22.05.2026 - Stadt Warstein
Dienstvereinbarung „Respektvolles Miteinander“„Woche der Vielfalt“ der Stadt Warstein endete zum bundesweiten „Diversity-Tag“
Stadt Warstein. „Unterschiedliche Lebenswege, Sichtweisen und Hintergründe gehören ganz selbstverständlich zu unserem Alltag und unserer Gesellschaft“, unterstreicht Bürgermeister Maximilian Spinnrath nach der ersten „Woche der Vielfalt“ der Stadt Warstein. Als klares Bekenntnis für einen positiven Umgang miteinander hat die Stadt Warstein am 14. Deutschen Diversity-Tag die Dienstvereinbarung „Respektvolles Miteinander“ geschlossen.
Eine Dienstvereinbarung ist – im Gegensatz zu einer Dienstanweisung – eine Vereinbarung zwischen den Beschäftigten und dem Verwaltungsvorstand, also dem Bürgermeister und dem 1. Beigeordneten. Die Dienstvereinbarung „Respektvolles Miteinander“ benennt destruktives Verhalten, wie es beispielsweise durch Mobbing, Diskriminierung und sexuelle Belästigung oder Gewalt entsteht, und unterstreicht, dass diese Verhaltensweisen nicht toleriert werden.
In der Präambel der Vereinbarung steht: „Die Stadt Warstein bekennt sich aktiv zu einer vielfältigen, offenen Gesellschaft. Ihre Beschäftigten verstehen Vielfalt als eine Chance, voneinander zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Grundlage für eine vielfältige Gesellschaft ist ein respektvolles und partnerschaftliches Miteinander, das effektives und zielgerichtetes Handeln zum Wohle Aller erst ermöglicht.“
Meinolf Risse, Vorsitzender des Personalrates, unterstreicht: „Wir alle hören vielfach, dass gefühlt der ,Ton‘ in der Gesellschaft rauer wird. Mit der Dienstvereinbarung und unserem täglichen Verhalten möchten wir ein positives Beispiel geben. Das betrifft sowohl alle Beschäftigten miteinander als auch im Verhalten gegenüber der Bürgerschaft sowie weiteren Gesprächspartnern.“
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Dienstvereinbarung „Respektvolles Miteinander“:
Bürgermeister Maximilian Spinnrath (Mitte) mit den „Architekten“ der Dienstvereinbarung (v.l.) Personalratsvorsitzender Meinolf Risse, Christian Schodrok, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste, Dietmar Mestermann, Leiter des Sachgebiets Personal und die Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Lettmann
© Alexander Lange
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