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02.09.2026 - Stadt Hamm


„Tom Hamme“ hilft weiter

KI-gestützter Chatbot ist online


Er ist rund um die Uhr erreichbar, total hilfsbereit und spricht mehr als 100 Sprachen: Der Chatbot „Tom Hamme“ hilft ab sofort schnell und einfach mit Infos zu Leistungen und Angeboten der Stadt Hamm weiter.

Auf der Suche nach Informationen zu Öffnungszeiten, Dienstleistungen oder Online-Angeboten der Stadt Hamm erhalten Bürger:innen ab sofort digitale Unterstützung: Der Chatbot „Tom Hamme“ ist Anfang September offiziell gestartet. Als digitaler Lotse hilft Tom Hamme dabei, schnell, einfach und übersichtlich die passenden Informationen zu finden. Bürger:innen können ihre Fragen direkt im Chat stellen – und müssen sich nicht mehr selbst durch verschiedene Bereiche der städtischen Internetseiten klicken.

Tom Hamme ist an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr auf der Homepage der Stadt Hamm, im städtischen Serviceportal, in der Hamm-App und im Auftritt Digitales Hamm erreichbar. „Mit Tom Hamme bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern einen freundlichen und kompetenten Ansprechpartner um schnell und passgenaue Informationen zu unseren Dienstleistungen zu erhalten“, erklärte Oberbürgermeister Marc Herter bei der Vorstellung des Chatbots. „Der Chatbot liefert den Nutzenden einen tollen Mehrwert – und entlastet gleichzeitig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Der Chatbot unterstützt Nutzer:innen unter anderem bei Fragen zu städtischen Dienstleistungen, Öffnungszeiten und Zuständigkeiten, häufigen Verwaltungsanliegen, Online-Diensten und Formularen sowie Informationen auf den städtischen Internetseiten. Der KI-gestützte Chatbot bündelt die relevanten Inhalte der unterschiedlichen digitalen städtischen Angebote damit an einer zentralen Stelle. So gelangen Nutzer:innen schneller zu den gesuchten Informationen und den passenden digitalen Angeboten.

Ein besonderer Schwerpunkt von Tom Hamme liegt auf einem möglichst barrierearmen und niedrigschwelligen Zugang. Tom Hamme kann in mehr als 100 Sprachen genutzt werden und Informationen auch in vereinfachter Sprache vermitteln. Die Bedienung ist bewusst intuitiv gestaltet: Nutzer:innen können ihre Anliegen in eigenen Worten formulieren und benötigen keine Kenntnisse über die Strukturen oder Zuständigkeiten innerhalb der Stadtverwaltung.

Tom Hamme ergänzt die bestehenden Kontaktmöglichkeiten der Stadt Hamm. „Natürlich können sich alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin telefonisch, per E-Mail oder persönlich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden“, betonte Markus Kreuz, Digitalisierungsdezernent der Stadt Hamm. „Mit dem Chatbot stellen wir ihnen nun einen weiteren digitalen Kommunikationskanal zur Verfügung. Gerade bei häufig gestellten Fragen oder einfachen Informationsanliegen bietet Tom Hamme eine schnelle erste Orientierung.“ Auch bei aktuellen oder zeitlich begrenzten Themen – beispielsweise rund um den Versand von Steuerbescheiden – können wichtige Hinweise schnell und gebündelt bereitgestellt werden.

Von dem neuen digitalen Angebot profitieren nicht nur die Bürger:innen, sondern auch die Mitarbeitenden der Stadt Hamm. Wenn häufig wiederkehrende Fragen direkt über den Chatbot beantwortet werden können, entlastet das die Telefonzentrale sowie weitere Ansprechpersonen in den Fachämtern. So können sie sich komplexen, beratungsintensiven oder persönliche Anliegen der Bürger:innen widmen. „Tom Hamme trägt damit dazu bei, unsere Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Qualität des Bürgerservices weiterzuentwickeln“, unterstreicht Markus Kreuz. Der Chatbot ersetzt also nicht den persönlichen Kontakt zur Stadtverwaltung, sondern ergänzt ihn dort, wo Informationen schnell, einfach und unabhängig von Öffnungszeiten benötigt werden.

Tom Hamme beantwortet die Anfragen der Nutzer:innen ausschließlich auf Grundlage der Inhalte der städtischen Homepage und der weiteren angebundenen Quellen. Sein Wissen aktualisiert sich damit automatisch, wenn sich Inhalte auf der Website ändern – und wird gleichzeitig nicht von Inhalten anderer Websites oder Anbieter beeinflusst. Die „KI“ dahinter sind große Sprachmodelle, die die gestellte Frage verstehen, die passenden Inhalte heraussuchen und daraus eine verständliche Antwort formulieren – inklusive direkter Links zu Formularen, Ansprechpersonen und Dienstleistungen.

Der Chatbot antwortet automatisch in der Sprache, in der eine Frage gestellt wird, und kann mehr als 100 Sprachen verarbeiten. Die Anwendungsinfrastruktur des Anbieters „neuraflow“ läuft in Deutschland auf zertifizierten Cloud-Servern. Gespeichert werden dabei standardmäßig nur die anonymen Inhalte der Dialoge. Die Eingaben werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Tom Hamme kann sich nicht an frühere Gespräche erinnern, ein Gesprächsverlauf besteht nur innerhalb desselben Besuchs der Website.

Mit Tom Hamme setzt die Stadt Hamm einen weiteren Baustein ihrer Digitalisierungsstrategie um. Ziel ist eine moderne, transparente und serviceorientierte Verwaltung, deren Informationen für möglichst viele Menschen leicht zugänglich sind. Der Name des Chatbots „Tom Hamme“ nimmt übrigens Bezug auf Stadtgeschichte der Stadt Hamm und das 800-jährige Stadtjubiläum. „Tom Hamme“ bedeutet „Zum Hamm“ – so lautete der Name der Ansiedlung, die zur Stadt Hamm wurde.




Kontaktdaten:

Pressestelle der Stadt Hamm

Theodor-Heuss-Platz 16
59065 Hamm
Fon: 02381/17-3551
Fax: 02381/17-103551
E-Mail: pressestelle@stadt.hamm.de

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