02.06.2026 - Stadt Marl
ExtraSchicht – wenn das Erzschachtmuseum leuchtet und strahltKorrektur: Buntes Programm sorgt auch in Marl am 27. Juni für Unterhaltung
Marl. Am 27. Juni 2026 lädt die ExtraSchicht erneut zur Nacht der Industriekultur ein und verbindet Industriegeschichte und Orte der Kreativwirtschaft, öffnet Hallen, Parks und Quartiere für eine Nacht voller Musik, Akrobatik, Licht und Humor. Mit dabei ist von 18 bis 2 Uhr morgens das Erzschachtmuseum in Marl, wohin die Erzschachtfreunde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kultur und Weiterbildung sowie dem Stadtmarketing zu einer Entdeckungstour durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einladen.
„Das pralle Kulturleben einer ganzen Region rückt in einer einzigen Nacht in den Mittelpunkt. Musik und Kunst bieten einen Raum und bilden den kreativen Nährboden für ein friedliches Miteinander. Deshalb freue ich mich, dass Marl auch in diesem Jahr wieder dabei ist“, sagt Bürgermeister Thomas Terhorst. Funk- und Soulklänge erfüllen das Gelände, Rock- und Popmusik trifft auf traditionelle Bergmannstöne.
Bergbau-Atmosphäre genießen
Beim Knappenmarkt, begleitet von leckeren Getränken, lässt sich in Marl die besondere Bergbau-Atmosphäre genießen. Wenn Glück auf der Haut enthüllt wird, feiert ein Bildband rund ums Tätowieren Weltpremiere. So erleben Besucherinnen und Besucher ein klangvolles Zusammenspiel aus Reviertradition, Musik und festlicher Stimmung. Ein Stelzenläufer sorgt genauso für kurzweilige Unterhaltung wie ein Orgel- und ein Dudelsackspieler. Und natürlich wird es auch wieder Führungen durch das Museum geben. Darüber hinaus laden verschiedene Aussteller zum Thema Industrie und Bergbau ein, das Thema zu beleuchten. Apropos Beleuchtung - wie in der Vergangenheit wird in diesem Jahr das Museum einmal mehr durch ein wunderschönes Ambiente-Licht angestrahlt.
Name geht aus Kaiserin zurück
Die Doppelschachtanlage des Bergwerks Auguste Victoria in Marl, die zwischen 1928 und 1932 erbaut wurde, hat eine interessante Geschichte. Benannt nach der letzten Deutschen Kaiserin, war die Anlage zunächst für den Steinkohleabbau konzipiert. Mitte der 1960er Jahre wurde die Schachtanlage jedoch fördertechnisch aufgegeben. Schacht vier blieb aus Gründen der Grubenwasserhaltung bis 1999 in Betrieb, um das Wasser aus dem Bergwerk kontrolliert abzuleiten.
Abbau von Blei und Zink
Besonders bemerkenswert ist, dass an diesem Standort von 1936 bis 1962 neben dem Steinkohleabbau auch Blei-Zink-Erz gefördert wurde, was für deutsche Steinkohlenzechen einzigartig ist. Insgesamt wurden etwa 450.000 Tonnen Blei und Zink sowie 250 Tonnen Silber gewonnen. Diese zusätzliche Erzförderung stellt ein bemerkenswertes Kapitel in der Geschichte des Bergwerks dar und unterstreicht die Vielseitigkeit der Anlage und steht als Namenspatin.
Großes Kulinarik-Angebot
Natürlich ist dort auch für Essen und Trinken gesorgt, unter anderem durch die IGBCE: Das Angebot reicht vom Food Truck über Leckeres vom Grill bis hin zu klassischen Champignons-Pfannen und Blumenkohl-Käse-Medaillons.
Wache für abgestellte Fahrräder
Das Mobilitätskonzept der ExtraSchicht eröffnet den Gästen die Möglichkeit, mühelos zwischen den verschiedenen Standorten und Städten zu wechseln und beinhaltet über 150 kostenlose Shuttlebusse, die am Veranstaltungstag im 15- bis 30-Minuten-Takt von 18 bis 2 Uhr am Folgetag verfügbar sind sowie freie Fahrt im ÖPNV im Tarifraum des VRR und des Teilbereichs Münsterland – Ruhr-Lippe (2. Klasse) ganztägig am Veranstaltungstag und bis 7 Uhr am Folgetag bieten. Für Marlerinnen und Marler bietet sich zudem an, mit dem Fahrrad anzureisen, zumal rund um das Erzschachtmuseum nur sehr wenige Parkmöglichkeiten existieren – dagegen steht vor Ort eine bewachte Fahrradabstellanlage zur Verfügung.
Karten im Vorverkauf gibt es beim i-Punkt der Stadt Marl, Tel. 02365/99-4310. Aber natürlich können Kurzentschlossene auch noch Karten an der Abendkasse erwerben.
www.marl.de/extraschicht.de
Pressekontakt: Randolf Leyk / Pressesprecher
Kontaktdaten:
Stadt Marl
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Abteilung Kommunikation und Medien
Carl-Duisberg-Straße 165
45772 Marl
Telefon: (02365) 99-2723
E-Mail: pressestelle@marl.de
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