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05.12.2025 - Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum GmbH


Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum startet Demenz-Behandlung mit neuem Alzheimer-Medikament

Bochum. Die Klinik für Neurologie der Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum behandelt erstmals Patient*innen mit dem neuen Medikament gegen die Alzheimer-Demenz. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der regionalen Versorgung von Menschen mit Alzheimer-Erkrankung.


Seit November sind die Wirkstoffe Lecanemab und Donanemab als Medikamente gegen die Alzheimer-Demenz im sehr frühen Stadium zugelassen. Laut Studien kann das Fortschreiten der Erkrankung durch beide Medikamente verlangsamt werden – die Hoffnungen bei Patient*innen, Angehörigen und Klinikern sind hoch. „Wir freuen uns sehr, mit den neuen Therapien von Alzheimer-Demenz betroffene Patientinnen und Patienten nun ein Behandlungsangebot machen zu können – obwohl wir aufgrund der möglichen Nebenwirkungen sehr genau und individuell prüfen müssen, für wen das Medikament in Frage kommt“, so Prof. Dr. Dr. Corinna Seliger-Behme, Klinikdirektorin der Klinik für Neurologie.

Aufgrund von teils schwerwiegenden Nebenwirkungen steht die Therapie nur einer kleinen, ausgewählten Gruppe von Patient*innen mit einer beginnenden Alzheimer-Demenz zur Verfügung. Die Vorauswahl erfolgt im Rahmen eines Ambulanzbesuchs in der Memory Clinic der Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum; dazu gehört neben einer neurologischen und neuropsychologischen Untersuchung auch eine genetische Testung. Die Entscheidung wird letztlich interdisziplinär von Neurologie, Neuropsychologie und Neuroradiologie gemeinsam getroffen. Dr. Vanessa Behrens, Oberärztin der Klinik für Neurologie, koordiniert den Prozess und begleitet die Patient*innen durch die Behandlung: „Die Behandlung mit den neuen Demenz-Medikamenten ist aufwendig und erfordert regelmäßige Infusionen sowie MRTs und neuropsychologische Untersuchungen, um Nebenwirkungen auszuschließen. Dabei wollen wir die Patienten und Angehörigen persönlich und individuell begleiten.“

Die frühzeitige Behandlung zielt darauf ab, das Fortschreiten der Demenz zu verzögern und die Lebensqualität der Betroffenen sowie deren Angehörigen zu verbessern. Die Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum setzen damit auf forschungsbasierte Therapien in einem umfassenden Versorgungsansatz, der Diagnostik, Therapie, Begleitung und Nachsorge integriert. Dabei müssen Potenzial und Risiken individuell abgewogen und stets bedacht werden, dass auch die neuen Medikamente keine die Heilung von Demenz bedeuten, sondern den Fortschritt der Erkrankung im besten Fall verlangsamen können.



Seit dem 1. Januar 2025 firmiert das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum GmbH unter dem Namen Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum GmbH. Damit wird einmal mehr die Zugehörigkeit zum Verbund der Knappschaft Kliniken GmbH deutlic
Pressekontakt: Annette Bruckhaus und Jana Elbert

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Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum GmbH
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