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05.09.2025 - Stadt Hanau


Bund fördert Brüder Grimm Festspiele Hanau dauerhaft mit 80.000 Euro

Oberbürgermeister Kaminsky: „Vielen Dank, Bundestagsabgeordneter Reddig und Kulturstaatsminister Weimer“

Hanau. „Über diese gute Nachricht aus Berlin freuen wir uns sehr. Seit vielen Jahren begeistern die Brüder Grimm Festspiele Hanau viele Zuschauerinnen und Zuschauer, in diesem Jahr haben wir mit 92.413 Karten so viele wie noch nie verkauft. Seit vielen Jahren werden Festspiele mit Preisen ausgezeichnet. Dass wir in der deutschen Festspiel-Bundesliga spielen, dokumentiert diese institutionelle Bundesförderung nun eindrucksvoll“, freut sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky.


Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte am Donnerstag entschieden, die Festspiele der Brüder-Grimm-Stadt mit 80.000 Euro zu unterstützen. „Dies ist dem Einsatz unseres Hanauer Bundestagsabgeordneten Pascal Reddig in den vergangenen Wochen zu verdanken, der sich, insbesondere in Abstimmung mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, dafür eingesetzt hatte. Nun ist Hanau im gleichen institutionellen Haushaltstitel wie etwa die Festspiele in Bad Hersfeld“, so Kaminsky.

„Die institutionelle Bundesförderung erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit. Sie bedeutet eine Anerkennung der nationalen Relevanz unserer Festspiele, die in dieser Form einzigartig sind. Mit dem Namen ‚Brüder Grimm‘ stehen wir für ein kulturelles Erbe von Weltrang und zugleich für Innovation, denn wir sind die einzigen Festspiele in Deutschland, die jedes Jahr Uraufführungen präsentieren. Dass unsere Arbeit nun auch auf Bundesebene wahrgenommen und unterstützt wird, ist ein starkes Signal und eine große Ermutigung für die Zukunft“, dankt auch Festspiel-Intendant Frank-Lorenz Engel.

„Diese neue, institutionelle Förderung wird die Festspiel-Verantwortlichen, die Schauspielerinnen und Schauspieler sowie alle Beteiligten weiter sehr motivieren“, sagt Claus Kaminsky.

Vor kurzem endete die die 41. Spielzeit der Brüder Grimm Festspiele, am 8. Mai beginnt die 42. Saison: „Schon heute lade ich Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer herzlich zur ersten Premiere herzlich ein. Dies frühzeitig mit dem Blick auf die vollgepackten Terminkalender. Spätestens dann werde ich meinen Dank auch persönlich zum Ausdruck bringen“, erklärt Oberbürgermeister Kaminsky.

Die Brüder Grimm Festspiele Hanau hatten im Rahmen des Programms „KulturInvest“ eine Förderung des Bundes in Höhe von 500.000 Euro für die Beschaffung eines wiederverwendbaren und nachhaltigen Bühnensystems erhalten: „Ich drücke Pascal Reddig weiterhin die Daumen, dass der Bescheid für die bereits bewilligte Förderung in Höhe von 500.000 Euro für die Bühne baldmöglichst eingeht. Die Bühne steht, Hanau ist bereit“, so Kaminsky, der bewertet, dass die dauerhafte institutionelle Förderung auf Sicht noch wichtiger ist. Er sieht jetzt auch noch einmal das Land in besonderer Weise gefordert, ihre jährliche Bezuschussung der Brüder Grimm Festspiele in Höhe von 70.000 Euro mindestens auf das Niveau der institutionellen Bundesförderung zu heben. „Ich habe als Kämmerer großes Verständnis dafür, wenn dafür zusätzliches Geld im Kulturhaushalt nicht zur Verfügung gestellt werden kann; eine Umschichtung innerhalb des Kulturetats des Landes Hessen sollte allerdings möglich sein. Die Bundesrepublik Deutschland hat vorgemacht, wie das geht“, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky.



Pressekontakt: Dominik Kuhn, Telefon 06181 / 3000 6069

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Am Markt 14-18
63450 Hanau



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Bund fördert Brüder Grimm Festspiele Hanau dauerhaft
© Brüder Grimm Festspiele / Hendrik Nix - Die Uraufführungen der Brüder Grimm Festspiele überzeugen inzwischen mehr als 92.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Dieser Erfolg findet nun auch Anerkennung auf Bundesebene. Die Uraufführungen der Brüder Grimm Festspiele überzeugen inzwischen mehr als 92.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Dieser Erfolg findet nun auch Anerkennung auf Bundesebene.

© Brüder Grimm Festspiele / Hendrik Nix

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