimentell umkreisten. „BESCHWINGT“ zeigt Schnittstellen der Blauen Vier zur Musik.

 

Die Ausstellung und der dazu erschienene Katalog würdigen das außergewöhnliche Lebenswerk Galka Scheyers. “Wir beglückwünschen das Museum für die mustergültige Erforschung der Tätigkeit der geborenen Braunschweigerin und freuen uns auf die wegweisende Ausstellung“, so Dr. Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung.

 

Das Museum dankt den Leihgeberinnen und Leihgebern, dem Hauptsponsor Volkswagen Financial Services sowie folgenden Förderern: Stiftung Niedersachsen, Ernst von Siemens Kunststiftung, Niedersächsische Sparkassenstiftung und Braunschweigische Sparkassenstiftung, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Fachbereich Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig, Richard Borek Stiftung, Braunschweig Stadtmarketing GmbH. Die Ausstellung wird maßgeblich unterstützt durch das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin.

 

Galka Scheyers Biographie und die Blaue Vier:

Galka Scheyer wurde 1889 in Braunschweig geboren. Ihre Familie gehörte zum jüdischen Industriellen-Bürgertum und besaß von 1908 bis zur Zwangsenteignung durch die Nationalsozialisten 1938 die Konservenfabrik W. Maseberg. Mit der finanziellen Unterstützung ihrer Familie studierte Scheyer Fremdsprachen (Französisch, Englisch) und Kunst. Künstlerisch beeinflusst wurde sie vor allem von dem spätimpressionistischen Maler Gustav Lehmann. Es bildete sich eine locker organisierte Braunschweiger Künstlergruppe, die an Lehmanns freien Malklassen in Braunschweig, München und Italien teilnahm. Scheyers Ausbildung als Künstlerin dürfte ihr Kunstverständnis sowie ihre Emanzipation als Frau und Kunstagentin maßgeblich geprägt haben.

 

Das Potenzial des Künstlers Alexej von Jawlensky erkannte Galka Scheyer bei einer Ausstellung in Lausanne 1917 sofort. Sie nahm Kontakt zu ihm auf und besuchte ihn mehrfach. Scheyer und Jawlensky schlossen eine lebenslange Freundschaft, die die Basis für ihre Geschäftsbeziehung bildete. Ab 1919 begann Galka Scheyer als Jawlenskys Privatsekretärin damit, erste Marketingstrategien zu entwickeln und eine Ausstellungstournee zu organisieren. Auf Empfehlung von Jawlensky besuchte Scheyer im Oktober 1919 Paul Klee in München. Schnell freundete sie sich mit dem Künstler und seiner Frau Lily an. Auch erkannte sie das Potenzial der vielschichtigen expressiven und konstruktivistischen Bildkompositionen von Paul Klee. Arbeiten von Wassily Kandinsky sah Galka Scheyer erstmals im Frühjahr 1920. Bei ihren Besuchen im Bauhaus lernte sie dann erstmals Kandinsky und seine Frau Nina kennen. Hier vertiefte Scheyer auch ihre Beziehung zu Julia und Lyonel Feininger.

 

Auf Initiative von Galka Scheyer schlossen sich Kandinsky, Feininger, Jawlenksy und Klee schließlich am 31. März 1924 zur Blauen Vier zusammen. Im Vertrag zur Gründung war die Bewerbung der Künstler in den USA mittels Ausstellungen und Vorträgen als Ziel genannt. Verkäufe standen zunächst nicht im Vordergrund. 

 

Scheyer reiste im Mai 1924 mit zahlreichen Werken der Blauen Vier in die USA und ließ sich schließlich in Hollywood nieder. Scheyer gab glamouröse Partys in ihrem Haus in den Hollywood Hills, bei denen sie illustren Gästen wie etwa Marlene Dietrich Werke anbot. Erfolgreich überzeugte sie bedeutende Kunstinteressierte wie Greta Garbo, Werke der Blauen Vier zu sammeln. Um das Interesse für moderne Kunst beim jugendlichen Nachwuchs zu wecken, gab Scheyer regelmäßig Kunstunterricht für alle Altersklassen und sozialen Schichten.

 

Eröffnung:

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 22. Februar um 19 Uhr in der Aula des Wilhelm-Gymnasiums, Leonhardstrasse 63 statt. Es sprechen Museumsdirektor Dr. Peter Joch, Prof. Dr. Anja Hesse, Dezernentin für Wissenschaft und Kultur der Stadt Braunschweig, Anthony Bandmann, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Financial Services AG und Bianca Strauß, Kuratorin, Städtisches Museum Braunschweig.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hirmer Verlag. Zudem wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten. Ein Großteil des Programms wird gefördert durch das Kulturinstitut der Stadt Braunschweig.

