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20.08.2026 - Kreis Unna - Presse und Kommunikation


Interkommunale Zusammenarbeit

„Kreis muss weiter zusammenwachsen“

Kreis Unna. Mehr Effizienz, kostengünstigere Verwaltungen, besserer Bürgerservice – das sind einige der Ideen hinter dem Begriff der Interkommunalen Zusammenarbeit. Mit der Stadt Lünen als erster Partner sollen diese Ideen konkret werden. Das Ziel ist klar: „Der Kreis muss weiter zusammenwachsen“, so Landrat Mario Löhr.


„Es macht gar keinen Sinn, dass jeder für sich arbeitet und Synergien auf der Straße liegen bleiben“, so der Landrat, der im Gespräch mit Lünens Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg die engere Zusammenarbeit bei einem ersten Arbeitstermin am 17. August versucht konkret zu machen. „Wir als Verwaltung müssen schneller und effizienter werden – und auch mal über den Tellerrand hinausschauen“, so Martina Förster-Teutenberg. „Das machen wir jetzt gemeinsam mit dem Kreis Unna und den Städten und Gemeinden als Partner.“

Dabei geht es um typische Verwaltungsthemen, die gemeinsam besser angepackt werden können, als dass das jede Verwaltung für sich alleine tut: Beschaffungen zentralisieren, Volumen bündeln, Projekte gemeinsam steuern, IT-Strukturen gemeinsam aufbauen oder auch das Fördermittelmanagement zentralisieren. „In dieser dramatischen Haushaltskrise müssen wir uns auch selbst über die Runden retten. Dazu gehört die Einsicht, dass wir nicht mehr alle alles selbst und alleine machen können“, so Dr. André Jethon, Beigeordneter aus Lünen.  

Auch Dienstleistungen oder Verwaltungsbereiche, die derzeit an mehreren Orten vorgehalten werden, können vielleicht gemeinsam abgebildet werden. Die Potentiale auszuloten – das ist jetzt die Aufgabe. Die Idee ist dabei nicht neu: Es gibt schon zahlreiche Kooperationen, doch: „Ohne die Interkommunale Zusammenarbeit weiter auszubauen wird es in Zukunft nicht gehen. Wir wollen jetzt mit unseren Städten und Gemeinden die ersten Schritte gehen und den Kreis gemeinsam zukunftsfähig aufstellen“, so Kreisdirektor Philipp Reckermann. PK | PKU



Pressekontakt: Max Rolke | Fon 02303 27-1013 | max.rolke@kreis-unna.de

Kontaktdaten:

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IKZ mit Lünen
© Foto: Max Rolke Kreis Unna - IKZ mit Lünen Bildzeile von links: Dr. André Jethon (Beigeordneter Lünen), Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg, Landrat Mario Löhr und Kreisdirektor Philipp Reckermann beim Arbeitstreffen im Kreishaus.

© Foto: Max Rolke Kreis Unna

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