26.08.2026 - Stadt Marl
Partnerschaft für Demokratie in Marl stellt sich aufKlare Regeln und Fokus auf Kinder und Jugendliche / Förderanträge ab sofort möglich / Infos zum Bundesprogramm online: https://marl.de/demokratieleben
Die Partnerschaft für Demokratie in Marl nimmt weiter Gestalt an: Das neu gebildete Bündnis im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hat sich jetzt zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtgesellschaft, Jugendbeteiligung, Wohlfahrtsverbänden, Glaubensgemeinschaften, Verwaltung und Politik sowie Bildung arbeiten künftig gemeinsam daran, Demokratie, Vielfalt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken.
Vielfalt als Bereicherung
Zum Auftakt begrüßte die städtische Sozialdezernentin Claudia Schwidrik-Grebe die Mitglieder des Bündnisses und hob die Bedeutung gemeinsamer Werte hervor: „Wenn wir Demokratie stärken wollen, müssen wir sie auch in unserer eigenen Zusammenarbeit leben“, so Schwidrik-Grebe. Dazu gehörten ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe, die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen, und gemeinsame demokratische Regeln. „Gerade die Vielfalt der Erfahrungen und Sichtweisen, die hier zusammenkommen, ist eine Bereicherung für unsere Stadtgesellschaft.“
Fokus auf junge Menschen
In ihrer ersten Sitzung verständigten sich die Mitglieder auf die Grundlagen ihrer künftigen Arbeit und beschlossen eine Geschäftsordnung für transparente Beratungs- und Entscheidungsprozesse. Das Bündnis bildet ein zentrales Element der Partnerschaft: Es bringt unterschiedliche gesellschaftliche Blickwinkel zusammen und beteiligt Bürgerinnen und Bürger sowie junge Menschen direkt an der Gestaltung. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf Kindern und Jugendlichen. Sie sollen Demokratie nicht nur als Thema erleben, sondern aktiv mitgestalten. Das Kinder- und Jugendparlament ist deshalb mit mehreren Mitgliedern im Bündnis vertreten. Auch Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit werden eng in die Entwicklung von Projekten eingebunden.
Anträge zur Förderung ab sofort möglich
Mit der Konstituierung startet ab sofort die Förderung konkreter Initiativen. Vereine und Organisationen können Förderanträge für Projekte einreichen, die das demokratische Miteinander stärken, gesellschaftliche Teilhabe fördern oder Beitrag zur Prävention von Extremismus und Diskriminierung leisten. Geförderte Projekte für das Jahr 2026 müssen noch im laufenden Kalenderjahr durchgeführt und abgeschlossen werden. Eine Fortführung der Partnerschaft ist für das kommende Jahr geplant.
Interessierte, die Fragen zur Partnerschaft für Demokratie Marl haben oder eine Projektidee einreichen möchten, wenden sich bitte an Deniz Tekmen (Tel. 02365 / 99-2777, E-Mail: demokratie@marl.de). Weiterführende Informationen zum Bundesprogramm gibt’s im Internet unter https://marl.de/demokratieleben .
Pressekontakt: Daniel Rustemeyer | Leiter Kommunikation und Medien
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Wollen gemeinsam daran arbeiten, demokratische Kultur in Marl zu stärken (v.l.): Sascha Janz, Koordinierungs- und Fachstelle Diakonisches Werk im Kirchenkreis Recklinghausen, Sozialdezernentin Claudia Schwidrik-Grebe, Kinder- und Jugendbeauftragter Manuel Hestermann und Integrationsbeauftragter Deniz Tekmen.
© Foto: Stadt Marl
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