 

Begleitprogramm

 

Mittagspause im Museum

Mittwoch, 6. März, 12.30 Uhr

„Nur schlichte Notleisten? Farblich gefasste Zierrahmen und ihre Bedeutung für die Malerei

bei Scheyers Mitstudierenden und Malkolleg:innen.“ mit Restauratorin Heike Billerbeck

 

Mittwoch, 3. April, 12.30 Uhr

„Von Klee bis Kandinsky – das Gästebuch Otto Ralfs“ mit Dr. Lars Berg

 

Mittwoch, 8. Mai, 12.30 Uhr

„Galka Scheyer und die Gründung der Blauen Vier“ mit Ausstellungskuratorin Bianca Strauß

 

Im Eintrittspreis enthalten: Kaffee und Kuchen

 

Director’s choice

Mittwoch, 28. Februar, 19 Uhr

„Von Testbildern und schwebenden Welten“ Führung mit Museumsdirektor Dr. Peter Joch und anschließendem Gespräch bei einem Glas Sekt

 

Öffentliche Führungen

Jeweils sonntags um 15 Uhr

  1. März, 24. März, 7. April, 21. April, 5. Mai

Im Eintrittspreis enthalten

 

Nachtführung

Freitag, 1. März, 22 Uhr

Volkswagen Financial Services stellt die Tickets im Rahmen verschiedener Verlosungsaktionen zur Verfügung

 

Jubiläumsfest: 100 Jahre Blaue Vier

Teil I

Samstag, 6. April

14 bis 17 Uhr

Workshops der Jugendkunstschule buntich

Ob Collagen, Malereien, Steck-Skulpturen – hier ist für alle etwas dabei! Ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.

 

17 Uhr Theater

„ÜBER DEN KLEE“ oder „Der Knochen in meinem Kopf“

Zwischen 1916 und 1924 baute Paul Klee 50 faszinierende Handpuppen für seinen Sohn Felix. Das Stück „Über den Klee“ führt diese Figuren, Repliken der Originale, nun wieder öffentlich im Theaterformat vor.

Für Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren, ca. 75 Minuten

 

Teil II

Samstag, 11. Mai, 19 Uhr

Aula des Wilhelm Gymnasiums, Leonhardstraße 63

Mit der Bezugsgruppe Rainer Rauch und einer Tanzpräsentation „Wie könnte man auf den Bauhausfesten getanzt haben? – Eine Zeitreise in die Welt der angesagten Tanzbewegungen der 30er Jahre“ vom Braunschweiger Tanz-Sport-Club e.V., mit Sektempfang und Tanz.

 

Eintritt zu allen Veranstaltungen am 6. April und 11. Mai frei

 

Konzerte:

 

L’Art de Bien Chanter

The Primary Sources

(Kristen Huebner – Traversflöte, Lucie de Saint Vincent – Fortepiano)

Samstag, 24. Februar, 19 Uhr

Haus am Löwenwall

Der Blick in die Vergangenheit offenbart seit jeher zahlreiche Spuren engagierter Frauen, die, auch gegen gesellschaftliche Widrigkeiten, ihrer Bestimmung mit Erfolg nachgingen. So wirkte etwa hundert Jahre vor Galka Scheyer in Frankreich die Klavierpädagogin und Komponistin Hélène de Montgeroult (1764–1836), die als eine der ersten Lehrerinnen am Pariser Konservatorium tätig war. Ihr künstlerischer Einfluss reichte bis zu heute berühmten Komponisten wie Franz Schubert, Friedrich Kuhlau sowie Felix und Fanny Mendelssohn-Bartholdy. Neben de Montgeroult selbst ist das Konzert diesen Prominenten gewidmet. Das Konzert ist Teil der Reihe „Unerhört“.

Im Eintrittspreis enthalten

 

„Klaviermusik und Malerei“

Mittwoch, 13. März, 19 Uhr

Musik mit Max Mostovetski und Malerei von Jawlensky

 

Samstag, 23. März,15 Uhr

Musik mit Alexander Vorontsov und Malerei von Kandinsky

 

Samstag, 20. April, 15 Uhr

Musik mit Julian Becker und Malerei von Feininger

Donnerstag, 16. Mai, 19 Uhr

Musik mit Gabriel Yeo und Malerei von Klee

Haus am Löwenwall

Junge, international ausgezeichnete Pianistinnen und Pianisten spielen ausgewählte Kompositionen, die im Leben der ausgestellten Künstler von großer Bedeutung waren.

