31.07.2025 - Stadt Münster
Blindgängerverdacht an der Herdingstraße wird am 14. August untersucht
Münster (SMS) Kampfmittelüberprüfungen an der Herdingstraße im Stadtteil Schützenhof haben Hinweise auf einen möglichen Blindgänger im Boden ergeben. Unter einer asphaltierten Fläche, die im Zuge einer anstehenden Spielplatzsanierung naturnäher gestaltet werden soll, haben Sondierungsbohrungen Hinweise auf eine möglicherweise im Boden liegende Weltkriegsbombe ergeben.
Um den Verdacht zu überprüfen, wird die in zwei Meter Tiefe befindliche Stelle am Donnerstag, 14. August, freigelegt. Ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung in einem Radius von 250 Metern erforderlich ist, wird sich erst im Zuge dieser Untersuchung zeigen.
Im potenziellen Evakuierungsbereich sind etwa 3.500 Menschen gemeldet. Sollten eine Blindgängerentschärfung und somit eine Evakuierung und Straßensperrungen am 14. August notwendig werden, informieren Stadt und Feuerwehr Münster über die Medien, auf der Webseite www.muenster.de, via Social Media und die Warn-App „NINA“. Im Evakuierungsfall wird eine Notbetreuungsstelle in der Halle Münsterland eingerichtet.
Für die Neugestaltung des Spielplatzes Herdingstraße werden 750 Quadratmeter Asphaltfläche entsiegelt. Dort entsteht eine große Rasenfläche mit Spielhügeln, der Baumbestand bleibt größtenteils erhalten, zudem pflanzt die Stadt drei neue Bäume. Die Arbeiten sollen Ende des Jahres beginnen.
Karte: Sollte am 14. August an der Herdingstraße ein Blindgänger gefunden werden, müsste ein Gebiet im Radius von 250 Metern gesperrt und evakuiert werden. Grafik: Stadt Münster/OpenStreetMap-Beitragende. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
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Blindgänger Herdingstraße
Sollte am 14. August an der Herdingstraße ein Blindgänger gefunden werden, müsste ein Gebiet im Radius von 250 Metern gesperrt und evakuiert werden.
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