20.04.2026 - Stadt Marl
Stadt informiert über kommunale WärmeplanungAm 29. April in der Erlöserkirche / Kommunaler Plan als Entscheidungshilfe
Die Stadt Marl lädt für Mittwoch, 29. April 2026, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsabend rund um die kommunale Wärmeplanung ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Erlöserkirche.
Welche Technik ist künftig sinnvoll?
Wer über den Austausch einer alten Heizung nachdenkt, steht häufig vor wichtigen Fragen: Welche Technik ist künftig sinnvoll? Welche gesetzlichen Vorgaben gelten? Und welche Lösung passt zum eigenen Gebäude und zum jeweiligen Wohnstandort? Antworten auf diese Fragen soll die kommunale Wärmeplanung liefern, die die Stadt derzeit erarbeiten lässt. Beim Infoabend geht es um einen strategischen Fahrplan für die zukünftige Wärmeversorgung in Marl. Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, was die kommunale Wärmeplanung für Marl bedeutet. Vorgestellt werden der aktuelle Sachstand sowie die Perspektive, wie es mit der Wärmeplanung nun weitergeht.
Fernwärme als Infrastruktur
Auch mit Blick auf das geltende Gebäudeenergiegesetz gewinnt das Thema an Bedeutung. Denn beim Einbau neuer Heizungen rücken klimafreundliche Lösungen stärker in den Fokus. Welche Technik im Einzelfall sinnvoll ist, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Für Marl ist diese Einordnung besonders relevant, weil es bereits unterschiedliche Voraussetzungen für die Wärmeversorgung gibt. So verfügt die Stadt schon heute über ein Fernwärmenetz, das unter anderem aus dem Chemiepark gespeist wird. Nach Angaben der Stadt gibt es derzeit mehr als 2.000 Fernwärmeanschlüsse. Fernwärme ist damit in vielen Bereichen bereits Teil der bestehenden Versorgungsstruktur.
Zugleich rücken Wärmepumpen zunehmend in den Fokus. Sie gelten vor allem dort als wichtige Zukunftstechnologie, wo Gebäude dafür geeignet sind und kein Wärmenetz vorgesehen ist. Welche Lösung am Ende passt, hängt jedoch immer auch von den örtlichen Gegebenheiten, dem Gebäudetyp und der Entwicklung im jeweiligen Quartier ab.
Pressekontakt: Daniel Rustemeyer | Leiter Kommunikation und Medien
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