02.07.2026 - Stadt Herten
Netzwerk „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ stärkt Zusammenarbeit in Herten
Herten. Mehr als 60 Fachkräfte aus dem Jugendamt sowie von den sozialen Einrichtungen und Trägern haben sich im Juni zur Hertener Netzwerk-Konferenz „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ im Bürgerhaus Süd getroffen. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch, die Vernetzung der Beteiligten sowie aktuelle Themen aus den Bereichen Frühe Hilfen und Kinderschutz.
Netzwerkkoordinatorin Tanja Burmann von der Stadt Herten begrüßte die Teilnehmenden und stellte gemeinsam mit Referentinnen aktuelle Unterstützungsangebote für Familien vor. Die Schwangerschaftsberatungsstelle der Caritas Recklinghausen präsentierte ihre Leistungen für werdende Eltern und Familien. Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war das Thema häusliche Gewalt. Julia Rosenkranz, Leiterin der Frauenhäuser in Herten und Datteln sowie weiterer Hilfsangebote in Herten, informierte über bestehende Unterstützungsangebote und Herausforderungen in der Praxis. Der Vortrag stieß auf großes Interesse und führte zu einem intensiven fachlichen Austausch.
Das Landeskinderschutzgesetz NRW verpflichtet die Jugendämter seit 2022 dazu, verbindliche Netzwerke für den Kinderschutz aufzubauen und zu koordinieren. Ziel ist es, die Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen zu stärken, um Kinder besser zu schützen und Familien frühzeitig Unterstützung anzubieten. Die Netzwerke sind unter anderem dazu verpflichtet, alle Stellen zu vernetzen, die mögliche Kindeswohlgefährdungen wahrnehmen, deren effektive Zusammenarbeit sicherzustellen, die gesetzlich vorgeschriebenen Absprachen zu treffen. Darüber hinaus sind sie dafür zuständig, diese Prozesse transparent zu machen und Qualifizierung zu organisieren.
Zum Hertener Netzwerk gehören neben verschiedenen Bereichen des Jugendamtes auch Schulen, offene Ganztagsschulen, die Polizei, das Gesundheitsamt, Arztpraxen, Hebammen, Beratungsstellen sowie weitere Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Jugendhilfe.
Das Netzwerk „Frühe Hilfen“ besteht in Herten seit 2013. Es bringt Einrichtungen und Fachkräfte zusammen, die Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr begleiten und unterstützen. Dazu gehören unter anderem Kitas, Familienzentren, Beratungsstellen, medizinische Einrichtungen und Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Weitere Informationen zu den Frühen Hilfen in Herten gibt es online unter www.fruehehilfen-online.nrw.de/herten.
Pressekontakt: Stadt Herten, Kommunikation und Medien, Corina Plötz, Telefon: 02366 303-180, E-Mail: c.ploetz@herten.de
Kontaktdaten:
Pressestelle der Stadt Herten
45697 Herten
Telefon:
02366 303-180
Fax: 02366 303-588
Web:
http://www.herten.de
E-Mail:
pressestelle@herten.de
Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:
Rechtlicher Hinweis:
Die im Presse-Service bereitgestellten Fotos dürfen mit Fotonachweis für die redaktionelle Berichterstattung verwendet werden – gerne im Zusammenhang mit der jeweils zugehörigen Pressemitteilung oder dem thematischen Kontext. Eine weitergehende Nutzung, zum Beispiel für Archivbeiträge oder andere Themen, ist im Rahmen üblicher journalistischer Praxis erlaubt, sofern der inhaltliche Bezug gegeben ist.
Für darüber hinausgehende Verwendungen – etwa in Ausstellungen, Werbematerialien oder Publikationen außerhalb der Berichterstattung – wird um eine vorherige Klärung der Nutzungsrechte gebeten.
Netzwerk „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ 2026 (1)
Bei der Hertener Netzwerk-Konferenz „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ trafen sich zahlreiche Fachkräfte aus dem Jugendamt, den sozialen Einrichtungen und den freien Trägern im Bürgerhaus Süd.
© Stadt Herten_Tanja Burmann
Original herunterladen
Netzwerk „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ 2026 (2)
Als Vertreterin der Schwangerschaftsberatungsstelle der Caritas Recklinghausen präsentierte Ursula Peveling (links) die Leistungen für werdende Eltern und Familien.
© Stadt Herten_Tanja Burmann
Original herunterladen