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11.09.2026 - Stadt Dortmund


Vom Klassenzimmer zum Publikumsmagneten: 50 Jahre Museumsbau am Fredenbaum

Vor 50 Jahren wurde der Grundstein für das heutige Museumsgebäude des Naturmuseums Dortmund an der Münsterstraße gelegt. Seine Geschichte reicht jedoch bis 1912 zurück – von einer kleinen Schulsammlung über Kriegszerstörung und Wiederaufbau bis zum modernen Museum.  


Am 14. September 1976 setzte die Stadt den Spatenstich für den Museumsneubau am Fredenbaum. Am 24. Mai 1980 öffnete dort das Museum für Naturkunde. Die Reise bis heute war ereignisreich: Als Naturmuseum Dortmund zeigt es heute die heimische Natur in Gegenwart und erdgeschichtlicher Vergangenheit – spannend und regional inszeniert. Sonderausstellungen ergänzen das Angebot um aktuelle überregionale und weltweite Themen.

Vom Schulkabinett zum Museum

Seine Geschichte begann bereits um die vorletzte Jahrhundertwende: Oberreallehrer Prof. Edgar Weinert hatte die naturwissenschaftliche Sammlung seiner Schule so stark erweitert, dass daraus die Idee eines eigenen Museums entstand. Weinert war damals auch Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins Dortmund, der die Museumsgründung unterstützte. An der Viktoriastraße 25 eröffnete das „Naturwissenschaftliche Museum“ 1912 mit Weinert als erstem Direktor. Die Sammlung wuchs schnell und zog 1934 in die Balkenstraße (heute Friedensplatz) um. Im Zweiten Weltkrieg gingen fast 90 Prozent der Bestände verloren. Schon 1953 war das Museum wieder zu klein – der Neubau im Dortmunder Norden wurde geplant. Der mögliche Standort wurde rund zwei Jahrzehnte lang diskutiert. Schließlich entschied man sich, den Neubau dieser Kultur- und Bildungseinrichtung in der Dortmunder Nordstadt zu realisieren.

Tiere, Fossilien und ein großes Aquarium

Am Fredenbaum konnten und können Besucher*innen die heimische Tierwelt, Fossilien, Mineralien und die Entwicklung des Lebens entdecken. Lebende Tiere gehören auch dazu, zum Beispiel im großen Aquarium. Das 2012 neu eröffnete Becken fasst 90.000 Liter und zeigt heute die Fischwelt des Möhnesees. Drei weitere Aquarien widmen sich der Ruhr. Zu den besonderen Fossilien zählen Funde aus der Messel-Grube, darunter ein seltenes Urpferdchen 

Seit 2020 Naturmuseum Dortmund

Sechs Jahre lang wurde saniert und umgestaltet – seit September 2020 empfängt das Haus seine Gäste unter neuem Namen: Naturmuseum Dortmund. Zwei neue Gesichter begleiten seither die jüngsten Besucher*innen durch die Ausstellung: das aufgeweckte Mammutmädchen Flo und der neugierige Mäuserich Freddy führen Kinder auf ihrem Streifzug durch die Dauerausstellung.

dortmund.de/naturmuseum




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Stadt Dortmund
Fachbereich Marketing + Kommunikation
Silke Hempel - Pressestelle

Betenstraße 19 - 44137 Dortmund
Tel.: 0231 50-19244
Fax: 0231 50-10018
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Der damalige Kultusminister von NRW, Jürgen Girgensohn, beim Spatenstich für den Neubau des Naturkundemuseums.
© Stadt Dortmund / Naturmuseum - Der damalige Kultusminister von NRW, Jürgen Girgensohn, beim Spatenstich für den Neubau des Naturkundemuseums. © Stadt Dortmund / Naturmuseum

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Das Naturkundemuseum 1979 kurz vor der Eröffnung.
© Stadt Dortmund - Das Naturkundemuseum 1979  kurz vor der Eröffnung. © Stadt Dortmund

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Das Naturmuseum heute.
© Stadt Dortmund / Roland Gorecki - Das Naturmuseum heute. © Stadt Dortmund / Roland Gorecki

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