12.05.2026 - Stadt Marl
Kürzere Taktung und mehr Direktverbindungen
Es tut sich etwas beim Thema ÖPNV in Marl – und das im positiven Sinn: Höhere Takte, Taktverdoppelungen und neue Verbindungen könnten schon bald Realität werden.
Gemeinsam mit Michael Feller, Geschäftsführer der Vestischen, und Peter Pulina (Leiter von Angebot und Management) tauschten sich Bürgermeister Thomas Terhorst und Verkehrsplaner Maurice Stoltenberg jetzt über die Zukunft des Öffentlichen Nahverkehrs in Marl aus.
Dabei ging es unter anderem um verbesserte Anbindungen von „Gate Ruhr“, des Chemieparks und des Stadthauses 1 durch höhere Takte. Aber auch einer Taktverdopplung der Linie 222 (Sinsen über Marl-Mitte nach GE-Hassel und GE-Buer) von 30 auf 15 Minuten sowie der Linie 226 (Marl-Mitte über Sinsen nach Oer-Erkenschwick) von 60 auf 30 Minuten stand die Vestische genauso positiv gegenüber wie einer möglichen Direktverbindung des SB 28 von Polsum nach Dorsten.
„Als Stadt unterstützen wir auch selbstverständlich Unternehmen dabei, das DeutschlandTicket im Job als wesentliche Chance für Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsmanagement nutzbar zu machen, um so den ÖPNV auch in Marl zu stärken“, so Thomas Terhorst. Und Michael Feller ergänzt: „Mit unseren Vorschlägen, wie wir den ÖPNV in Marl stärken können, haben wir bei Bürgermeister Terhorst sozusagen offene Bustüren eingerannt. Ich freue mich, dass wir gemeinsam diesen Weg einschlagen. Keine Frage, die Stadt Marl und die Vestische werden ihren konstruktiven und vertrauensvollen Austausch fortsetzen.“ Dazu zählen auch weitere Gespräche zu Zukunftsfragen wie der Antriebswende und dem Thema Wasserstoff.
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