Volltext in Meldungen suchen
Print Zurück


11.06.2024 - Stadt Dortmund


Unterwegs zur nächsten Städtepartnerschaft: Dortmunder Delegation besuchte Schytomyr in der Ukraine

Eine Delegation aus 19 Dortmunder*innen hat in der vergangenen Woche die ukrainische Stadt Schytomyr besucht. Bis die Stadt Dortmunds nächste Städtepartnerin wird, erhält sie viel Unterstützung.


Seit Februar 2023 besteht eine Solidaritätspartnerschaft zwischen Dortmund und Schytomyr. Seitdem sind bereits viele Spenden aus Dortmund in der 120 Kilometer westlich von Kiew gelegenen Stadt gelandet. Wie diese eingesetzt wurden und was weiterhin benötigt wird, davon konnten sich die Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft unter der Leitung von Bürgermeisterin Barbara Brunsing nun selbst einen Eindruck verschaffen.

Vor allem aber wollte die Delegation aus Dortmund Solidarität zeigen und das bereits geknüpfte Netzwerk zwischen beiden Städten festigen und erweitern. Mit dabei waren Vertreter*innen des Rates und der Stadtverwaltung, des städtischen Klinikums, der Diakonie, der Auslandsgesellschaft.de, des Vereins Grenzenlose Wärme, des Jugendrings sowie der Jüdischen Kultusgemeinde in Dortmund. Sie besuchten unter anderem eine emotionale Gedenkfeier für die im russischen Angriffskrieg verstorbenen Kinder und legten Blumen an Kriegsgräbern nieder.

Verwaltungshandeln im Krieg

Nach über zwei Jahren Krieg ist das Leben in Schytomyr weiterhin mit besonderen Herausforderungen verbunden, unter anderem durch den ständig wiederkehrenden Luftalarm. Dennoch tut die 260.000-Einwohner-Stadt alles, um den Alltag für alle Generationen aufrecht zu erhalten. So besichtigte die Dortmund-Delegation ein Verwaltungsgebäude, in dem die Bevölkerung sämtliche kommunalen Dienstleistungen erhalten kann. Auch die vielen ukrainischen Geflüchteten, die in Schytomyr Schutz und ein vorübergehendes Zuhause gefunden haben, erhalten dort Unterstützung aus einer Hand. Für sie entsteht derzeit ein eigenes Gebäude.

Die Stadt Schytomyr und das Team Internationale Beziehungen der Stadt Dortmund hatten Gespräche und Besichtigungen für verschiedene Fachgebiete organisiert:

  • Die Kolleg*innen des Klinikum Dortmund gingen in den Austausch mit dem kommunalen Krankenhaus in Schytomyr, um Kooperationsmöglichkeiten und Hilfslieferungen zu erörtern.
  • Da in Schytomyr dringend Kindertagesstätten benötigt werden, bestand großes Interesse an der Modulbauweise, die Andreas Grosse-Holz, Leiter der Städtischen Immobilienwirtschaft, vorstellte.
  • Dr. Stefan Mühlhofer, geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe, stielte eine Kooperation der Musikschulen ein.
  • FABIDO-Geschäftsführer Daniel Kunstleben sieht großes Potential in punkto Ausbildung von Fachkräften. Nach Deutschland geflüchtete Ukrainer*innen könnten sich in Dortmund für die Arbeit im frühkindlichen Bereich qualifizieren und ihr Wissen später in der Ukraine nutzen.

Hilfslieferungen werden gut genutzt

Die Delegation hatte außerdem weitere Spenden im Gepäck, darunter Rettungsdienstkleidung für die Stadtverwaltung sowie eine WILO-Pumpe für die Wasserversorgung von Hochhäusern. Zur großen Freude der jungen Fußballer*innen gab es zudem BVB-Artikel für die Jugend- und Mädchenmannschaften der dortigen Fußballakademie. Bereits zuvor hatten Feuerwehrfahrzeuge aus Dortmund, Wohnungsausstattungen für Geflüchtete und ein Bus von DSW21 Schytomyr erreicht. Mit diesem Bus war die Delegation dann auch unterwegs, um das Programm zu absolvieren.

Wie geht es weiter?

Noch in diesem Jahr sollen Jugendliche aus Schytomyr, die besonders von den Auswirkungen des Krieges betroffen sind, für einen Besuch nach Dortmund kommen. Beide Städte sind sich einig, dass die Partnerschaft im nächsten Jahr eingegangen werden kann.

Die Reise wurde von Engagement Global mit Mitteln des BMZ gefördert.




