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31.08.2026 - Gemeinde Südlohn


Bundesweiter Warntag am 10. September 2026


An jedem zweiten Donnerstag im September findet der Bundesweite Warntag statt. In diesem Jahr am 10. September 2026.

Es ist eine gemeinsame Übung von Bund, Ländern sowie teilnehmenden Kreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden.

Was ist das Ziel?

Der Bundesweite Warntag dient dazu, Abläufe und Schnittstellen zu erproben und im Nachgang zu verbessern. Gleichzeitig soll durch begleitende Informationen auf das Thema Warnung, Warnkanäle und Selbstschutz aufmerksam gemacht werden. Je vertrauter man mit dem Thema Warnung und Risiken ist, desto effektiver kann man in einer Gefahrensituation handeln und sich und andere schützen.

Was passiert am Bundesweiten Warntag?

Um ca. 11 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Teilnehmende Kommunen lösen ihre lokalen Warnkanäle dezentral aus. Das können z. B. Sirenen sein. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr und kein Handlungsbedarf.

Gegen 11.45 Uhr wird über MoWaS entwarnt.

Welche Warnkanäle kommen am Bundesweiten Warntag zum Einsatz?

Die Probewarnung wird über Warn-Apps wie die Warn-App NINA, per Mobilfunkdienst Cell Broadcast, auf digitalen Stadtinformationstafeln und Informationssystemen der Deutschen Bahn angezeigt. Auch viele der an MoWaS angeschlossenen Rundfunksender (Radio und TV) nehmen an der Übung teil. Teilnehmende Kommunen
können Sirenen, Lautsprecherwagen oder andere lokale Warnkanäle und -systeme testen. Über diesen
Warnmix werden viele Menschen erreicht. Eine große Rolle spielt auch die informelle Weitergabe von Warnungen in der Familie, im Freundes- und Kollegenkreis und in der Nachbarschaft.

Welche Vorteile bietet Cell Broadcast?

Über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast können seit Februar 2023 bundesweit Warnnachrichten verschickt werden. Die Nachricht erreicht alle empfangsfähigen mobilen Endgeräte einer Funkzelle, ohne dass eine App oder Internetverbindung nötig ist. Ein Alarmsignal macht auch bei Stummschaltung auf den Eingang der Warnnachricht aufmerksam. Meldungen höchster Warnstufe werden immer angezeigt, während die Anzeige
niedriger Warnstufen ausschaltbar ist. Der Empfang der Warnnachricht erfolgt ähnlich einem Radiosignal anonym, ohne dass die Mobilfunknummern der Endgeräte bekannt sind. Kein anderer Warnkanal erreicht so viele Menschen.

Welche Rolle spielt die Warn-App NINA?

Über die offizielle Warn-App des Bundes können bei Gefahren wie bei einem Großbrand, einem Chemieunfall oder bei einem drohenden Hochwasser sowohl Warnmeldungen als auch viele hilfreiche Informationen verschickt werden. Mit Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch,Russisch, Spanisch und Türkisch stehen die
wichtigsten Inhalte in sieben Fremdsprachen zur Verfügung.

Die Warn-App NINA ist darüber hinaus für den Einsatz von Screen-Reader-Software optimiert.

Die deutschen Texte sind auch in Leichter Sprache abrufbar.

Die Notfalltipps in der App können Nutzerinnen und Nutzer auch ohne Mobilfunkverbindung jederzeit einsehen.

Was bedeuten die Sirenensignale?

Warnung bei Gefahr - Einminütiger Heulton (auf- und abschwellend)

Es besteht eine Gefahr. Informieren Sie sich.


Entwarnung - Durchgehender einminütiger Heulton

Die Gefahr besteht nicht mehr.

Warum warnen wir?

Eine Warnung soll die Bevölkerung in ihrem Selbstschutz unterstützen. Deshalb werden in jeder Warnung Handlungsempfehlungen und – falls sinnvoll – Kontaktdaten von Ansprechstellen mitgeliefert.

Mehr Infos zur Warnung, zu MoWaS, der Warn-App NINA und zu Cell Broadcast finden Sie auf www.bbk.bund.de

Mehr Infos zum Bundesweiten Warntag finden Sie unter www.bundesweiter-warntag.de

Der Bund führt für den diesjährigen Bundesweiten Warntag wieder eine großangelegte Bevölkerungsumfrage durch. Bitte nehmen Sie daran teil unter dem Link www.warntag-umfrage.de




Kontaktdaten:

Gemeinde Südlohn
Pressestelle der Gemeinde
Winterswyker Str. 1 - 46354 Südlohn

Telefon: 02862 58211
Email: presse@suedlohn.de
Web: https://suedlohn.de

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