Eintritt frei

 

Feiningers Fugen für Orgel

Mittwoch, 20. März, 18 Uhr

Braunschweiger Dom

Prof. Frank Dittmer, Organist

Eintritt frei

 

Sounds of shape & color

Samstag, 13. April, 15 Uhr

Sonntag, 5. Mai, 16 Uhr

Haus am Löwenwall

Die VOICESISTAS Mélanie Germain, Britta Rex und Lindsay Lewis übersetzen die Bilder der Blauen Vier bei einem Gang durch die Ausstellung in Klang.

Im Eintrittspreis enthalten

 

Galka Scheyer und die „Klingenden 4“

Sonntag, 14. April, 16 Uhr

Montag, 15. April, 18 Uhr

Roter Saal, Schlossplatz 1

Eine Aufführung mit Jugendlichen, die ihre Begeisterung für Klassik, Schauspiel und Kunst zeigen möchten. Eintritt frei(willig), Reservierungen unter info@kinderklassik.com

 

Vorträge:

 

„Galka Scheyers Förderung der Kreativität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“

Donnerstag, 7. März, 19 Uhr

Haus am Löwenwall

Gilbert Holzgang,

Leiter Galka Emmy Scheyer Zentrum, Braunschweig

Eintritt frei

 

„Wechselwirkungen zwischen Kunst und Leben – Galka Scheyer und Alexej von Jawlensky“

Donnerstag, 4. April, 19 Uhr

Haus am Löwenwall

Dr. Roman Zieglgänsberger,

Kustos Klassische Moderne,

Leitung Vordemberge-Gildewart Archiv,

Museum Wiesbaden

Eintritt frei

 

„Klee & Kandinsky. Nachbarn, Freunde, Konkurrenten“

Donnerstag, 11. April, 19 Uhr

Haus am Löwenwall

Dr. Christine Hopfengart, Kunsthistorikerin, München,

ehemalige Direktorin der Paul-Klee-Stiftung und Kuratorin am Zentrum Paul Klee, Bern

Eintritt frei

 

„Multisensorische Konzepte in Kunst und Design bei Paul Klee und Wassily Kandinsky“

Donnerstag, 18. April, 19 Uhr

Haus am Löwenwall

Dr. Michael Haverkamp,

Experte für multisensorische Gestaltung

Eintritt frei

 

Lesung:

 

KUNSTBEFLISSEN – Graff 27 – Lesung an besonderen Orten

Mittwoch, 27. März, 17.15 Uhr

Haus am Löwenwall

Eintritt: 16 Euro | ermäßigt: 14 Euro

Mit der Eintrittskarte ist ein weiterer Besuch der Ausstellung möglich. Eintrittskarten sind bei der Buchhandlung Graff erhältlich: www.graff.de

 

Finissage:

 

Internationaler Museumstag

Sonntag, 19. Mai

Haus am Löwenwall

Es werden Führungen durch die Ausstellung angeboten:

13 Uhr öffentliche Führung

14.30 Uhr öffentliche Führung

15.30 Uhr öffentliche Direktorenführung mit

Dr. Peter Joch

Eintritt frei

 

Theater:

 

„Galka Scheyer, ganz allein“

Premiere am Mittwoch, 24. April, 19.30 Uhr

Gliesmaroder Thurm, Theatersaal, Berliner Str. 105

Weitere Aufführungen, jeweils um 19.30 Uhr:

Freitag, 3. Mai, Mittwoch, 8. Mai, Mittwoch, 15. Mai, Freitag, 17. Mai, Mittwoch, 22. Mai

Solo-Aufführung, in der Galka Scheyer in ihren letzten Lebensjahren über ihre Liebe zur Malerei und zu Walter Arensberg nachdenkt und sich an alte Freunde und Erlebnisse mit Ärzten und Kindern erinnert. Die Aufführung beruht auf intimen Tagebüchern, Notizen von Träumen und Gedichten.

Spiel: Kathrin Reinhardt

Regie: Gilbert Holzgang

Mit Musik und Videos.

