26.06.2026 - Ennepe-Ruhr-Kreis
„Kreismonitoring 2025“: Daten und Fakten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis zeigen Bewegung in vielen Lebensbereichen
(pen) Wie entwickelt sich der Ennepe-Ruhr-Kreis? Wo stehen die neun kreisangehörigen Städte heute – und welche Trends zeichnen sich für die kommenden Jahre ab? Antworten liefert das aktuelle „Kreismonitoring 2025“, das auf über 200 Seiten Daten, Fakten und Entwicklungen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen zusammenführt.
So zeigt ein Blick in die Zahlen etwa: Obwohl der Kreis gleich zwei Flüsse im Namen trägt, machen Gewässer nur rund 1,7 Prozent der Kreisfläche aus. Deutlich prägender sind hingegen Landwirtschaft, Waldflächen sowie Siedlungs- und Verkehrsbereiche. Gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner seit 2014 auf heute 47,9 Quadratmeter erhöht. Und auch im Bereich Sicherheit zeigt sich ein stabiles Bild: Die Zahl der Straftaten ist zuletzt leicht rückläufig – der Ennepe-Ruhr-Kreis zählt damit weiterhin zu den sichereren Kreisen der Region.
„Das Kreismonitoring bündelt Entwicklungen aus ganz unterschiedlichen Themenfeldern und macht sichtbar, wie sich der Kreis Schritt für Schritt weiterentwickelt. Es zeigt nicht nur Zahlen, sondern Zusammenhänge – und bietet damit eine wichtige Grundlage für Entscheidungen in Verwaltung und Politik“, ordnet Landrat Jan-Christoph Schaberick das Produkt ein.
In insgesamt elf Kapiteln werden die zentralen Themenbereiche Raumstruktur, Bevölkerung und Beschäftigung, Kinder, Jugend und Bildung, medizinische Versorgung, Wirtschaft und Tourismus, Mobilität und Infrastruktur, Bauen und Wohnen, Umwelt und Klimaschutz, Wahlen sowie Verkehrsunfälle und Kriminalität beleuchtet. Grundlage sind dabei amtliche Statistiken und offene Daten aus Kreisverwaltung, Land und Bund, die systematisch ausgewertet und anschaulich aufbereitet wurden.
„Unser Anspruch ist es, komplexe Entwicklungen nachvollziehbar darzustellen. Das Kreismonitoring ist kein Bewertungsinstrument, sondern ein sachliches Lagebild, das Entwicklungen über Zeit sichtbar macht – und damit auch Diskussionen versachlicht“, erklärt die Statistikstelle vom Ennepe-Ruhr-Kreis.
Die Ergebnisse zeigen dabei ein differenziertes Bild: Die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter ist seit 2014 gestiegen, die Beschäftigungsquote liegt inzwischen bei 66,2 Prozent. Gleichzeitig pendeln täglich über 80.000 Menschen aus dem Kreis heraus, während rund 57.000 einpendeln – ein deutliches Zeichen für die enge wirtschaftliche Verflechtung in der Region.
Im Bereich Bildung und Betreuung wird das Angebot weiter ausgebaut, etwa bei den unter Dreijährigen mit einer Betreuungsquote von 23,1 Prozent. Im Gesundheitswesen bleibt die Versorgung mit Hausärztinnen und Hausärzten überdurchschnittlich gut, während die Zahl pflegebedürftiger Menschen deutlich zunimmt und sich zwischen 2017 und 2023 nahezu verdoppelt hat.
Das vollständige „Kreismonitoring 2025“ steht digital zur Verfügung und ist über die Internetseite der Kreisverwaltung abrufbar. Die zu findenden Statistiken beruhen auf amtlich anerkannten Daten. Als Hauptquelle diente die Datenbank NRW des Landesbetriebs für Information und Technik Nordrhein-Westfalen. Ebenfalls zurückgegriffen wurde unter anderen auf Angaben und Erkenntnisse des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, der Bundesnetzagentur, des Kraftfahrbundesamtes, des Bundeskriminalamtes sowie vom und im Ennepe-Ruhr-Kreis erhobenen Daten.
Stichwort Erscheinungsweise
Das Kreismonitoring des Ennepe-Ruhr-Kreises wird seit 2024 jährlich veröffentlicht. Die Kreisverwaltung freut sich auf Anregungen sowie Hinweise und wird diese nutzen, um das Produkt weiterzuentwickeln.
Um nachhaltig mit Ressourcen umzugehen, werden Interessierte gebeten, auf die digitale Version des Kreismonitorings zurückzugreifen. Eine größere gedruckte Auflage ist nicht geplant. Zu finden ist das „Kreismonitoring 2025 – Daten, Fakten, Prognosen“ auf der Internetseite der Kreisverwaltung (www.en-kreis.de), Stichwortsuche „Kreismonitoring“ direkt auf der Startseite.
Pressekontakt: Kira Scheven
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