27.05.2026 - Stadt Marl
Riegefeld: Bombe erfolgreich entschärftWohngebiet in Marl musste evakuiert werden / 250-Kilo-Weltkriegsbombe
Marl. Auf einem Grundstück in der Holbeinstraße war eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Heckaufschlagzünder gefunden worden. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Marl war zusammengetreten. So ist die Lage:
UPDATE 20:15 Uhr:
Die Bombe mit dem Heckaufschlagzünder kann nun auch abtransportiert werden. Für die erfolgreiche Entschärfung hatten zuvor. Truppführer Peter Asmussen und Munitionsfachräumarbeiterin Patricia Heyne vom Kampfmittelräumdienst gesorgt.
UPDATE 19:57 Uhr:
Die Entschärfung der 250-Kilo-Bombe ist erfolgreich beendet worden. Das Gelände ist freigegeben. Die dort lebenden Menschen können nun wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Für den Kampfmittelräumdienst war der Einsatz letztlich Routine. Insgesamt fünf Personen waren per Krankentransport aus dem Gebiet gebracht und wieder zurückgebracht worden.
UPDATE 19.15 Uhr:
Die Evakuierung ist abgeschlossen, die B225 wird nun gesperrt. Anschließend beginnt die Entschärfung der Bombe. Mittlerweile sind 40 Personen in der WBG.
UPDATE 18:45 Uhr:
Mittlerweile haben sich rund 30 Personen in der Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG) eingefunden. Eine Frau, die nicht selbstständig dorthin gelangen konnte, wurde mit Hilfe eines Krankentransportes gefahren. An der Hotline ist es relativ ruhig. Sabold die Evakuierung abgeschlossen ist, beginnt die Entschärfung. Zuvor wird noch die B225 temporär gesperrt.
Bisher musste nur eine Person, die nicht selbstständig
UPDATE 18.30 Uhr:
Die Evakuierungen sind angelaufen - dabei geht es sehr gut voran. Die Anwohnerinnen und Anwohner zeigen sich sehr kooperativ. Auch das Team des Kampfmittelräumdienstes sind bereits vor Ort. Aktuell sind fast 80 Prozent aller Haushalte abgearbeitet.
Bisher haben wir berichtet:
Rund um die Fundstelle muss das Gebiet in einem Radius von 250 Metern evakuiert werden. Betroffen sind rund 1000 Bewohnerinnen und Bewohner. Zudem wird die Bundesstraße 225 gesperrt. Mitarbeitende der Stadt und der Feuerwehr sind unterwegs und informieren die Bewohner.
Vor Ort soll die Bombe noch heute entschärft werden. Das entsprechende Team des Kampfmittelräumdienstes ist unterwegs. Zudem werden derzeit die Anwohner per Lautsprecherdurchsagen informiert. Betroffene sollen nach Möglichkeit zu Verwandten oder Bekannten ausweichen oder die Evakuierungsstelle der Stadt Marl in der Mensa der Willy-Brandt-Gesamtschule zu nutzen.
Darüber hinaus wird das betroffene Gebiet weiträumig abgesperrt. Somit sind Zufahrten über die Holbeinstraße, Lucas-Cranach-Straße, Dürerstraße, Von-Schwind-Straße, Leiblstraße und Erlbrüggestraße nicht möglich. Dies gilt auch für Fußgänger.
Die Stadt bittet Anwohnerinnen und Anwohner, aufmerksam den entsprechenden Informationen - zum Beispiel über WhatsApp, NINA, über die Social-Media-Kanäle der Stadt und über die Website der Stadt Marl zu verfolgen. Für Fragen ist außerdem das Bürgertelefon über die Hotline 02365/917533 geschaltet.
Pressekontakt: Randolf Leyk / Pressesprecher
Kontaktdaten:
Stadt Marl
Bürgermeisteramt
Abteilung Kommunikation und Medien
Carl-Duisberg-Straße 165
45772 Marl
Telefon: (02365) 99-2723
E-Mail: pressestelle@marl.de
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Weltkriegsbombe
Peter Asmussen und Munitionsfachräumarbeiterin Patricia Heyne vom Kampfmittelräumdienst
© Stadt Marl
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