13.11.2025 - Stadt Hemer
Waldfriedhof Hemer: Mehr Platz, moderne Technik und neue Formen des Gedenkens
Neben zusätzlichen Grabangeboten und einer modernisierten Kapellentechnik wurden auch neue Bereiche geschaffen, die dem Wandel in der Bestattungskultur Rechnung tragen.
Der Waldfriedhof in Hemer entwickelt sich stetig weiter. Auch in diesem Jahr hat die Friedhofsverwaltung zahlreiche Neuerungen umgesetzt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Angehörigen gerecht zu werden und die Attraktivität des Friedhofs als Ort der Ruhe und Erinnerung weiter zu steigern.
Besonders beliebt ist der Garten der Schmetterlinge, der um weitere 52 Urnenpartnergräber erweitert wurde. Die Nachfrage nach dieser Bestattungsform ist ungebrochen hoch. „Der Garten der Schmetterlinge ist ein sehr geschätzter Ort, viele Angehörige wählen bewusst diese naturnahe und harmonisch gestaltete Anlage. Mit dem Ausbau stellen wir sicher, dass auch im kommenden Jahr ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen“, erklärt Friedhofsverwalter Markus Falk. Wie bisher wurde auch bei der Erweiterung auf eine biologisch wertvolle und insektenfreundliche Bepflanzung geachtet.
Auch das Kolumbarium wurde um zwölf neue Kammern ergänzt. Diese Form der Bestattung wird zunehmend stärker nachgefragt, weshalb die Stadt Hemer die Kapazitäten erweitert hat. „Wir beobachten, dass sich die Wünsche vieler Menschen in Richtung pflegeleichter und dennoch würdevoller Bestattungsformen entwickeln. Das Kolumbarium bietet hier eine passende Möglichkeit“, so Falk.
Als weiteres neues Angebot ist der Salbeigarten fertiggestellt worden, der ebenfalls Urnenpartnergräbern vorbehalten ist. Er stellt eine Alternative zum Garten der Schmetterlinge dar und folgt ebenfalls dem Konzept kleiner, liebevoll gestalteter Bestattungsgärten mit ökologisch wertvoller und insektenfreundlicher Bepflanzung. „Diese kleineren Gärten schaffen eine sehr persönliche Atmosphäre. Viele Angehörige empfinden sie als tröstlich und friedvoll“, sagt Falk.
Darüber hinaus wurde die Lautsprecheranlage in der Kapelle technisch aufgerüstet. Durch die neue Bluetooth-Funktion können Musikstücke nun direkt und drahtlos über die Anlage abgespielt werden. „Immer mehr Trauerfeiern werden individuell gestaltet, häufig bringen Angehörige eigene Musik mit. Mit der neuen Technik sind wir wieder auf dem aktuellen Stand und können diesen Wünschen unkompliziert nachkommen“, erläutert Falk.
Auch das Umfeld des Friedhofs wurde weiter verbessert. So wurde eine zusätzliche Relaxbank aufgestellt, da die bestehenden Bänke von Besucherinnen und Besuchern zunehmend genutzt werden. „Viele Menschen suchen auf dem Friedhof nicht nur den Ort der Trauer, sondern auch der Ruhe. Mit den Relaxbänken bieten wir Gelegenheit zum Innehalten“, so der Friedhofsverwalter.
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Erweiterung der Bestattungsmöglichkeiten für muslimische Verstorbene. Die vorhandenen Kapazitäten waren nahezu ausgeschöpft, daher wurde ein neues Feld angelegt. „Wir möchten allen Menschen, unabhängig von ihrer Religion, eine würdevolle letzte Ruhestätte bieten. Die steigende Zahl muslimischer Bestattungen zeigt, dass der Waldfriedhof auch hier ein Ort der Gemeinschaft geworden ist“, betont Falk.
Mit Blick auf die kommenden Jahre ist bereits der nächste Ausbau geplant. Für 2026 und 2027 steht die Erweiterung der Kapazitäten im Bereich der Baumbestattungen an. Auf einer neu angekauften Wiese wird der sogenannte Teil E entstehen, in dem 168 Bäume verschiedener Arten gepflanzt werden. „Baumbestattungen sind nach wie vor sehr gefragt. Mit dem neuen Areal sichern wir dieses Angebot langfristig ab. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen“, kündigt Markus Falk an.
Der Waldfriedhof bleibt damit ein lebendiger Ort des Wandels und der Erinnerung – ein Ort, an dem Tradition und moderne Bestattungskultur in Einklang stehen.
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Mit den Relaxbänken wird auf dem Waldfriedhof Gelegenheit zum Innehalten geboten, wissen Friedhofsverwalter Markus Falk (l.) und Jörn Knipping, Fachdienstleiter Bürgerservice.
Mit den Relaxbänken wird auf dem Waldfriedhof Gelegenheit zum Innehalten geboten, wissen Friedhofsverwalter Markus Falk (l.) und Jörn Knipping, Fachdienstleiter Bürgerservice.
© Stadt Hemer/Giebels
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