19.08.2026 - Stadt Braunschweig
Multifunktionales Sportareal an der Lüdersstraße eröffnetJugendtreff Leiferde zieht in angrenzenden modularen Containerbau
Braunschweig.
Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum hat am Mittwoch, 19. August die erweiterte Sportanlage Lüdersstraße offiziell eröffnet. Zugleich wurden im Süden der Anlage die Schraubfundamente für einen modularen Containerbau gesetzt, in den nach Fertigstellung der Jugendtreff Leiferde einzieht.
OB Dr. Kornblum: „Mit dem neuen multifunktionalen Sportareal weiten wir das Angebot für sportliche Betätigung in Leiferde erheblich aus. Wir investieren in unsere Sportinfrastruktur, um den Schul- und Vereinssport zu fördern und Bewegungsräume zu schaffen, die alle Generationen ansprechen. Deshalb ist es ideal, dass wir in diese Anlage auch den neuen Jugendtreff integrieren können.“
Für die Erweiterung wurde ein ehemaliges, an das Spielfeld des VfL Leiferde angrenzendes Kleingartengelände genutzt. Sie umfasst ein 1325 Quadratmeter großes Kleinspielfeld und eine 70 Meter lange Bogenschießanlage, die beide mit modernen, energiesparenden LED beleuchtet werden. Außerdem gehören dazu eine Weitsprunganlage und eine 50-Meter-Laufbahn. Das Kleinspielfeld ist mit einem Ballfangzaun ausgestattet, Erdwälle und Gabionen schirmen die Schießanlage ab. Das bestehende Rasen-Großspielfeld mit Trainingsbeleuchtung blieb unverändert. Die Kosten für die Erweiterung liegen bei gut 850.000 Euro.
Das Gebäude des Jugendtreffs Leiferde an der Fischerbrücke ist nur noch eingeschränkt nutzbar. Der Treff soll deshalb im südlichen Bereich der Sportanlage in einem modularen, eingeschossigen und barrierefreien Containerbau untergebracht werden. Dazu wurde am Mittwoch das erste Schraubfundament eingebracht. Der zentrale Gebäudecontainer wird zum zweiten Mal verwendet: Zuvor war er für die Schulkindbetreuung an der Grundschule Stöckheim, Außenstelle Leiferde, genutzt worden. Ergänzt wird er durch einen Lager- und einen Sanitärcontainer sowie Fahrradständer. Etwa Mitte November soll der Modulbau bezugsfertig sein. Die Einrichtung des Modulbaus kostet rund 362.000 Euro.
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