Karten sind ab 15. März bei Musikalien Bartels, Wilhelmstr. 89, erhältlich

 

„ÜBER DEN KLEE“ oder „Der Knochen in meinem Kopf“

Samstag, 4. Mai, 19 Uhr

Haus am Löwenwall

Für Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren, ca. 75 Minuten

Zwischen 1916 und 1924 baute Paul Klee 50 faszinierende Handpuppen für seinen Sohn Felix. Das Stück „Über den Klee“ führt diese Figuren, Repliken der Originale, nun wieder öffentlich im Theaterformat vor.

Spiel: Melanie Sowa & Friederike Krahl

Regie: Mario Hohmann und Ensemble

Künstlerische Mitarbeit: Gyula Molnar und Ulrich Seidler

Im Eintrittspreis enthalten

 

SoloTANZ-Workshop – 4 Stunden

Wie könnte man auf den Bauhausfesten getanzt haben?

Samstag, 9. März, 14.30 bis 17.15 Uhr

Sonntag, 10. März, 11 bis 13.15 Uhr

BTSC-Tanzsportzentrum, Böcklerstraße 219, Saal 3

Jazz- und Swing-Musik, Charleston- und Shimmy-Tanz fanden in den 20er Jahren den Weg von Amerika nach Europa. Man hörte die Musik und tanzte die neuen Tänze in den Ballhäusern. Die Einführung des Radios im Oktober 1923 machte es möglich, die moderne Musik nun auch zu Hause zu entdecken. Welche Musik, welche Tanzbewegungen spielten auf Bällen und Festen eine Rolle? Einen Einblick bietet der Wochenend-Workshop „Partytänze der 30er Jahre“. Wir tauchen ein in die Musik der Zeit, spüren den angesagtesten Modetänzen nach. Eine kleine Zeitreise.

Der Workshop findet mit Petra Engel-Höhfeld statt und richtet sich an Einzelpersonen, die interessiert sind, solo zu tanzen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Eine Kooperation mit dem BTSC.

Kosten: 25 Euro pro Person

Anmeldung unter www.btsc.de | Rückfragen an: lindyhop@btsc.de

 

Offenes Atelier

 

Ab Samstag,16. März, ist eine Doppelausstellung zu sehen: „Wege zur Abstraktion – Paraphrasen zu den Blauen Vier“ wird von Kunstkursen des CJD Gymnasiums Braunschweig ausgerichtet. „Die Linie ist ein Punkt, der spazieren geht“ ist ein generationsübergreifendes Projekt der Schülerinnen und Schüler der Musischen Akademie des CJD über das Werk von Paul Klee.

 

Außerdem werden in den Osterferien entstandene Werke aus der Kooperation mit der Jugendkunstschule Buntich präsentiert.

 

„Du Grüne Neune“

Samstag & Sonntag, 11. & 12. Mai, 14 bis 17 Uhr

Die Agentur „Grüne 9“ arbeitet ohne Unterlass mit Besuchenden der Ausstellung.

In experimentellen Vermittlungsformaten erschließen sich Besuchende jeden Alters die Ausstellung zusammen mit Kunstpädagogik-Studierenden der HBK. Von geflüsterten Kunstgesprächen, skandierten Manifesten, getanzten Einlagen über praktische Arbeiten mit

Schere, Farben, Knete und Papier – alles ist denkbar.

 

Ferien–Kreativ–Werkstatt

  1. bis 21. März, 10 bis 13 Uhr

Kinder von sieben bis zwölf Jahren und ihre Familien können nach dem Vorbild von Paul Klees Bildern und Handpuppen eigene Figuren für ein Puppentheater im offenen Atelier herstellen. Verarbeitet werden Pappmaché, gefundene und mitgebrachte Materialien. Kosten: 20 Euro inkl. Material und Eintritt. Informationen und Anmeldung unter Telefon (0531) 4704504 oder buchungen.museum@braunschweig.de

 

Schulklassen

Begleitend zur Ausstellung gibt es Führungen für Schulklassen in allen Altersgruppen mit künstlerisch praktischem Programm im offenen Atelier. Informationen und Anmeldung unter Telefon (0531) 4704504 oder buchungen.museum@braunschweig.de

 

 

Infos:

Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr

Feiertage 11 – 17 Uhr

Städtisches Museum Braunschweig

Haus am Löwenwall

Steintorwall 14

38100 Braunschweig

Telefon (0531) 470 4521

E-Mail: staedtisches.museum@braunschweig.de                                                 

www.braunschweig.de/museum

Eintritt: Erwachsene 5 Euro; Ermäßigung (für Schüler, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Rentnerinnen und Rentner sowie Inhaberinnen und Inhaber des „Braunschweig Passes“) 2,50 Euro; Kinder von 6 bis 16 Jahre 2 Euro; Schulklassen und Kinder bis sechs Jahre freier Eintritt. Mitglieder der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig e.V. sowie Ehrenamtliche des Städtischen Museums Braunschweig haben freien Eintritt. Das Städtische Museum ist uneingeschränkt barrierefrei.

