15.08.2025 - Kreis Borken
Sommerreihe: „Naturnahe Gärten – Lebensräume für Igel und Co.“Teil IV: Licht aus – Gut für „Sternschnuppenfans“ und Kleintiere
Kreis Borken .
Der vierte Teil der Sommerreihe „Naturnahe Gärten – Lebensräume für Igel und Co.“ beschäftigt sich mit dem Thema Beleuchtung. Diese sollte im Sommer möglichst reduziert werden, da künstliche Beleuchtung Tiere blenden beziehungsweise irritieren kann. Daher gilt es, Lichtquellen im Garten zu minimieren, Lampen abzuschirmen oder mit Bewegungsmeldern auszustatten. Viele Insektenarten werden durch nächtliche Beleuchtung gestört oder angelockt, was ihren natürlichen Rhythmus, ihre Fortpflanzung und ihr Nahrungsverhalten beeinträchtigt. Auch die meisten Fledermausarten meiden beleuchtete Bereiche und verlieren dadurch wichtige Jagdreviere.
„Eine reduzierte Beleuchtung hilft Igeln und anderen Kleintieren nachts bei der Orientierung und ist zudem eine gute Gelegenheit, um auf der Gartenterrasse Sternschnuppen zu beobachten“, erklärt Sebastian Fischer, Mitarbeiter des Fachbereiches Natur und Umwelt des Kreises Borken. Noch etwa bis zum 24. August ist beispielsweise der Strom der Perseiden am sommerlichen Nachthimmel zu sehen.
Der nächste Beitrag der Reihe erscheint in Kürze und beschäftigt sich mit dem Thema „Nisthilfen für Insekten“.
Weitere Infos zum Thema „Naturnaher Garten“ finden sich auch auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/naturgarten.
Genereller Hinweis:
Der Kreis Borken bittet nachdrücklich darum, zum Schutz von Igeln nach Einbruch der Dunkelheit keine Mähroboter mehr fahren zu lassen. Denn: Mähroboter stellen eine große Gefahr für kleine, nachtaktive Tiere wie Igel, Erdkröten und andere Amphibien dar. Die Schneidwerkzeuge dieser Maschinen können schwere Verletzungen an Schnauze, Füßen oder Stacheln verursachen. Hier geht es zu unserer Pressemitteilung zu diesem Thema: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1184079.html.
Pressekontakt: Fabienne Toholt (Volontärin) 02861 / 681-2428
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Beleuchtung sollte im Sommer möglichst reduziert werden, da künstliche Beleuchtung Tiere blenden beziehungsweise irritieren kann.
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