Kontaktdaten:

Stadt Dortmund
Fachbereich Marketing + Kommunikation
Katrin Pinetzki - Pressestelle

Friedensplatz 3 - 44122 Dortmund
Tel.: 0231 50-24356
Fax: 0231 50-10018
E-Mail: katrin.pinetzki@stadtdo.de
https://dortmund.de/presse



Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Zur großen Freude der jungen Fußballspieler*innen verteilte Bürgermeisterin Barbara Brunsing BVB-Artikel für die Jugend- und Mädchenmannschaften der Fußballakademie Schytomyr.
© Stadt Dortmund / Martin van der Pütten - Zur großen Freude der jungen Fußballspieler*innen verteilte Bürgermeisterin Barbara Brunsing BVB-Artikel für die Jugend- und Mädchenmannschaften der Fußballakademie Schytomyr. © Stadt Dortmund / Martin van der Pütten

Original herunterladen
Diese Schule, das Lyceum Nr. 25 in Schytomyr, wurde unmittelbar nach Kriegsbeginn durch eine Rakete zerstört.
© Stadt Dortmund / Fabian Zeuch - Diese Schule, das Lyceum Nr. 25 in Schytomyr, wurde unmittelbar nach Kriegsbeginn durch eine Rakete zerstört. © Stadt Dortmund / Fabian Zeuch

Original herunterladen
Baustellenbesuch in Schytomyr: Andreas Grosse-Holz (re), Leiter der städtischen Immobilienwirtschaft, informiert sich über ein Gebäude, das für die vielen Binnenflüchtlinge entsteht - inklusive Luftschutzbunker.
© Stadt Dortmund / Fabian Zeuch - Baustellenbesuch in Schytomyr: Andreas Grosse-Holz (re), Leiter der städtischen Immobilienwirtschaft, informiert sich über ein Gebäude, das für die vielen Binnenflüchtlinge entsteht - inklusive Luftschutzbunker. © Stadt Dortmund / Fabian Zeuch

Original herunterladen
Zu den Spenden, die die Dortmunder Delegation im Gepäck hatte, gehörten Rettungsdienstkleidung für die Stadtverwaltung sowie eine WILO-Pumpe für die Wasserversorgung von Hochhäusern.
© Stadt Dortmund / Fabian Zeuch - Zu den Spenden, die die Dortmunder Delegation im Gepäck hatte, gehörten Rettungsdienstkleidung für die Stadtverwaltung sowie eine WILO-Pumpe für die Wasserversorgung von Hochhäusern. © Stadt Dortmund / Fabian Zeuch

Original herunterladen

Hier können Sie sich anmelden:

Freigeschaltete Meldungen im System: 401.401

Dienstag, 25. Juni 2024

Mein
Presse-Service

Jederzeit komfortabel und bequem Ihre Einstellungen ändern:

Sie sind noch kein Abonnent? presse-service.de ist offen für jeden Internetnutzer und das kostenfrei. Lassen Sie sich Meldungen aus Ihrer Nähe oder zu den Sie interessierenden Themenbereichen direkt zusenden. Werden Sie Abonnent bei presse-service.de

Jetzt abonnieren!

Mitglied
werden

Unsere Vorteile erleichtern IHRE Arbeit!

Erfahren Sie, wie einfach Sie mit presse-service.de Ihre Meldungen einem hoch qualifizierten Publikum zugänglich machen. Flexibel, kostengünstig und reichweitenstark. Der Presse-Service ist das ideale Werkzeug beim News- und Meldungsmanagement für Pressesprecher, Redakteure, Journalisten und alle die schnell und effizient Neuigkeiten mit einem Klick streuen möchten.

Detaillierte Informationen

Die
Fakten

  • Über 200.000 Meldungen pro Jahr
  • Über 400.000 Empfänger deutschlandweit
  • Über 17.000 exklusive Redaktionen in Fachverteilern
  • Über 600 registrierte Pressestellen
  • Versandstatistik 2017 > 49 Mio. Emails
  • NEU! 7.500 neue Fachredaktionen im Gesundheitswesen

Sprechen Sie uns an!

Die Redaktionsoberfläche steht online zur Verfügung, um dezentrales Arbeiten zu ermöglichen.

Kurzübersicht
der Funktionen

  • Zentrale Nachrichtenerfassung
  • Zeitgesteuerte Freischaltung
  • Meldungsarchive
  • Komfortable Medienverwaltung
  • Gruppenverwaltung
  • Exakte Versand- und Aufrufstatistiken
  • Eigene Adressverteiler
  • Akkreditierungsbereich für Abonnenten
  • Eigene Meldungsfilter
  • Schnittstellen zur eigenen Internetseite
  • Eigene RSS-Feeds
  • Schnittstellen zu Facebook, Twitter etc.