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31.08.2026 - Stadt Münster


Führungen zu „Münsters Malerinnen" und der Lambertibrunnen im Schaufenster Stadtgeschichte

Programm des Stadtmuseums


Münster (SMS) Zwei öffentliche Geschichtsführungen und der Lambertibrunnen im Schaufenster Stadtgeschichte stehen auf dem Programm des Stadtmuseums Münster in dieser Woche.

Öffentliche Führung zur Ausstellung „Münsters Malerinnen. Zwischen Biedermeier und Expressionismus“

Münster (SMS) Das Stadtmuseum Münster lädt am Sonntag, 5. September um 16 Uhr, zur letzten öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Münsters Malerinnen. Zwischen Biedermeier und Expressionismus“ ein. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. September im Erdgeschoss des Stadtmuseums zu sehen. 

Im Mittelpunkt stehen 17 Künstlerinnen, die zwischen 1830 und 1940 in Münster geboren wurden oder dort wirkten. Als Malerinnen, Zeichnerinnen und Grafikerinnen prägten sie das kulturelle Leben ihrer Zeit, gerieten später jedoch weitgehend in Vergessenheit. Die Ausstellung stellt sie erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.

Die Führung zeigt die unterschiedlichen künstlerischen Positionen und beleuchtet die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen die Künstlerinnen arbeiteten. Zudem geht es um die Schwierigkeiten, ihre Lebenswege zu rekonstruieren. Moderne Recherchemöglichkeiten haben dabei geholfen, Spuren zu verfolgen und Werke und sowie Biografien neu zu erschließen.

Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt drei Euro. Die Plätze sind begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

Bild: Einige Bilder der Künstlerinnen aus Münster werden erstmals im Stadtmuseum gezeigt. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.


Öffentliche Führung: Der Zwinger als Mahnmal 

Münster (SMS) Am Sonntag, 6. September, lädt das Stadtmuseum Münster um 11 Uhr zu einer Führung im Zwinger an der Promenade ein. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Zwingers als Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus.  

Die Idee für den Zwinger als Mahnmal gab es bereits in den 1950er-Jahren, aber erst 1997 eröffnete die Stadt das historische Gebäude als Mahnmal. Anhand der drei Gedenktafeln am Zwinger geht die Führung der Frage nach, warum es so lange dauerte bis das Mahnmal entstand, und wie Münster mit der NS-Vergangenheit und ihrer Aufarbeitung umging. 

Treffpunkt für die Führung ist das Museumsfoyer des Stadtmuseums Münster. Von dort geht es gemeinsam zum Zwinger an die Promenade. Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt drei Euro. Der historische Zwinger ist nicht barrierefrei.

Bild: Bei einem Gang durch das als Ruine erhaltene Mahnmal der Stadt Münster am Sonntag, 6. September, sind Bauspuren aus mehreren Jahrhunderten zu erkunden. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
 

Lambertibrunnen im Schaufenster Stadtgeschichte 

Münster (SMS) Im September 1956 wurde nach mehrmonatiger Bauzeit der neue Lambertibrunnen auf dem Lambertikirchplatz fertiggestellt. An seiner Errichtung beteiligte sich auch die münstersche Schuljugend. Darauf verwies ein großes Transparent über dem Brunnen. Die Pläne für den Brunnen stammten von dem städtischen Baurat Edmund Scharf, die Figurengruppe schuf der Bildhauer Heinz Bäumer. Schon dessen Vater hatte maßgeblich am Bau des ersten Lambertibrunnens mitgewirkt, der 1944 zerstört worden war. 

Der Lambertibrunnen entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem beliebten Treffpunkt. Vor allem münstersche Gymnasiasten trafen sich bis in die 1980er-Jahre samstags. Bis heute bildet er zudem den Mittelpunkt des alljährlichen Lambertussingens. 

Derzeit finden auf dem Lambertikirchplatz erneut über mehrere Monate Bauarbeiten statt. Die Vollendung des Brunnens im September 1956 erinnert daran, dass der Platz bereits vor fast 70 Jahren nach umfangreichen Bauarbeiten sein heutiges Erscheinungsbild erhielt. 

Die historische Fotografie kann ab Freitag, 4. September, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.  

Bild: Die Bauarbeiten am Lambertibrunnen waren im September 1956 vollendet. Foto: Stadtmuseum Münster, Sammlung Hänscheid. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.




Kontaktdaten:

Stadt Münster - Amt für Kommunikation

Tel.: 0251 / 492 1301
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kommunikation@stadt-muenster.de

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Ausstellung Münsters Malerinnen
© Stadtmuseum Münster - Einige Bilder der Künstlerinnen aus Münster werden erstmals im Stadtmuseum gezeigt. Einige Bilder der Künstlerinnen aus Münster werden erstmals im Stadtmuseum gezeigt.

© Stadtmuseum Münster

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Zwinger-Führung
© Stadtmuseum Münster - Bei einem Gang durch das als Ruine erhaltene Mahnmal der Stadt Münster am Sonntag, 6. September, sind Bauspuren aus mehreren Jahrhunderten zu erkunden. Bei einem Gang durch das als Ruine erhaltene Mahnmal der Stadt Münster am Sonntag, 6. September, sind Bauspuren aus mehreren Jahrhunderten zu erkunden.

© Stadtmuseum Münster

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Schaufenster Stadtgeschichte_ Lambertibrunnen
© Stadtmuseum Münster, Sammlung Hänscheid - Die Bauarbeiten am Lambertibrunnen waren im September 1956 vollendet. Die Bauarbeiten am Lambertibrunnen waren im September 1956 vollendet.

© Stadtmuseum Münster, Sammlung Hänscheid

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