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13.08.2025 - Knappschaft Klinken Westfalen GmbH


In der virtuellen Welt der Angst begegnen

Knappschaft Kliniken Lütgendortmund bieten innovative Behandlungsmethode an


Neue Wege in der Therapie von Angstpatienten schlagen die Knappschaft Kliniken Lütgendortmund jetzt ein: Mit Hilfe von VR-Brillen „stellen“ sich Patienten einer Situation, die ihnen Angst macht, und gewinnen so an Sicherheit. In einer virtuellen Umgebung „erleben“ sie zum Beispiel den Weg über eine Hängebrücke, die Begegnung mit einer Spinne oder mit frei laufenden Hunden, das Fahren auf der Autobahn oder das Zusammensein mit vielen Menschen auf engem Raum. Die virtuelle Realität (VR) spielt sich dabei zwar nur in einem Video ab. Ist durch eine 360-Grad-Technik absolut lebensecht. Mit der Brille vor dem Gesicht können die Patienten tief in die dargestellten Welten eintauchen und sich in der virtuellen Umgebung frei bewegen.

Die nötige Sicherheit bietet dabei die Therapeutin an ihrer Seite, die die Situation überwacht, den Patienten im Auge behält, das Video auf dem Monitor verfolgt und die Intensität der virtuellen Eindrücke abmildern oder steigern kann. 650 verschiedene Szenarien stehen zur Auswahl. Neben Angstsituationen gibt es zum Beispiel auch Filme, in denen Alkoholiker eine typische Kneipen- oder Partysituation samt der Verführung zum Trinken erleben.

25 Patientinnen und Patienten werden in Lütgendortmund derzeit mit der neuen Methode behandelt und bei allen funktioniert sie. „Früher hat man versucht, Betroffene einer realen Situation auszusetzen, aber nur wenige waren dazu bereit“, erklärt die Leitende Psychologin Susanne Scheidat, die dem Einsatz von VR zunächst selbst skeptisch gegenüberstand. „In der praktischen Anwendung hat sich das System aber bewährt und ich bin inzwischen absolut davon überzeugt. Wichtig ist, dass diese Form der gezielten Konfrontation immer Teil einer umfassenden Therapie ist.“

Zum Einsatz kommen die VR-Brillen in den Knappschaft Kliniken Lütgendortmund seit Beginn des Jahres und zwar nicht nur in der Therapie von Angstpatienten. Hilfreich sind sie auch für Menschen, die ein schweres Trauma erlitten haben oder unter chronischen Schmerzen leiden. Sie können sich mit Hilfe der VR-Brillen zum Beispiel an den Strand oder auf eine Waldlichtung versetzen lassen und hier optimal entspannen. Gleiches gilt für Patienten, die unter Depressionen oder Zwangsstörungen leiden.

Wichtig ist, dass der Einsatz der VR von einer erfahrenen Therapeutin oder einem Therapeuten begleitet wird und in einer sicheren Umgebung stattfindet. Sich zuhause vor dem eigenen PC allein ein Youtube-Video anzusehen, ist keine Alternative.




Kontaktdaten:

Knappschaft Kliniken Westfalen GmbH

Am Knappschaftskrankenhaus 1
44309 Dortmund

Pressestelle:
Susanne Janecke (Pressesprecherin)
Telefon: 0231 / 922 - 1756
Telefax: 0231 / 922 - 1915
E-Mail: pressestelle@klinikum-westfalen.de



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