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11.07.2025 - Stadt Sundern


Sanierung einer Brücke in Westenfeld

Erheblich gestiegene Baukosten beschäftigen Politik und Verwaltung


Im April hatte die Stadt Sundern sowohl Politik als auch die Öffentlichkeit über hohe Kostensteigerungen bei der Sanierung einer Brücke in Westenfeld informiert. Für die Baumaßnahme erreichte die Stadt eine Abschlussrechnung von fast 1,2 Millionen Euro statt 197.000 Euro.

Hintergrund

Das ursprünglich beauftragte Gesamtvolumen der Maßnahme lag bei 88.000 Euro. Während der Ausführung der Arbeiten zeichneten sich weitere notwendige Leistungen ab, die zu Nachträgen in Höhe von 109.000 Euro geführt haben, sodass die Gesamtsumme bei rund 197.000 Euro gelegen hat. Nach Fertigstellung der Leistungen wurde abweichend der vereinbarten Summe eine Schlussrechnung in Höhe von 1.181.059,72 Euro bei der Stadtverwaltung eingereicht. Die Kostensteigerung für die Sanierung des Brückenbauwerks ist für die Stadtverwaltung in dieser Form nicht nachvollziehbar. Die Entwicklung wird sehr ernst betrachtet und aufgearbeitet.

Politik und Verwaltung besprechen weiteres Vorgehen

In einer Sondersitzung des Rates am 09.07.2025 wurde jetzt der aktuelle Stand der Sachlage vorgestellt und mögliche Ursachen und Plausibilitäten der gestiegenen Ausgaben detailliert und zeitintensiv aufgearbeitet. Der Bürgermeister der Stadt Sundern hatte zudem Ende April die örtliche Rechnungsprüfung beauftragt, einen ausführlichen Prüfbericht zu erstellen und vorzulegen. Dieser wurde im nichtöffentlichen Teil der Sondersitzung vorgestellt. Geprüft wurden konkret das Sanierungskonzept, das Vergabeverfahren, der Bauablauf, die Massenansätze und das Aufmaß sowie die Plausibilität der in Rechnung gestellten Leistungen. Aktuell wird geklärt, welche Verantwortung das beauftragte und ausführende Bauunternehmen und das mit der Fachplanung und Bauherrenfunktion beauftragte Ingenieurbüro als auch eigene Mitarbeitende der Stadtverwaltung dabei konkret tragen, dass es zu erheblichen Abweichungen zwischen Planung und Ausführung der Maßnahme kommen konnte.

Politik und Verwaltung haben sich gemeinsam positioniert: Die Maßnahme soll schonungslos aufgeklärt und der Schaden für die Stadt maximal minimiert werden. Ein Beschluss im Hinblick auf eine gemeinsame Strategie in dieser Angelegenheit wurde einstimmig gefasst.

Aufgrund des laufenden Verfahrens, auch vor dem Hintergrund einer möglichen gerichtlichen Klärung, können die konkreten Ergebnisse des Prüfberichtes zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt gegeben werden. Ebenso kann ein möglicher Schaden für die Stadt noch nicht beziffert werden.




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Stadt Sundern (Sauerland)
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