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18.02.2026 - Stadt Münster


Zahl der in Münster gemeldeten Personen sinkt um 0,6 Prozent

Bereinigungen im Melderegister führen zu Rückgang um 1.987 Personen


Münster (SMS) Die Zahl der im Melderegister für Münster registrierten Personen ist im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent gesunken – das entspricht einem Rückgang von 1.987 Personen gegenüber dem Vorjahr. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 320.728 Personen mit ihrem Erst- oder Zweitwohnsitz in Münster gemeldet. Ende 2024 hatte die Zahl bei 322.715 gelegen. Das geht aus den Daten zur „Wohnberechtigten Bevölkerung“ hervor, die die städtische Statistikdienststelle aus dem Melderegister ermittelt und jetzt veröffentlicht hat. Trotz des leichten Rückgangs liegt die Zahl damit immer noch über der Schwelle von 320.000 Personen, die erstmals 2023 überschritten wurde.

Grund für den Rückgang ist, dass die Auswirkungen der Bereinigungen im Melderegister 2025 deutlicher zu spüren waren. Im Zuge der Bundestags- und Kommunalwahlen im vergangenen Jahr wurden mehr Einträge im Melderegister identifiziert, die berichtigt werden mussten, als in den Vorjahren. Dabei handelte es sich vor allem um Personen, die nicht mehr unter der gemeldeten Anschrift wohnhaft waren und ihrer Pflicht nicht nachgekommen sind, sich nach Umzug ab- oder umzumelden.

Im Zehn-Jahres-Zeitraum von 2015 bis 2025 sank die Zahl der in Münster gemeldeten Personen damit erstmals gegenüber dem Vorjahr. Zwischen 2015 und 2024 stieg die Zahl jährlich an – um 0,3 bis 1,7 Prozent.

Alter und Geschlecht

Die von der Statistikdienststelle aus dem Melderegister ermittelten Altersgruppen haben sich 2025 im Vergleich mit dem Vorjahr unterschiedlich entwickelt. Die Gruppe „60 bis 79 Jahre“ ist die einzige, die von 60.396 auf 62.342 Personen angewachsen ist (plus 3,2 Prozent). Alle anderen Gruppen verzeichnen rückläufige Zahlen. Die Altersgruppe „80 Jahre und älter“ weist dabei den größten Rückgang auf (minus 3,2 Prozent). Ihr gehören jetzt 19.014 statt zuvor 19.635 Personen an. Damit bleibt sie die kleinste Altersgruppe, während die Gruppe „20 bis 39 Jahre“ trotz leichtem Rückgang von 110.838 auf 109.453 (minus 1,2 Prozent) weiterhin die meisten Personen umfasst.

Die Auswertung nach Geschlecht zeigt, dass die Zahl der in Münster gemeldeten Frauen von 167.562 auf 166.638 gesunken ist (minus 0,55 Prozent). Die Zahl der Männer ist von 155.153 auf 154.090 zurückgegangen (minus 0,69 Prozent). Damit sind 52 Prozent der in Münster gemeldeten Personen weiblich, 2024 waren es 51,9 Prozent.

Stadtbezirke

Mit Blick auf die sechs münsterschen Stadtbezirke fällt auf, dass der Bezirk Münster-Südost 2025 als einziger gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist. Waren 2024 noch 33.203 Personen im Bezirk gemeldet, waren es 2025 33.392 (plus 0,6 Prozent). Für die übrigen Bezirke ist jeweils ein Rückgang zu verzeichnen. Am stärksten fällt dieser im mit Abstand bevölkerungsreichsten Bezirk Münster-Mitte aus, wo die Zahl der gemeldeten Personen von 132.019 auf 130.371 gesunken ist (minus 1,2 Prozent). Bevölkerungsärmster Bezirk bleibt weiterhin Münster-Ost, wo jetzt 23.592 statt zuvor 23.743 Personen gemeldet sind (minus 0,6 Prozent).

Alle Informationen zur Bevölkerungsentwicklung inklusive zahlreicher Grafiken sind online unter www.stadt-muenster.de/statistik in der Reihe „SMS – Statistik für Münsters Stadtteile“ im Bereich „Zahlen, Daten, Fakten“ zu finden – auch als Open-Data-Angebot.

Grafik: Im Zehn-Jahres-Zeitraum von 2015 bis 2025 sank die Zahl der in Münster gemeldeten Personen 2025 erstmals gegenüber dem Vorjahr. Grafik: Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.




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Tel.: 0251 / 492 1301
www.stadt-muenster.de/kommunikation/
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Grafik: In Münster gemeldete Personen 2015 bis 2025
© Stadt Münster - Im Zehn-Jahres-Zeitraum von 2015 bis 2025 sank die Zahl der in Münster gemeldeten Personen 2025 erstmals gegenüber dem Vorjahr. Im Zehn-Jahres-Zeitraum von 2015 bis 2025 sank die Zahl der in Münster gemeldeten Personen 2025 erstmals gegenüber dem Vorjahr.

© Stadt Münster

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