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13.08.2026 - Stadt Hamm


Sommerferien auf zwei Rädern: Die schönsten Radrouten in und um Hamm entdecken


Wer die Sommerferien in diesem Jahr zuhause verbringt, muss auf abwechslungsreiche Ausflüge nicht verzichten. Ob entspannte Familientour, sportliche Tagestour oder mehrtägige Radreise – Hamm bietet beste Voraussetzungen, um die Ferien aktiv zu gestalten. Rund 170 Kilometer ausgeschilderte Radrouten führen durch die Stadt und verbinden Natur, Kultur und Freizeitattraktionen miteinander. Darüber hinaus verlaufen mehrere bekannte Fernradwege durch Hamm und machen die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für Radtouren in die Region.

Ein idealer Startpunkt für viele Touren ist der Hammer Hauptbahnhof. Von hier aus sind zahlreiche Radrouten bequem erreichbar. Wer ohne eigenes Fahrrad anreist, kann an der Radstation oder an einer der metropolradruhr-Stationen ein Fahrrad ausleihen. Wer seinen Aufenthalt verlängern möchte, findet in Hamm und Umgebung zudem zahlreiche fahrradfreundliche Unterkünfte.

Familienradtour zum Maximilianpark

Ein neues Angebot richtet sich insbesondere an Familien mit Kindern. Die Familienradtour verbindet den Hammer Hauptbahnhof mit dem Maximilianpark und führt auf überwiegend autofreien und ruhigen Wegen durch die Stadt. Bereits nach einem kurzen Abschnitt durch die Innenstadt verläuft die Strecke entlang des Datteln-Hamm-Kanals. Hier können Radfahrende den Schiffsverkehr beobachten und die Fahrt fernab des Autoverkehrs genießen.

Unterwegs bieten sich der Kurpark oder die Maximare Erlebnistherme für eine kleine Pause an. Über das Knotenpunktnetz führt die Strecke schließlich zum Maximilianpark. Der Glaselefant, großzügige Spielplätze, das Schmetterlingshaus sowie zahlreiche Freizeitangebote machen den Park zum Höhepunkt der Tour. Entlang der Geithe führt die Route anschließend wieder zurück in die Innenstadt.

Weitere Informationen:

Hamm an einem Tag erleben – die PANORAMA-ROUTE

Wer Hamm besser kennenlernen möchte, sollte die 32 Kilometer lange PANORAMA-ROUTE wählen. Sie verbindet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und zeigt die unterschiedlichen Facetten der Stadt.

Vom Hammer Hauptbahnhof geht es zunächst zum Hafen Hamm, einem der wichtigsten Umschlagplätze der Region. Anschließend führt die Strecke entlang der renaturierten Geinegge bis zum historischen Haus Ermelinghoff mit seinem nahezu unverändert erhaltenen Brauhaus aus dem 17. Jahrhundert. Danach tauchen Radfahrende in die Bergbaugeschichte Hamms ein. Die Arbeitersiedlung Vogelsang und die Halde der ehemaligen Zeche Sachsen erinnern an die Zeit des Steinkohlebergbaus.

Weiter führt die Route durch den Heessener Wald mit Abstechern zur Waldbühne, zum Erlebnispfad und zum Schloss Heessen. Im Kurpark lädt das Gradierwerk zu einer kleinen Pause ein, bevor es über die Schleuse Werries zum Maximilianpark geht. Der Glaselefant, das Wahrzeichen der Stadt Hamm, bildet einen weiteren Höhepunkt der Strecke. Entlang der Geithe sowie über den Burghügel Mark und die Ringanlagen gelangen Radfahrende schließlich zurück in die Innenstadt.

Weitere Informationen:

Römer-Lippe-Route – auf den Spuren der Römer

Zu den bekanntesten Fernradwegen Nordrhein-Westfalens zählt die Römer-Lippe-Route. Sie verbindet auf rund 295 Kilometern Detmold mit Xanten und folgt dabei weitgehend dem Verlauf der Lippe. Ergänzt wird die Hauptroute durch rund 154 Kilometer thematische Wegeschleifen, sodass Radfahrende ihre Tour ganz individuell gestalten können.

Auch der Abschnitt durch Hamm bietet zahlreiche Highlights. Bereits von weitem ist der farbenprächtige Hindu-Tempel Sri Kamadchi Ampal zu erkennen – einer der größten hinduistischen Tempel Europas. Von dort führt die Route in die renaturierten Lippeauen, die mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu den schönsten Naturräumen der Region zählen.

