28.04.2026 - Stadt Wolfsburg
Kurznachrichten aus dem RathausEhrenamtsfest, Wildtiere, Tag der Befreiung, Wolfssichtung
Aufruf zum Ehrenamtsfest – Vorschläge gesucht
Alle zwei Jahre richtet die Stadt Wolfsburg das Ehrenamtsfest aus, um das vielfältige Engagement von Bürger*innen sichtbar zu machen und zu würdigen. Um die Vielfalt des Ehrenamts abzubilden, variiert die Gästeliste von Jahr zu Jahr. Auch bei dem diesjährigen Ehrenamtsfest (4. Juni) sollen Engagierte aus unterschiedlichen Altersgruppen und Tätigkeitsfeldern vertreten sein. Bis zum 11. Mai können Vorschläge eingereicht werden.
Die Stadt ruft alle Bürger*innen auf, per E-Mail (
engagiert@stadt.wolfsburg.de) Wolfsburger*innen zu benennen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und eine Einladung zum Ehrenamtsfest erhalten sollten. Neben der Benennung wird um eine kurze Beschreibung des Ehrenamts sowie um die entsprechenden Kontaktdaten gebeten. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird unter allen eingegangenen Vorschlägen gegebenenfalls ein Losverfahren durchgeführt.
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Wildtiere auf Friedhöfen
Auf dem Nord- und Waldfriedhof gelangen immer wieder Rehe auf die Gelände. Die Tiere suchen dort insbesondere Blumenschmuck und Bepflanzungen an Gräbern als Nahrung auf. Dadurch werden Grabanlagen wiederholt beschädigt. Die Anwesenheit von Wildtieren in diesem sensiblen Bereich stellt eine besondere Herausforderung dar. Dabei gilt es, den würdevollen Charakter der Friedhöfe ebenso zu wahren wie den Schutz der Tiere und die Sicherheit der Friedhofsbesucher*innen.
Die Stadt Wolfsburg hat bereits Maßnahmen ergriffen, um das Eindringen von Wildtieren zu erschweren. Dazu gehören Hinweisschilder zum konsequenten Schließen der Tore, bodennahe Gitter an Nebeneingängen sowie regelmäßige Kontrollen und Reparaturen der Zaunanlagen.
Die Stadt prüft fortlaufend weitere Möglichkeiten und steht dazu im Austausch mit Fachstellen. Wegen der komplexen Situation ist jedoch keine kurzfristige vollständige Lösung zu erwarten. Die Stadt bittet Besucher*innen daher, die Tore sorgfältig zu schließen und so aktiv zum Schutz der Friedhöfe beizutragen.
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Kranzniederlegungen und Gedenkfeier zum Tag der Befreiung
Das Ende des Zweiten Weltkrieges und damit der Tag der Befreiung jährt sich am Freitag, 8. Mai, in diesem Jahr zum 81. Mal. Aus diesem Anlass finden an verschiedenen Wolfsburger Gedenkstätten Kranzniederlegungen statt. Neben zwei stillen Kranzniederlegungen am Mahnmal KZ-Außenlager Laagberg (Stele), Breslauer Straße, und am Denkmal für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Sara-Frenkel-Platz, gibt es auch eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung und weiterem Programm, welches durch den Verein Erinnerung und Zukunft initiiert wurde. Diese findet an der Gedenkstätte für die Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, Werderstraße, statt.
Die Kranzniederlegung im Rahmen der Gedenkfeier an der Gedenkstätte für die Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, Werderstraße, beginnt um 16:00 Uhr mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Dennis Weilmann. Es folgt eine Ansprache von Professor Werner Widuckel, Sozialwissenschaftler und ehemals Referent des Gesamtbetriebsrates der Volkswagen AG. Anschließend gibt es einen Redebeitrag von Mitgliedern des Jugendbeirates der Stadt Wolfsburg. Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung vom IG-Metall-Chor "Gegenwind" unter der Leitung von Jakob Baumgärtner.
Bereits um 15:00 Uhr gibt es eine Kranzniederlegung am Mahnmal KZ-Außenlager Laagberg (Stele), Breslauer Straße, und um 15:20 Uhr eine Kranzniederlegung am Denkmal für die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Sara-Frenkel-Platz.
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Wolfssichtung im Stadtwald
Am Montag, 27. April, wurde im Wolfsburger Stadtwald in der Gegend zwischen Rabenberg und Hasselbachtal ein Wolf gesichtet. Es handelt sich um ein einzelnes Tier. Es ist nicht bekannt, ob der Wolf sich aktuell weiterhin im Stadtwald aufhält oder diesen bereits wieder verlassen hat. Einzelne Wölfe befinden sich erfahrungsgemäß auf der Suche nach einem Rudel, dem sie sich anschließen können. Es wird daher erwartet, dass der Aufenthalt im Stadtwald nur von kurzer Dauer ist. Die Stadt Wolfsburg steht im engen Austausch mit der Jägerschaft.
Für den Fall einer Begegnung mit dem Wolf, bittet die Stadt Wolfsburg um Beachtung folgender Verhaltensweisen:
- Bleiben Sie ruhig, beobachten Sie den Wolf und halten Sie respektvollen Abstand.
- Sollten Sie Ihren Hund mit sich führen, rufen Sie ihn zu sich, leinen Sie ihn an und halten Sie ihn nahe bei sich.
- Sollten Sie mit dem Fahrrad unterwegs sein, steigen Sie ab.
- Rennen Sie nicht weg, sondern bleiben Sie stehen oder gehen Sie langsam rückwärts.
- Wenn sich ein Tier Ihnen wider Erwarten nähert oder Ihnen folgt, halten Sie an und schüchtern Sie es durch Rufen, Klatschen oder mit anderen Hilfsmitteln (z. B. Trillerpfeife) ein. Falls es sich noch immer nicht abwendet, bewerfen Sie es mit herumliegenden Gegenständen wie z. B. Stöcken oder Steinen.
- Füttern Sie das Tier unter keinen Umständen und lassen Sie keine Abfälle und Essensreste liegen.
- Verfolgen Sie das Tier bitte nicht!
- Melden Sie die Begegnung bitte umgehend der Landesjägerschaft Niedersachsen (Tel: 05115304318 / E-Mail: wolf@ljn.de) oder dem NLWKN-Wolfsbüro (E-Mail: wolfsbuero-allgemein@nlwkn.niedersachsen.de)
Für weitere Informationen zum Thema Wolf stehen die für die Stadt Wolfsburg zuständigen Wolfsberater*innen des Niedersächsischen Wolfsbüros zur Verfügung:
Jede Wolfssichtung muss gemeldet werden. Weitere Informationen stehen auf
wolfsburg.de/wolf zur Verfügung.
Pressekontakt: Referat Kommunikation und Büro des Oberbürgermeisters, E-Mail: kommunikation@stadt.wolfsburg.de
Kontaktdaten:
STADT WOLFSBURG
KOMMUNIKATION
Porschestr. 49
38440 Wolfsburg
Mail:
kommunikation@stadt.wolfsburg.de
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