Volltext in Meldungen suchen
Print Zurück


28.05.2026 - Märkischer Kreis


Künstliche Intelligenz optimiert Prozesse beim Unternehmen Prinz in Plettenberg

Märkischer Kreis (pmk).


Wie kann Künstliche Intelligenz die industrielle Fertigung verändern? Antworten auf diese Frage gab es jetzt in der Produktion. Landrat Ralf Schwarzkopf besuchte gemeinsam mit der agentur mark das Unternehmen Prinz Verbindungselemente GmbH in Plettenberg. Im Fokus standen dabei greifbare Anwendungen von Digitalisierung und KI im laufenden Betrieb: Mitten in der Kaltumformung, mitten in der Serienproduktion.

Das Unternehmen Prinz ist ein Dauerbrenner der regionalen Industriegeschichte: Gegründet im Jahr 1875, heute mit rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zehn Auszubildenden und einem Jahresumsatz von rund 31,5 Millionen Euro. Produziert wurden in 2025 rund 120 Millionen Umformteile aus etwa 7.000 Tonnen Draht, gefertigt in Plettenberg, mit hoher Präzision in Entwicklung, Werkzeugbau und Produktion. Rund 60 Prozent gehen in die Automobilindustrie, weitere Produkte in den Werkzeugbau, die Zweiradbranche, Haushaltsgeräte und weitere industrielle Anwendungen. Die Exportquote liegt bei rund 50 Prozent mit Abnehmern in den USA, Mexiko, Asien und weiteren internationalen Märkten.

Was auf den ersten Blick hochgradig technisch wirkt, also Umformen, Stauchen, Biegen, Walzen oder Gewindeformen, wurde beim Rundgang schnell greifbar. Fertigungsleiter Burkard Götz wählte dafür ein anschauliches Bild: Die Fertigung sei vergleichbar mit einem Pizzateig, der unter Druck, Bewegung und Formgebung stabil bleiben müsse, ohne zu reißen oder seine Eigenschaften zu verlieren. Genau diese Präzision sei der entscheidende Wettbewerbsvorteil. „In der Digitalisierung sehen wir große Chancen“, betonte Stephan Schwarz, Geschäftsführer des Unternehmens, im Austausch mit dem Landrat und der agentur mark. „Gerade in der Produktion helfen uns datenbasierte Systeme und Künstliche Intelligenz, Prozesse stabiler, schneller und zugleich ressourcenschonender zu machen.“

Enge Zusammenarbeit mit agentur mark

Begleitet wird Prinz dabei seit mehreren Jahren von der agentur mark, die als regionale Gesellschaft in den Feldern Arbeit, Unternehmensentwicklung und Fachkräftesicherung aktiv ist. Geschäftsführerin Kirsten Kling hob hervor, wie sehr die einzelnen Aktivitäten auf die Bedarfe der hiesigen Unternehmen ausgerichtet werden: „Spannend ist vor allem zu sehen, wie KI im Alltag tatsächlich wirkt. Entscheidend ist nicht die Idee allein, sondern die Umsetzung im Betrieb. Genau dabei unterstützen wir als Zukunftszentrum KI NRW (gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und dem ESF Plus) zusammen mit den dort tätigen, technischen Partnern.“ Seit 2020 arbeitet Prinz eng mit der agentur mark zusammen und nahm unter anderem an der Schulungsreihe Digital Scouts und KI Guides teil, bei denen es um die eigene Befähigung geht, die Digitalisierung im eigenen Unternehmen voranzutreiben oder KI einzuführen.

Abläufe verschlanken, Mitarbeiter entlasten

Ein konkretes Beispiel aus der Praxis zeigte, wie weit die Entwicklung bereits reicht: Digitale Schichtprotokolle haben beim Unternehmen Prinz in Plettenberg die klassische Papierdokumentation vollständig ersetzt. Darauf aufbauend werden heute Prozessdaten systematisch erfasst und ausgewertet. In der Produktion von Werkzeug-Rohlingen etwa unterstützt KI inzwischen dabei, im Planungsprozess frühzeitig und schnell Entscheidungen für die Gradheit der Teile zu treffen und dadurch Richtprozesse gezielt einzusetzen oder sogar zu vermeiden. Ziel ist es, Abläufe zu verschlanken und die Mitarbeiter von administrativen Aufgaben zu entlasten. Die KI wird dabei nicht als isoliertes System verstanden, sondern als Teil eines laufenden Produktionsprozesses, der kontinuierlich weiterentwickelt wird, auch in der Verknüpfung mit dem PRINZ-Business-Intelligence-Tool (BI).