 

Das Städtische Museum nimmt teil an der MuseumsCard der Braunschweiger Museen. Sie ermöglich einmalig freien Eintritt sowie dauerhaft ermäßigten Eintritt bei Folgebesuchen für ein Jahr in den sieben größten Museen Braunschweigs. Die Museumscard kostet 22 Euro und ist auch im Städtischen Museum erhältlich. Alle Infos unter www.braunschweig.de/museumscard.




Kontaktdaten:

Stadt Braunschweig
Referat Kommunikation
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig

Postfach 3309 - 38023 Braunschweig

Telefon: (0531) 470 - 2217, - 3773, - 2757
Telefax: (0531) 470 - 29 94
Mail: kommunikation@braunschweig.de

Weitere Informationen unter: www.braunschweig.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Galka Scheyer, ca. 1940, Los Angeles, Fotografie, Ausschnitt, Estate of Alexander Hammid
© Alexander Hammid - Galka Scheyer, ca. 1940, Los Angeles, Fotografie, Ausschnitt, Estate of Alexander Hammid © Alexander Hammid

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Galka Scheyer, ca. 1930, Fotografie
© Veranstalter - Galka Scheyer, ca. 1930, Fotografie © Veranstalter

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Emmy E. Scheyer, Selbstportrait, 1915
© Klaus G. Kohn, Braunschweig - Emmy E. Scheyer, Selbstportrait, 1915 © Klaus G. Kohn, Braunschweig

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Elsa Daubert, Emmy Scheyer im Garten, 1914
© Städtisches Museum Braunschweig - Elsa Daubert, Emmy Scheyer im Garten, 1914 © Städtisches Museum Braunschweig

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Alexej von Jawlensky, Mystischer Kopf (Bildnis Emmy Scheyer), 1917
© W. Fuhrmannek, Hessisches Landesmuseum Darmstadt - Alexej von Jawlensky, Mystischer Kopf (Bildnis Emmy Scheyer), 1917 © W. Fuhrmannek, Hessisches Landesmuseum Darmstadt

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Paul Klee, Eintrag im Gästebuch von Otto Ralfs, Seite 15, April 1925
© Städtisches Museum Braunschweig - Paul Klee, Eintrag im Gästebuch von Otto Ralfs, Seite 15, April 1925 © Städtisches Museum Braunschweig

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Lyonel Feininger, Eintrag im Gästebuch von Otto Ralfs, "Braunschweiger Straße" Seite 25, April 1926
© Städtisches Museum Braunschweig - Lyonel Feininger, Eintrag im Gästebuch von Otto Ralfs, "Braunschweiger Straße" Seite 25, April 1926 © Städtisches Museum Braunschweig

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Wassily Kandinsky, Kühle Streifen, Juli 1930
© Kunsthalle Bielefeld, Philipp Ottendörfer - Wassily Kandinsky, Kühle Streifen, Juli 1930 © Kunsthalle Bielefeld, Philipp Ottendörfer

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Paul Klee und Emmy (Galka) Scheyer in Weimar, 1922
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Wassily Kandinsky und Emmy (Galka) Scheyer auf dem Balkon der Henning Villa in Berlin, 1928
© Veranstalter - Wassily Kandinsky und Emmy (Galka) Scheyer auf dem Balkon der Henning Villa in Berlin, 1928 © Veranstalter

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Galka Scheyer und Lyonel Feininger in Galkas Haus am Blue Heights Drive, 1936
© Veranstalter - Galka Scheyer und Lyonel Feininger in Galkas Haus am Blue Heights Drive, 1936 © Veranstalter

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Galka Scheyer in ihrem Haus am Blue Heights Drive, Hollywood, ca. 1940-43
© Lette Valeska - Galka Scheyer in ihrem Haus am Blue Heights Drive, Hollywood, ca. 1940-43 © Lette Valeska

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Emmy (Galka) Scheyer und Alexej von Jawlensky, um 1919
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Montag, 27. Mai 2024

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