19.01.2026 - Stadt Soest
Kommunale Betriebe bauen Polder zum Hochwasserschutz in Hattropholsen
Soest. In Hattropholsen haben die Kommunalen Betriebe Soest (KBS) mit dem Bau eines Polders begonnen, um den Hochwasserschutz in dem Ortsteil zu verbessern.
Das Regenrückhaltebecken entsteht im Eckbereich der Straße Gartenkamp mit der Bahnstrecke. Es wird im fertigen Zustand ein Speichervolumen von knapp 1500 Kubikmetern haben. "Damit kann es die Wassermenge aufnehmen, die bei einem statistisch alle fünf Jahre auftretendem Starkregen anfällt, und kompensiert zusätzlich die versiegelten Flächen des Neubaugebietes an der Borgelner Straße", erklärt Soests Stadtbaurat und KBS-Vorstand Matthias Abel.
Die Planung der Hochwasserschutzmaßnahme lag in den Händen der KBS-Abteilung Straßen und Gewässer. Abteilungsleiter Dirk Mackkenroth und der Gewässerschutzbeauftragte Mario Hoffmann betonen, dass neben dem Polder auch die verrohrten Gewässerabschnitte für den Hochwasserschutz angepasst wurden. So vergrößern die KBS die Durchlässe unter der Borgelner Straße und am Gartenkamp auf DN1000 und legen einen Teil des Bachlaufes südlich der Borgelner Straße frei. "Außerdem geben wir dem bislang schnurgeraden Bachlauf vor der Bahntrasse eine zusätzliche Schleife, die den Anströmwinkel auf den Bahndamm entschärft", erklärt Mario Hoffmann.
Durch die Gesamtbaumaßnahme soll künftig der Aufstau des Wassers in Hattropholsen verhindert werden, betont Matthias Abel. "Insgesamt investieren wir hier knapp 300.000 Euro. Das ist gut angelegtes Geld, um die Hochwassergefahr für die Anlieger hier vor Ort zu reduzieren." Die KBS gehen von einer Fertigstellung im April 2026 aus.
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Bau eines Regenrückhaltebecken in Hattropholsen
vlnr: Artur Hiebert (Meyer-Tochrop) Mario Hoffmann (Abteilung Straßen und Gewässer Stadt Soest) Jan Storp (Ingenieurbüro Wolfgang Klein), Sascha Engel (Meyer-Tochrop), Dirk Mackenroth (Abteilungsleiter Straßen und Gewässer Stadt Soest), Matthias Abel (KBS-Vorstand)
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