02.06.2026 - Stadt Dortmund
Open-Air-Festival „House of Namus“ feiert Vielfalt mit Musik, Performance und Kultur
Das Open-Air-Festival „House of Namus“ startet am Samstag, 6. Juni, um 15 Uhr am Dietrich-Keuning-Haus. Gemeinsam mit den Türkischen Filmtagen Dortmund laden die Veranstaltenden zu einem vielfältigen Programm aus Musik, Performance, Kunst und Begegnung ein.
Das Festivalprogramm umfasst Live-Musik, DJ-Sets, Drag-Performances und kulturelle Tanzdarbietungen. Auf der Bühne stehen unter anderem Heja, Berivan Kaya, Nuri Harun, Selin Sumbültepe, Zejna, Sabuhaa Salaam, Prince Emrah, Sibel Schick, Ipek Ipekcioglu und Kekik. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgen außerdem die DJs Ipek Ipekcioglu und Anta.Can.
Programm mit Gästen, Glam und Glitter
Neben dem Bühnenprogramm erwartet die Besucher*innen ein Outdoor-Bazaar mit Kunsthandwerk und kreativen Arbeiten unabhängiger Künstler*innen. Organisationen und Initiativen erhalten die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. An der „Glam Station“ können sich Besucher*innen von professionellen Drag-Make-up-Artists mit Glitzer, Strasssteinen oder kreativen Make-up-Akzenten stylen lassen und so Teil der Festivalatmosphäre werden.
Ein Awareness-Team begleitet die Veranstaltung. Eröffnet wird das Festival von Levent Arslan, Direktor des Dietrich-Keuning-Hauses, gemeinsam mit dem House-of-Namus-Team. Einlass ist ab 15 Uhr, das Bühnenprogramm beginnt um 15.30 Uhr, die DJ-Sets starten ab 22 Uhr. Tickets kosten 31,60 Euro und sind auf www.eventim.de erhältlich.
Hintergrund: Fokus auf LGBTQ+-Perspektiven
Das Open-Air-Festival gastiert bereits zum dritten Mal in Dortmund. Es versteht sich als Plattform für Kunst, Kultur und Community mit besonderem Fokus auf LGBTQ+-Perspektiven. Gleichzeitig greift das Festival den Begriff „Namus“ als Ausdruck von Stolz, Selbstbewusstsein und gemeinschaftlicher Stärke auf. Internationale Künstlerinnen, Aktivistinnen und Kulturschaffende kommen in der Dortmunder Nordstadt zusammen, um Vielfalt und Sichtbarkeit zu feiern. Im Mittelpunkt stehen insbesondere migrantische, weibliche, queere und andere marginalisierte Perspektiven.
Dortmund.de/dkh
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