04.02.2026 - Stadt Marl
Stadt plant Umgestaltung am LoemühlenwegZwischen Breddenkampstraße und „Auf Höwings Feld“ / Verkehr soll beruhigt und Radverkehr gefördert werden / Hauptausschuss gibt grünes Licht
Die Stadt will den Loemühlenweg umgestalten. Von dem geplanten Umbau zwischen Breddenkampstraße und „Auf Höwings Feld“ sollen alle Verkehrsteilnehmer aber auch die Anlieger profitieren. Der Haupt- und Finanzausschuss gab für das Vorhaben gestern (3.2.) grünes Licht. Wenn der Rat morgen zustimmt, bringt die Stadt ein zentrales Projekt des Radentscheids auf den Weg und setzt ein klares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und nachhaltiger Mobilität.
Straße ist sanierungsbedürftig
Der Loemühlenweg ist eine wichtige Verbindung für den Auto-, Rad- und Fußverkehr zwischen Hüls und Drewer. Die Straße ist jedoch stark sanierungsbedürftig und für heutige Verkehrsbelastungen nicht ausgelegt. Enge Stellen, Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmenden sowie Probleme bei der Entwässerung und Barrierefreiheit prägen die Situation im Naherholungsgebiet. Bis zu 6.000 Autos passieren täglich den Weg zwischen Hotel und Teichanlage. Der Stadtplanungsausschuss hat beschlossen, die Planungen für den Umbau auszuschreiben und an ein Büro zu vergeben. Jetzt gab auch der Haupt- und Finanzausschuss bei nur einer Gegenstimme seine Zustimmung. Das letzte Wort hat der Rat am Donnerstag.
Rad- und Autoverkehr auf der Fahrbahn
Auf Basis einer Machbarkeitsstudie soll der Loemühlenweg nun umfassend umgestaltet werden. Die Stadt sieht vor, den Rad- und Autoverkehr weiter gemeinsam auf der Fahrbahn zu führen, während der Fußverkehr künftig einen baulich getrennten Gehweg erhält. Die Stadt bringt Rad-Piktogramme auf der Straße an. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 20 km/h. Zudem ist geplant, die Entwässerung des Straßenraums ökologisch zu optimieren. Neue Querungshilfen, taktile Leitelemente für sehbehinderte Menschen und weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen sollen die Sicherheit erhöhen. Ergänzend will die Stadt Fahrradbügel und Sitzgelegenheiten schaffen, um die Aufenthaltsqualität entlang der Strecke zu verbessern.
Sicherheit für Fußgänger
Darüber hinaus soll am Knotenpunkt Loemühlenweg / „Auf Höwings Feld“ die Variante einer sogenannten „einfachen Querung“ weiterverfolgt werden. Diese Lösung kommt mit geringem baulichem Aufwand aus, erhöht die Sicherheit für Fußgänger sowie Radfahrer. Die Variante gilt als besonders wirtschaftlich. „Mit der politischen Entscheidung ist ein wichtiger Zwischenschritt getan“, heißt es aus dem Amt für Stadtplanung und integrierte Quartiersentwicklung. Nach Vorliegen der Mittelbewilligung sollen die nächsten Planungsschritte eingeleitet werden. Die Stadt will mit der Umgestaltung den Loemühlenweg langfristig sicherer, barrierefreier und umweltverträglicher gestalten.
Freigabe finanzieller Mittel beantragen
Der Haupt- und Finanzausschuss beauftragte die Verwaltung zudem, beim Kreis Recklinghausen die Freigabe der finanziellen Mittel zu beantragen, Fördermittel für das Projekt zu akquirieren und die weitere Planung – vorbehaltlich der Genehmigung der Kommunalaufsicht – an ein externes Planungsbüro zu vergeben. Hintergrund ist, dass die Stadt Marl derzeit keinen genehmigten Haushalt hat und Neuinvestitionen durch den Kreis Recklinghausen freigegeben werden müssen.
Pressekontakt: Daniel Rustemeyer | Leiter Kommunikation und Medien
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