Landrat Ralf Schwarzkopf ist beeindruckt von der praktischen Umsetzung: „Hier sieht man sehr deutlich, dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz keine abstrakten Zukunftsthemen sind. Sie werden hier bei uns im Märkischen Kreis bereits ganz konkret eingesetzt, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Arbeitsplätze zu stärken. Entscheidend ist die Bereitschaft der Unternehmen, diesen Weg aktiv und mit enger Einbindung der Beschäftigten zu gehen. Genau das passiert hier bei Prinz in beeindruckender Weise.“



Pressekontakt: Alexander Bange / 02351 966 6150

Kontaktdaten:

Märkischer Kreis
Öffentlichkeitsarbeit / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Pressesprecher Alexander Bange (V.i.S.d.P.)
Heedfelder Straße 45 - 58509 Lüdenscheid

Telefon 02351/966-6150 - Fax 02351/966-6147
E-Mail: pressestelle@maerkischer-kreis.de
https://www.maerkischer-kreis.de



Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Rechtlicher Hinweis:
Die im Presse-Service bereitgestellten Fotos dürfen mit Fotonachweis für die redaktionelle Berichterstattung verwendet werden – gerne im Zusammenhang mit der jeweils zugehörigen Pressemitteilung oder dem thematischen Kontext. Eine weitergehende Nutzung, zum Beispiel für Archivbeiträge oder andere Themen, ist im Rahmen üblicher journalistischer Praxis erlaubt, sofern der inhaltliche Bezug gegeben ist. Für darüber hinausgehende Verwendungen – etwa in Ausstellungen, Werbematerialien oder Publikationen außerhalb der Berichterstattung – wird um eine vorherige Klärung der Nutzungsrechte gebeten.

Unser Bild zeigt (von links): Johanna Muhl (Teamleitung Fachkräftesicherung), agentur mark-Geschäftsführerin Kirsten Kling, Geschäftsführer Stephan Schwarz, Landrat Ralf Schwarzkopf, Fertigungsleiter Burkard Götz und Fatma Mendoza (Zukunftszentrum KI NRW). Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis
©  - Unser Bild zeigt (von links): Johanna Muhl (Teamleitung Fachkräftesicherung), agentur mark-Geschäftsführerin Kirsten Kling, Geschäftsführer Stephan Schwarz, Landrat Ralf Schwarzkopf, Fertigungsleiter Burkard Götz und Fatma Mendoza (Zukunftszentrum KI NRW). Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis Original herunterladen
Interessanter Unternehmensbesuch beim Unternehmen Prinz in Plettenberg (von links): Fatma Mendoza (Zukunftszentrum KI NRW), Johanna Muhl (Teamleitung Fachkräftesicherung agentur mark), Fertigungsleiter Burkard Götz, Landrat Ralf Schwarzkopf, Geschäftsführerin Kirsten Kling (agentur mark) und Geschäftsführer Stephan Schwarz. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis
©  - Interessanter Unternehmensbesuch beim Unternehmen Prinz in Plettenberg (von links): Fatma Mendoza (Zukunftszentrum KI NRW), Johanna Muhl (Teamleitung Fachkräftesicherung agentur mark), Fertigungsleiter Burkard Götz, Landrat Ralf Schwarzkopf, Geschäftsführerin Kirsten Kling (agentur mark) und Geschäftsführer Stephan Schwarz. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis Original herunterladen

Hier können Sie sich anmelden:

Freigeschaltete Meldungen im System: 439.807

Montag, 15. Juni 2026

Mein
Presse-Service

Jederzeit komfortabel und bequem Ihre Einstellungen ändern:

Sie sind noch kein Abonnent? presse-service.de ist offen für jeden Internetnutzer und das kostenfrei. Lassen Sie sich Meldungen aus Ihrer Nähe oder zu den Sie interessierenden Themenbereichen direkt zusenden. Werden Sie Abonnent bei presse-service.de

Jetzt abonnieren!

Mitglied
werden

Unsere Vorteile erleichtern IHRE Arbeit!

Erfahren Sie, wie einfach Sie mit presse-service.de Ihre Meldungen einem hoch qualifizierten Publikum zugänglich machen. Flexibel, kostengünstig und reichweitenstark. Der Presse-Service ist das ideale Werkzeug beim News- und Meldungsmanagement für Pressesprecher, Redakteure, Journalisten und alle die schnell und effizient Neuigkeiten mit einem Klick streuen möchten.

Detaillierte Informationen

Die
Fakten

  • Über 200.000 Meldungen pro Jahr
  • Über 400.000 Empfänger deutschlandweit
  • Über 17.000 exklusive Redaktionen in Fachverteilern
  • Über 600 registrierte Pressestellen
  • Versandstatistik 2017 > 49 Mio. Emails
  • NEU! 7.500 neue Fachredaktionen im Gesundheitswesen

Sprechen Sie uns an!

Die Redaktionsoberfläche steht online zur Verfügung, um dezentrales Arbeiten zu ermöglichen.

Kurzübersicht
der Funktionen

  • Zentrale Nachrichtenerfassung
  • Zeitgesteuerte Freischaltung
  • Meldungsarchive
  • Komfortable Medienverwaltung
  • Gruppenverwaltung
  • Exakte Versand- und Aufrufstatistiken
  • Eigene Adressverteiler
  • Akkreditierungsbereich für Abonnenten
  • Eigene Meldungsfilter
  • Schnittstellen zur eigenen Internetseite
  • Eigene RSS-Feeds
  • Schnittstellen zu Facebook, Twitter etc.