21.05.2026 - Stadt Warstein
Moderne Entwässerungsanlagen für den Umwelt- und GesundheitsschutzKanalsanierungsarbeiten unter der B55 sichern Infrastruktur langfristig
Warstein. Die Baustellentätigkeiten und Kanalsanierungsarbeiten an und unter der B55 in Warstein machen weiter Fortschritte. „Mit den Maßnahmen gewährleisten wir einen zukunftsfähigen und leistungsstarken Betrieb des gesamten Bauwerks“, erklärt Jawad Kayed, Projektleiter der Stadtwerke Warstein.
Aufgrund dessen wir der vorhandene Zulaufkanal im Bereich der Polizeiwache erweitert. Hintergrund seien hydraulische und konstruktive Anforderungen, so Kayed. Zusätzlich werden die bisherigen seitlichen Anschlüsse der Straßenentwässerung sowie mehrere Grundstücksanschlussleitungen umgelegt. Damit erziele man einen dauerhaft beruhigten und regelkonformen Zulauf zum Entlastungsbauwerk: „So sichern wir langfristig die Entwässerungsinfrastruktur vor Ort.“
Im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten zur temporären Abwasserüberleitung sowie zum Neubau der Ablaufleitung wurde festgestellt, dass die vorhandenen Rohrelemente nicht vollständig ausgebaut werden können: „Aufgrund der Rohrlängen werden wir daher eine Zerteilung der Rohre vor Ort vornehmen. Dabei wird ein erschütterungsarmes und staubminimiertes Verfahren zum Einsatz kommen. So werden die Beeinträchtigungen für das gesamte Umfeld so gering wie nur möglich gehalten.“
Im Zuge der Materialuntersuchungen wurde zudem festgestellt, dass die vorhandenen Faserbetonrohe belastende Zuschlagstoffe enthalten. Dabei wurden auch asbesthaltige Bestandteile nachgewiesen. „Das nehmen wir entsprechend ernst, für alle Beteiligten gelten erhöhte Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Durchführung der Rückbauarbeiten. Die Arbeiten werden höchstprofessionell, unter strengen Sicherheitsvorgaben und unter Aufsicht der zuständigen Behörden durchgeführt“, schildert Sascha Gödecke, Leiter der Stadtwerke Warstein: „Wir werden ausschließlich ein Nassschnittverfahren anwenden. Dadurch wird die Entstehung und Ausbreitung von Staub deutlich reduziert.“
Weder für Verkehrsteilnehmer, noch für Bürgerinnen und Bürger oder Anwohnerinnen und Anwohner besteht eine Gefährdung, sämtliche Arbeiten finden unter fachlicher Aufsicht statt. Gödecke: „Die Modernisierung der Entwässerungsanlagen dient dem langfristigen Umwelt- und Gesundheitsschutz. Durch den fachgerechten Ausbaue und die ordnungsgemäße Entsorgung der belasteten Rohrmaterialen wird ein zusätzlicher Beitrag zur sicheren Infrastruktur und zum Schutz der Umwelt geleistet.“
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Im Rahmen der Kanalsanierung kommt unter anderem eine hochmoderne Baggernasssäge zum Einsatz.
© Alexander Lange
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