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28.01.2026 - Stadt Hanau


Stadt Hanau begrüßt Sozialstaatsreform des Bundes: „Unser ‚Haus rund um das Erwerbsleben‘ ist der lokale Leuchtturm“

„Berlin macht Sozialstaat, wir in Hanau machen Sozialstadt“

Hanau. „Diese Reform hat das Zeug dazu, das Vertrauen in den Staat im Allgemeinen zu stärken und in den Sozialstaat im Besonderen. Als Bürgermeister und Sozialdezernent der seit einem Monat kreisfreien Stadt Hanau unterstützte ich die von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas vorgestellte Sozialstaatsreform“, sagt Dr. Maximilian Bieri.


Ziel der Reform ist es, den Sozialstaat einfacher, digitaler und transparenter zu gestalten – ohne Leistungskürzungen und bei gleichbleibendem Schutzniveau. Bund, Länder und Kommunen haben die insgesamt 26 Vorschläge gemeinsam erarbeitet und damit ein klares Signal für eine handlungsfähige und zukunftsfeste soziale Sicherung gesetzt. „Die Reform greift zentrale Herausforderungen auf, die wir auch auf kommunaler Ebene täglich erleben: zu komplexe Verfahren, zu viele Schnittstellen und ein System, das für viele Menschen schwer verständlich ist. „Zu viele Schnittstellen, zu viele Zuständigkeitswechsel und zu wenig Verständlichkeit kosten Zeit, Vertrauen und am Ende auch Chancen.“, sagt Bürgermeister Dr. Bieri.

 

„Dass ausdrücklich keine Leistungskürzungen vorgesehen sind und zugleich die Erwerbsanreize gestärkt werden sollen, ist ein wichtiger und richtiger Ansatz“, so Bieri weiter. „Wenn der Bund hier für klarere Regeln und weniger Bürokratie sorgt, hilft das ganz konkret vor Ort – denn die gesetzlichen Grundlagen müssen in Berlin entstehen.“

 

Besonders begrüßt die Stadt Hanau den Fokus auf bessere Verzahnung, klare Zuständigkeiten und digitale Zugänge. Gerade Kommunen stehen an der Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern und staatlichen Leistungen. „Ein transparenter Sozialstaat stärkt das Vertrauen und ermöglicht gezieltere Unterstützung“, so Bieri weiter.

 

Mit Blick auf die geplante Reform sieht sich Hanau gut aufgestellt. Mit der Kreisfreiheit zum 1. Januar 2026 hat die Stadt Hanau neue Aufgaben in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik übernommen. Herzstück dieser Entwicklung ist das bundesweit beachtete Leuchtturmprojekt „Haus rund um das Erwerbsleben“, das als Neubau unterschiedliche Behörden und Angebote unter einem Dach zusammenführen wird – mit kurzen Wegen und Hilfen aus einer Hand.

 

Schon heute wird dieses Prinzip im „Sozialforum“ in der Innenstadt umgesetzt: Seit der Kreisfreiheit arbeiten dort das neue städtische Sozialamt, das Hanauer Jobcenter und das Amt für Wohnhilfen und Rentenangelegenheiten zusammen. Im „Haus rund um das Erwerbsleben“ werden für die Hanauerinnen und Hanauer dann zusätzlich die Bundesagentur für Arbeit und Bildungs- und Qualifizierungsangebote der Volkshochschule an einer Anlaufstelle zusammengeführt.

„Was auf Bundesebene nun konzeptionell angestoßen wird, setzen wir in Hanau bereits ganz konkret um“, betont Dr. Bieri. „Das ‚Haus rund um das Erwerbsleben‘ steht für kurze Wege, abgestimmte Beratung und passgenaue Unterstützung – sowohl für Menschen auf der Suche nach Arbeit als auch für Unternehmen.“ Gemeinsame Arbeitgeberservices, eine Jugendberufsagentur und interdisziplinäre Teams sind dabei zentrale Bausteine. Hanau zeigt damit, wie moderne Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in kommunaler Verantwortung gestaltet werden kann.

„Leistungen an einem Ort aus einer Hand anbieten – niedrigschwellig, verständlich und bürgernah. Wenn es in Berlin um den Sozialstaat geht, zeigen wir, wie Sozialstadt geht“, so Bürgermeister und Sozialdezernent Dr. Maximilian Bieri.



Pressekontakt: Dominik Kuhn, Telefon 06181 / 3000 6069

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Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
63450 Hanau



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© Stadt Hanau / Moritz Göbel - Die Stadt Hanau, hier Blick aufs Rathaus, begrüßt die Sozialstaatsreform des Bundes: „Unser ‚Haus rund um das Erwerbsleben‘ ist der lokale Leuchtturm", sagt Bürgermeister und Sozialdezernent Dr. Maximilian Bieri. Die Stadt Hanau, hier Blick aufs Rathaus, begrüßt die Sozialstaatsreform des Bundes: „Unser ‚Haus rund um das Erwerbsleben‘ ist der lokale Leuchtturm", sagt Bürgermeister und Sozialdezernent Dr. Maximilian Bieri.

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