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25.07.2025 - Landeshauptstadt Magdeburg


Einschub der zweiten Behelfsbrücke

Erste Öffnung für Fuß- und Radverkehr ab August


Die zweite Behelfsbrücke des Magdeburger Rings über den Damaschkeplatz wird kommende Woche eingeschoben. Im Zuge des Baufortschritts wird am 1. August unter den Brücken ein Geh- und Radweg auf der Südseite mit einer Breite von rund 3,50 Metern freigegeben. Die bisherige Querung des Magdeburger Rings, die die Stadtverwaltung für den Fuß- und Radverkehr kurzfristig geschaffen hatte, wird am 4. August geschlossen und anschließend zurückgebaut.

 

Parallel dazu erfolgen nach dem Einschub der zweiten Behelfsbrücke die Anschlussarbeiten an die Fahrbahn. Ziel ist weiterhin, dass ab dem 11. August die Behelfsbrücken in beide Richtungen jeweils einspurig befahrbar sind. Dann wird auch die gesamte Fläche unterhalb der Brücke freigegeben. Da sich jedoch die Fahrdrahtmontage für die Straßenbahnen verzögert, können Straßenbahnen voraussichtlich ab Ende August wieder über den Damaschkeplatz fahren.

 

Die erste Behelfsbrücke wurde am 11. Juli erfolgreich eingeschoben. Zuvor erfolgten die Anlieferung der Bauteile und kleinere Ausbesserungs- und Anpassungsarbeiten an den Widerlagern. Die beiden Stahlbrücken werden jeweils eine nutzbare Breite von 3,50 Metern und eine Gesamtlänge von etwa 70 Metern haben. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 19. Juni dem Bau der Behelfsbrücken mit einem Investitionsvolumen von rund 4,5 Mio. Euro zugestimmt.

 

Die einsturzgefährdeten Brückenbauwerke am Damaschkeplatz waren innerhalb weniger Tage mit 8 Baggern im 24-Stunden-Takt abgerissen worden. Im Anschluss wurden ausschließlich tagsüber von 6.00 bis 18.00 Uhr der Schutt abgetragen und abgefahren sowie das Fallbett beräumt.

 

Der Bau der Behelfsbrücke und der Baufortschritt können in den kommenden Wochen weiterhin live und als Rückblick im Zeitraffer unter www.magdeburg.de/ErsatzneubauRingbrücken  verfolgt werden. Auf den Internetseiten sind auch erste Brückenvarianten für die zukünftigen Ringbrücken über den Damaschkeplatz einsehbar. Mit einem möglichst einheitlichen Erscheinungsbild werden die Neubauten mit sogenannten integralen und semiintegralen Bauwerken mit großen Stützweiten geplant. Diese sollen aus möglichst wenig wartungsintensiven Bauteilen bestehen.




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