Ein beliebter Zwischenstopp ist das barocke Wasserschloss Oberwerries. Von hier aus erreichen Radfahrende die Lippefähre „Lupia“. Die Fähre wird ausschließlich durch Muskelkraft bewegt und ermöglicht während der Saison eine außergewöhnliche Überquerung der Lippe. Gerade für Familien gehört die Überfahrt zu den besonderen Erlebnissen entlang der Route.

Anschließend führt die Strecke weiter zum Maximilianpark mit dem Glaselefanten. Über den Burghügel Mark, den Kurpark mit seinem Gradierwerk sowie die Maximare Erlebnistherme geht es in Richtung Innenstadt. Wer noch Zeit hat, sollte einen Abstecher in den Lippepark einplanen. Grillplätze, Spazierwege und mehrere begehbare Haldenzeichen laden dort zum Verweilen ein und bieten weite Ausblicke über den Hammer Westen.

Geschichtsinteressierte können im Gustav-Lübcke-Museum außerdem römische Münzfunde aus Hamm entdecken und so die Geschichte der Region noch besser kennenlernen.

Weitere Informationen:

  • https://www.hamm.de/roemer-lippe-route
  • https://www.roemerlipperoute.de
  • Dort finden Interessierte GPX-Daten, Etappenvorschläge, Kartenmaterial sowie eine Übersicht der Hofläden und Cafés entlang der Radrouten in Hamm. Außerdem gibt es weiterführende Informationen sowie Verlinkungen zum YouTube- und Facebook-Kanälen der Römer-Lippe-Route.

„Elefantenrunde – Die Börde erfahren“

Wer die Region rund um Hamm auf einer längeren Tagestour erkunden möchte, findet mit der „Elefantenrunde – Die Börde erfahren“ eine abwechslungsreiche Rundtour. Die etwa 71 Kilometer lange Strecke startet und endet in Hamm und führt über Bergkamen und Unna zurück in die Lippestadt. Weite Wiesen und Felder, ruhige Wege sowie Abschnitte der Römer-Lippe-Route und des Alleenradwegs sorgen für abwechslungsreiche Landschaftseindrücke. Ihren Namen verdankt die Tour dem Glaselefanten im Maximilianpark, dem Wahrzeichen der Stadt Hamm. Die Elefantenrunde eignet sich besonders für geübte Freizeitradler, die Hamm und das Umland an einem Tag entdecken möchten.

Weitere Informationen:

Industriekultur mit dem Fahrrad erleben

Wer sich für die Geschichte des Ruhrgebiets interessiert, findet auf der Route der Industriekultur per Rad zahlreiche spannende Ziele. Die über 700 Kilometer lange Strecke verbindet bedeutende Industriedenkmäler der Region. In Hamm gehören unter anderem die Halde Kissinger Höhe sowie der Maximilianpark zu den Ankerpunkten. Viele Abschnitte verlaufen auf ehemaligen Bahntrassen und ermöglichen entspanntes Radfahren abseits des Straßenverkehrs. Auf vielfachen Wunsch wurde in dem Netz der Industriekultur-Routen ein fast 300 km langer Rundkurs eingerichtet, in den man beliebig ein- und wieder aussteigen kann. Hamm bildet mit dem Maximilianpark den östlichsten Ankerpunkt.

Weitere Informationen:

Weitere Radrouten durch Hamm

Auch der WerseRadweg führt durch Hamm und verbindet die Stadt mit dem Münsterland. Aussichtstürme, historische Ortskerne sowie zahlreiche Rastmöglichkeiten machen die rund 125 Kilometer lange Strecke besonders abwechslungsreich.

Weitere Informationen:

Die Landesgartenschau-Route

Die Landesgartenschau-Route verbindet auf rund 200 Kilometern mehrere westfälische Parkanlagen miteinander. Im Hammer Stadtgebiet zählen unter anderem der Lippepark, der Kurpark, der Maximilianpark und Schloss Oberwerries zu den Höhepunkten. Dank der steigungsarmen Strecken eignet sich die Route besonders gut für Familien.

Weitere Informationen:

Übersicht: www.hamm.de/radtouristik

Eine Übersicht über alle Radrouten in Hamm, Kartenmaterial, GPX-Dateien sowie Informationen zu fahrradfreundlichen Unterkünften finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Hamm. Dort stehen außerdem Übersichten zu Hofläden und Cafés entlang der Radrouten sowie weitere Tipps für Tages- und Mehrtagestouren zur Verfügung.




Kontaktdaten:

Pressestelle der Stadt Hamm

Theodor-Heuss-Platz 16
59065 Hamm
Fon: 02381/17-3551
Fax: 02381/17-103551
E-Mail: pressestelle@stadt.hamm.de

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